Nachrichten

Erneute Proteste gegen das Kupfer-Bergbauprojekt Río Blanco in Peru

Indigene Organisationen fordern Entzug der Konzession. Lokale Bevölkerung prangert Verstoß gegen Menschenrechte und Umweltschäden an
Huancabamba/Ayabaca. In der Provinz Huancabamba, im Nordwesten Perus, hat es erneut friedliche Proteste gegen das Kupfer-Bergbauprojekt Río Blanco gegeben. Die beteiligten Bürgerinitiativen und lokalen Gemeinschaften Yanta und Segunda y Cajas befürchten Enteignungen durch die... weiter

Rentenreform in Chile nimmt nächste Etappe

Das Land diskutiert weiter über ein gerechtes Pensionssystem, während die Reform den Senatsausschuss passiert
Santiago de Chile. Nach heftigen Debatten hat in Chile der Ausschuss für Arbeit und Soziale Sicherheit des Senats am 16. Januar eine neue Rentenreform gebilligt. Es handelt sich um einen Kompromiss von Regierungskoalition und Teilen der rechten Opposition, der die Blockade der... weiter

Kolumbien: Bewaffneter Konflikt eskaliert erneut, auch Venezuela betroffen

Nach Zusammenstößen zwischen bewaffneten Gruppen an der Grenze setzt Petro Friedensgespräche mit der ELN aus. Hunderte flüchten ins Nachbarland
Bogotá/Caracas. Hunderte kolumbianische Staatsangehörige haben in Venezuela Zuflucht gesucht, nachdem sie vor der Gewalt bewaffneter Gruppen in der Region Catatumbo in Norte de Santander geflohen waren. Seit vergangenem Donnerstag sind in dieser nordöstlichen Grenzregion mehr... weiter

Human Rights Watch: Weiter keine unabhängige Justiz in Guatemala

Menschenrechtsbericht benennt soziale und politische Probleme im Land. Verfolgung von Juristen, Aktivisten und Journalisten geht weiter
Guatemala-Stadt. Der Bericht von Human Rights Watch (HRW) sieht für 2024 weiterhin eine kritische Lage der sozialen und politischen Menschenrechte. Trotz des Amtsantrittes von Präsident Bernardo Arévalo "untergräbt die Staatsanwaltschaft um Generalstaatsanwältin Consuelo Porras... weiter

Brasilien: Druck auf Regierung Lula steigt, die versprochene Agrarreform voranzubringen

Brutaler Überfall auf eine Ansiedlung der Landlosenbewegung. MST: Regierung soll endlich handeln, über 60.000 Familien warten auf Lösungen
Tremembé. Nach dem Anschlag auf ein Lager der Landlosenbewegung MST am 10. Januar, der drei Tote und fünf schwer Verletzte forderte, hat die brasilianische Bundespolizei nun die ersten zwei Festnahmen bekannt gegeben. Vier weitere Beteiligte seien identifiziert, jedoch noch nicht... weiter