Nachrichten (Alle Länder, Militär)

Aktive Filter: Militär (zurücksetzen)

Brasilien: Präsident Lula verurteilt israelische Offensive in Gaza scharf

Israel habe Recht auf Selbstverteidigung überschritten, so Lula. Brasilianische Künstler:innen und Intellektuelle fordern Abbruch der Beziehungen
Brasília et al. Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat sich erneut deutlich zur Eskalation im Gazastreifen geäußert. Mit scharfen Worten kritisierte er einen israelischen Angriff, bei dem neun der zehn Kinder der palästinensischen Ärztin Alaa Al-Najjar ums Leben kamen.... weiter

Internationaler Gerichtshof fordert von Venezuela Verzicht auf Wahlen im Esequibo

Zugehörigkeit des Grenzgebietes ungeklärt. IGH reagiert auf Gesuch von Guyana. Venezuela weist Forderung zurück
Den Haag/Caracas. Der Internationale Gerichtshof (IGH) hat die Regierung von Venezuela aufgefordert, die für den 25. Mai angesetzten Parlaments-, Regional- und Kommunalwahlen nicht auf die zwischen Venezuela und Guyana territorial umstrittene Region Esequibo auszudehnen. Dem IGH... weiter

Friedensprozess in Kolumbien: Petros "letzte Karte"

Neun laufende Verhandlungen mit bewaffneten Gruppen. Massive Auseinandersetzungen in den Departamentos Antioquia und Catatumbo. Erfolge im Süden des Landes mit ELN-Abspaltung
Bogotá. Die kolumbianische Regierung unter Präsident Gustavo Petro steht vor einem entscheidenden Moment in ihrem Friedensprogramm "Paz Total". Nachdem die Verhandlungen mit mehreren bewaffneten Gruppen gescheitert sind, setzt die Regierung nun ihre Hoffnungen auf Iván Mordisco,... weiter

Bolivien: Dokumentarfilm über US-Beteiligung an gescheitertem Putschversuch

Film schildert Vorbereitung und Ablauf. Putschisten hielten demnach Kontakt zur US-Botschaft. US-Außenministerium weist Darstellung zurück
La Paz. Boliviens Regierung hat den Dokumentarfilm "¿Qué pasó el 26J?" (Was geschah am 26. Juni?) der Öffentlichkeit präsentiert, der die US-amerikanische Beteiligung an dem gescheiterten Militärputsch vom 26. Juni 2024 aufzeigt. Die Dokumentation wurde vom Ministerium für... weiter

Regierung in Argentinien zerstört weiter Institutionen der Erinnerung an die Militärdiktatur

Lohnaussetzung für Mitarbeiter:innen gefährdet den Betrieb des Gedenkortes Esma. Regierung behindert die Aufarbeitung von Diktaturverbrechen
Buenos Aires. Die Regierung des ultrarechten Präsidenten Javier Milei hat die Finanzierung des Erinnerungsorts Esma aus dem Bundeshaushalt vorläufig eingestellt. Die Maßnahme wurde zwei Tage nach dem 49. Jahrestag des Militärputsches am 24. März verkündet. Zehntausende... weiter

Jahrestag des Militärputsches in Argentinien: Kundgebungen und Kultur gegen das Vergessen

Breites gesellschaftliches Bündnis hat zu Demonstrationen aufgerufen. Kulturangebote begleiten Jahrestag. Regierung schwächt Erinnerungskultur
Buenos Aires. Argentinien gedenkt heute des 49. Jahrestages des Putsches von 1976, auf den eine jahrelange Militärdiktatur und schwere Menschenrechtsverletzungen folgten. Das Land begeht diesen besonderen Tag mit Kundgebungen und kulturellen Veranstaltungen im ganzen Land. Ein... weiter