Nachrichten

ALBA beschließt eigene Währung

ALBA beschließt eigene Währung
Ab 2010 soll der Sucre als Tauschwährung gelten. Morales übergibt das Tagebuch von Che Guevara an die Alba-Vertreter
Cochabamba. Die Präsidenten der Alba-Staaten unterzeichneten am Sonntag den Vertrag über eine neue Währung innerhalb ihres Wirtschaftsgebietes. Das Sistema Unitario de Compensación Regional de Pago (Sucre) soll ab dem Jahr 2010 den US-Dollar als Richtwert für den Handel zwischen... weiter

Wandel durch Annäherung a la española

Spanien will ab 2010 die Kuba-Politik der EU verändern
Havanna, Madrid. Spaniens Außenminister Miguel Angel Moratinos ist am heutigen Sonntag auf Kuba gelandet. Während seines zweitägigen Aufenthaltes auf der Karibikinsel möchte er den Dialog mit der Regierung von Raúl Castro und die Zusammenarbeit mit der EU vertiefen. Spanien wird im... weiter

"Dialog definitiv beendet"

In Honduras spitzt sich die Situation weiter zu. ALBA beschließt Maßnahmen gegen Putschisten
Cochabamba. Honduras legitime Außenministerin Patricia Rodas erklärte am Freitag, dass der Dialog zwischen dem gestürzten Präsidenten Manuel "Mel" Zelaya und dem Putschisten Roberto Micheletti "definitiv" beendet sei. Als Grund nannte die Politikerin die "Uneinsichtigkeit der... weiter

Exportzuwachs von 436 Prozent

Venezuela ist Nicaraguas drittgrößter Handelspartner
Managua. Nach den USA und El Salvador ist Venezuela jetzt Nicaraguas drittgrößter Handelspartner. Im Verlauf der letzten zwölf Monate exportierte das ärmste Land Mittelamerikas Waren im Wert von 336 Millionen US-Dollar in die Vereinigten Staaten. Produkte in der Höhe von 162... weiter

Obamas Friedensnobelpreis: "Ein Attentat auf die Vernunft"

Obamas Friedensnobelpreis: "Ein Attentat auf die Vernunft"
Träger des Alternativen Friedensnobelpreises verlangt Aberkennung des Preises
Asunción. Der Träger des Alternativen Friedensnobelpreises von 2002, der Paraguayer Menschenrechtler Martín Almada, verlangt von der norwegischen Jury, dass sie dem US-Präsident Barack Obama den diesjährigen Friedensnobelpreis aberkennt. Die Verleihung ist ein "Attentat auf die... weiter

Andauerndes Unrecht

Andauerndes Unrecht
Kubanischer Antiterroraktivist Antonio Guerrero in Revisionsverfahren in den USA zu 22 Jahren Haft verurteilt
Washington. Nach elf Jahren Gefängnis und einigen Wendungen der US-amerikanischen Justiz wurde das Strafmaß des kubanischen Aktivisten Antonio Guerrero am Dienstag auf 21 Jahre und 10 Monate gesenkt. Nachdem er im Jahr 2001 nach einem verwirrenden Prozess zu einmal lebenslänglich... weiter

Fortschritte bei Verhandlungspoker

Honduras' Präsident Zelaya verzichtet auf Verfassungsgebende Versammlung. Gewerkschaftsführer verlässt deshalb Verhandlungsdelegation
Tegucigalpa. Die Verhandlungen zwischen Vertretern der gewählten Regierung und des Putschistenregimes in Honduras machen offenbar Fortschritte. Die Korrespondentin des lateinamerikanischen Nachrichtensenders TeleSur in dem mittelamerikanischen Land berichtet, es sei bereits in 90... weiter

EU will Putschistenwahlen in Honduras beobachten

EU will Putschistenwahlen in Honduras beobachten
Entsendung von Vertretern könnte Abstimmung legitimieren. Menschenrechtsorganisationen fordern erneut klare Position Brüssels
Brüssel/Paris/Tegucigalpa. Die Europäische Kommission bereitet offenbar eine Mission zur Beobachtung der Präsidentschaftswahlen in Honduras vor. Das erfuhr "amerika21.de" am gestrigen Dienstag aus diplomatischen Kreisen in Brüssel. Demnach plant die Kommission die Entsendung von... weiter

Chávez: Vergessliches Nobelpreiskomitee?

