Nachrichten

Viel Besuch in Honduras

Nach Aufhebung des Ausnahmezustandes: Widerstand an Verhandlungen beteiligt. Kritische Sender weiter abgeschaltet
Tegucigalpa. Am gestrigen Dienstag (Ortszeit) besuchten drei Europaabgeordnete den Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa. Sie erklärten, dass sie die Wiedereinsetzung Zelayas unterstützen. Währenddessen besuchten Abgeordnete der... weiter

Correa geht auf Indigene zu

Correa geht auf Indigene zu
Gespräche zwischen Verband der Indigenen und Ecuadors Regierung über Autonomie und Tod eines Demonstranten
Quito. Eine Untersuchungskommission aus Regierung und Vertretern des Indigenen Verbandes CONAIE (Confederación de Nacionalidades Indígenas) soll in Ecuador die Hintergründe des Todes eines Demonstranten aufklären. Außerdem wollen Regierung und Verband ihre Gespräche fortsetzen.... weiter

Erste Wahl bei Gewerkschaftsverband FUTPV

Erste Wahl bei Gewerkschaftsverband FUTPV
Vereinte Sozialisten Venezuelas gehen als Sieger aus der Abstimmung im größten Gewerkschaftsverband des Ölsektors hervor
Caracas. In der vergangenen Woche waren in Venezuela über 30.000 Arbeiter im staatlichen Ölkonzern PDVSA aufgerufen, den zukünftigen Vorstand des neuen Gewerkschaftsverbandes FUTPV (Federación Unitaria de Trabajadores Petroleros de Venezuela) zu wählen. Bei fast 80 Prozent... weiter

Zwei weitere Mitglieder des Widerstandes in Honduras ermordet

Putschregime geht in unverminderter Härte gegen Kritiker vor
Tegucigalpa. Menschenrechtsgruppen und Vertreter der Widerstandsfront in Honduras weisen darauf hin, dass in den vergangenen Tagen zwei weitere Mitglieder der Widerstandsfront ermordet wurden. Die Umstände der Verbrechen lassen befürchten, dass es sich um Auftragsmorde handelt. Der... weiter

Bauernbewegung gründet Milizen in Venezuela

Demonstration gegen Morde an Bauernaktivisten
Caracas. Die Bauernbewegung in Venezuela will ab Dezember 2009 eigene Milizen gründen. Dies kündigte Elías Jaua, führendes Mitglied der PSUV in der Region Llanos, anlässlich einer Demonstration gegen Morde an Bauernaktivisten an. Ziel der Bolivarianischen Bauernmiliz soll es sein,... weiter

25.500 Ermordete: Keine Meldung in Kolumbien

Verbrechen der Paramilitärs sind kein Thema in kolumbianischen Medien. Mitarbeiter von Präsident Uribe direkt belastet
Bogota. Die Bilanz der Verbrechen rechtsradikaler Paramilitärs beträgt mindestens 25.500 Tote. Dies wird aus dem Abschlussbericht der Sonderstaatsanwaltschaft für Frieden und Gerechtigkeit hervorgehen, erklärten Mitglieder des Gremiums am Mittwoch gegenüber dem kolumbianischen... weiter

Kommuniqué der Regierung Manuel Zelaya

Erklärung der demokratisch gewählten honduranischen Regierung zur Verhängung des Ausnahmezustandes
Das Ministerkabinett und Team des demokratisch legitimierten Präsidenten der Republik, dass sich seit dem schwarzen Sonntag des 28. Juni, dem Tag des unheilvollen Staatsstreichs, in ständiger Tagung befindet, gibt folgendes Kommuniqué an die nationale und internationale Öffentlichkeit heraus: Das... weiter

Micheletti in Bedrängnis

Argrarinstitut geräumt. Proteste gehen weiter
Tegucigalpa. Nach Berichten lokaler Medien stößt der De-Facto-Präsident Micheletti mit dem Dekret zur Einschränkung der Meinungs- und Bewegungsfreiheit auf Widerstand im eigenen Lager. Zahlreiche Mitglieder der De-Facto-Regierung kritisierten das Dekret. Der Vizepräsident des... weiter

