Nachrichten

Mehr Repression gegen Proteste unter Milei in Argentinien

Bericht der Comisión Provincial por la Memoria zu 2024 und 2025. 37 Prozent der Demonstrationen endeten mit Polizeieinsätzen. 2.585 Verletzte, 77 Prozent mehr Festnahmen. 184 Journalistinnen und Journalisten betroffen
Buenos Aires. Menschenrechtsorganisationen haben einen anhaltenden Anstieg staatlicher Repression in Argentinien während der Regierung von Präsident Javier Milei angeprangert, insbesondere im Zusammenhang mit sozialen Protesten in den Jahren 2024 und 2025. Dies geht aus dem... weiter

Expertenbericht in Honduras belastet Banken und Staat wegen Mord an Cáceres

Mitverantwortung internationaler Entwicklungsbanken bestätigt. Behörden wussten von Mordplänen
Tegucigalpa. Eine unabhängige Expertenkommission hat am Montag die Ergebnisse ihrer Ermittlung zum Mordfall an der honduranischen Aktivistin Berta Cáceres vorgestellt. Während ihrer einjährigen Arbeit hat die Gruppe die Planung und Ausführung des Verbrechens rekonstruiert und die... weiter

Kuba: Folgen des Angriffs der USA auf Venezuela

Eindrücke zum "US-Staatsterror". Weitere Drohungen von Trump gegen Kuba
Havanna. Zehn Tage nach dem US-Militärangriff gegen Venezuela lassen sich erste Negativfolgen für Kuba abschätzen. So machen mehrere Äußerungen von US-Präsident Trump und Außenminister Marco Rubio unmissverständlich deutlich, dass mit der Schwächung und vorgesehenen US-Kontrolle... weiter

US-Justizministerium streicht zentralen Vorwurf gegen Maduro

Vorwurf, Maduro habe das "Cartel de los Soles" geführt, entfällt. Anklage wegen Drogenhandel, Verschwörung und Waffenbesitz bleibt bestehen
Washington/Caracas. Nach der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro aus Caracas durch das US-Militär, hat das US-Justizministerium einen der Hauptanklagepunkte fallen gelassen, der die Grundlage für den Prozess gegen ihn in den USA darstellte. Bereits am Tag nach... weiter

Brasilien: Greenpeace fordert Bohrstopp nach Leck im Amazonasbecken

Petrobras entdeckt Leck im Amazonasbecken und stoppt Bohrungen. Greenpeace und Anrainergemeinden haben vor Verschmutzung gewarnt und verlangen sofortigen Bohrstopp
Brasília. Anfang 2026 sind rund 15.000 Liter Bohrflüssigkeit aus einem Bohrloch der brasilianischen Ölgesellschaft Petrobras in der Nähe des Amazonasbeckens ausgetreten. Nach Angaben des Unternehmens wurde das Leck am 4. Januar 2026 etwa 175 Kilometer vor der Küste von Amapá in... weiter