Venezuelas Präsident kritisiert Friedensnobelpreis-Vergabe an US-Präsident Obama
Caracas. US-Präsident Barack Obama hat nach Ansicht des venezolanischen Staatschefs Hugo Chávez den Friedensnobelpreis nicht verdient. "Erstmals sind wir Zeugen einer Auszeichnung für Verdienste, die der Ausgezeichnete nicht zu verzeichnen hat", zitiert ihn die Nachrichtenagentur... weiter

Kritische Presse unerwünscht

Putschisten in Honduras verschärfen Medienzensur. Ultimatum von Zelaya läuft aus
Tegucigalpa. Die Putschregierung in Honduras hat die Pressefreiheit weiter eingeschränkt. Am vergangenen Freitag beschlossen die Machthaber ein Dekret, dass ermöglicht Medien zu schließen, die die "nationale Sicherheit gefährden" oder "zum Hass aufrufen". Auch E-Mail-Listen können... weiter

Dissens beim wichtigsten Punkt

Dissens beim wichtigsten Punkt
Politischer Dialog in Honduras wird am morgigen Dienstag wieder aufgenommen. Putschisten sperren sich gegen Rückkehr Zelayas
Tegucigalpa. In Honduras werden sich Vertreter der gewählten Regierung und des Putschistenregimes am morgigen Dienstag erneut treffen, um einen Ausweg aus der schweren Staatskrise zu finden. Vertreter der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) zeigten sich vor der Wiederaufnahme... weiter

OAS, FDP und "Brot für die Welt" in Honduras

Internationale Vermittlung erneut ohne Ergebnis. FDP-Stiftung will sich mit eigenem Vorschlag profilieren. Putschisten torpedieren NGOs
Tegucigalpa/Berlin. Die Vermittlungsdelegation unter Leitung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ist am Donnerstag abend (Ortszeit) ohne einen Erfolg aus Honduras abgereist. Sie hatten ihre Bemühungen erst am Mittwoch begonnen. Die Verhandlungen zwischen Vertretern des... weiter

Correa zu Besuch in Caracas

Präsident Ecuadors will Zusammenarbeit mit Venezuela weiter vertiefen
Caracas. Ecuadors Präsident Rafael Correa hat bei seinem zwölfstündigen Kurzbesuch in Venezuela mit seinem Amtskollegen Hugo Chávez vereinbart, das politische und wirtschaftliche Bündnis zwischen beiden Staaten weiter zu festigen. "Der Besuch des ecuadorianischen Präsidenten Rafael... weiter

Romero entschuldigt sich

Direktor von Oppositionssender in Honduras bezeichnet seine antisemitischen Ausfälle als spontane Überreaktion und verweist auf seine jüdische Herkunft
Tegucigalpa. In Honduras liegen die Nerven blank - auch bei der Opposition gegen den Staatsstreich vor 100 Tagen. Dies beweist eine Äußerung des Direktors des geschlossenen Oppositionssenders Radio Globo vom Montag. David Romero, Unterstützer des rechtmäßigen Präsidenten Manuel... weiter

Viel Besuch in Honduras

Nach Aufhebung des Ausnahmezustandes: Widerstand an Verhandlungen beteiligt. Kritische Sender weiter abgeschaltet
Tegucigalpa. Am gestrigen Dienstag (Ortszeit) besuchten drei Europaabgeordnete den Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa. Sie erklärten, dass sie die Wiedereinsetzung Zelayas unterstützen. Währenddessen besuchten Abgeordnete der... weiter