Honduras: De-facto-Regime setzt Freiheitsrechte aus

Bericht der Landarbeiterorganisation Vía Campesina aus Honduras
Tegucigalpa, 29.09.2009. Ich hoffe, dass dies nicht das letzte Mal ist, dass ich schreibe. Die Verfolgung in Honduras ist schrecklich. Am Montag wurde die Kommission der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) abgewiesen und zurückgeschickt, darunter zwei Spanier, ein... weiter

Venezuela: Internationaler Haftbefehl gegen Expräsidenten

Venezuela: Internationaler Haftbefehl gegen Expräsidenten
Juristische Aufarbeitung der Staatsverbrechen in den 1980er Jahren beginnt
Caracas. Der ehemalige venezolanische Präsident Carlos Andrés Pérez könnte demnächst im Ausland verhaftet werden. Gestern beantragte die Generalstaatsanwaltschaft in Venezuela einen internationalen Haftbefehl bei Interpol. Der Antrag ist Teil der Ermittlungen wegen Mordes und... weiter

Venezuela startet Radio des Südens

Venezuela startet Radio des Südens
Neuer Radiosender soll in ganz Lateinamerika zu empfangen sein. Erste Kooperationen mit Afrika
Caracas. Seit Sonntag sendet in Venezuela ein neuer Radiosender mit dem Titel Radio des Südens. Das Programm soll sich mit Kultur und Geschichte des gesamten lateinamerikanischen Kontinents beschäftigen, erklärte Hugo Chávez bei der Einweihung. In Venezuela erreicht Radio del Sur... weiter

Peru: Raubbau im Amazonas geht weiter

Peru: Raubbau im Amazonas geht weiter
Der ungebremste Export von Rohstoffen bleibt Devise Nummer eins. Freihandel der EU wird Probleme verschärfen
Lima/Berlin. Am 5. Juni 2009 nahm der fast zwei Monate andauernde Streik indigener Gruppen im peruanischen Amazonasgebiet ein blutiges Ende. Dutzende Indigene und Polizisten starben nahe der Stadt Bagua im Kugelhagel. Damit richtete sich der Blick der internationalen Öffentlichkeit... weiter

Venezuela ermittelt gegen kolumbianischen Geheimdienst

Generalstaatsanwältin eröffnet Ermittlungsverfahren wegen Mordversuches
Caracas. Die Beziehungen zwischen Venezuela und Kolumbien verschlechtern sich weiter. Nachdem ein hochrangiger Ex-Funktionär des kolumbianischen Geheimdienstes DAS öffentlich zu geplanten Sabotage- und Mordaktionen im Nachbarland ausgesagt hat, beginnen nun Ermittlungen gegen... weiter

"Die Welt ist nicht mehr unipolar"

"Die Welt ist nicht mehr unipolar"
66 Staaten Afrikas und Südamerikas fordern UNO-Reform
Porlamar. Eine Bank des Südens, eine NATO des Südens, eine gemeinsame Wirtschafts- und Handelspolitik - das sind nur einige der Punkte, die am Samstag und Sonntag im Zentrum des zweiten Gipfeltreffens der Staaten Südamerikas und Afrikas standen. Delegationen aus 66 Ländern beider... weiter

Honduras im Ausnahmezustand

Minister des Putschregimes suspendieren Freiheitsrechte für 45 Tage. Kritische Medien geschlossen
Tegucigalpa. Das Putsch-Regime in Honduras hat am Sonntag für 45 Tage den Ausnahmezustand ausgerufen und zahlreiche Einschränkungen der demokratischen Freiheitsrechte verkündet. Fortan können jedwede schriftlichen, mündlichen und medialen Äußerungen gegen das Gewaltregime,... weiter