Nachrichten

Provisorische Regierung in Haiti kündigt Wahlen für 2026 an

Erste Wahlen seit 2007. Internationaler Druck auf Übergangsregierung. Sicherheitslage bleibt wegen Bandengewalt angespannt
Port-au-Prince. Die provisorische Regierung Haitis hat für 2026 Wahlen angekündigt. Zuvor hatte der Provisorische Wahlrat (CEP) dem Übergangspräsidentenrat (CPT) einen detaillierten Wahlkalender und den Entwurf eines Wahldekrets vorgelegt. Mit den Wahlen soll die politische... weiter

Rechte gewinnen die Parlamentswahlen in Chile

Pressekonferenz mit Wahlergebnissen in Chile
Regierungskoalition verliert Sitze. Rechte und ultrarechte Parteien gewinnen hinzu. Im Senat herrscht Patt
Santiago. Die Präsidentschaftskandidatin der Mitte-links-Koalition Jeannette Jara hat in Chile mit drei Prozent Vorsprung vor dem ultrarechten José Antonio Kast von der Republikanischen Partei die Stichwahl am 14. Dezember erreicht (amerika21 berichtete), im Parlament wird sie... weiter

Argentinien trifft "neokoloniale" Finanz- und Wirtschaftsabkommen mit den USA

US-Finanzminister bestätigt erste Tranche. Rahmenabkommen soll die USA bevorzugen, Ökonomen und Opposition warnen vor Souveränitätsverlust und wirtschaftlichen Folgen
Buenos Aires/Washington. Die jüngsten Finanz- und Währungsvereinbarungen des rechten argentinischen Staatspräsidenten Javier Milei mit den USA werden kontrovers diskutiert. Während Wirtschaftsminister Luis Caputo keine Details zu dem Swap genannten Währungstausch in Höhe von 20... weiter

Keine Verfassungsänderung in Ecuador: Präsident Noboa verliert Volksabstimmung

Das Nein siegt in allen vier Fragen, auch zu ausländischen Militärbasen. Opposition feiert. Beobachter nennen hartes Vorgehen beim Generalstreik als Faktor
Quito. Das ecuadorianische Volk hat am Sonntag über Verfassungsänderungen sowie die Einberufung einer verfassungsgebenden Versammlung entschieden. Insgesamt vier Fragen hatte die Regierung von Präsident Daniel Noboa zur Abstimmung gestellt. Alle zur Abstimmung stehenden Änderungen... weiter

Linke und Ultrarechter erreichen in Chile die Stichwahl

Jara liegt mit 26,7 Prozent vor Kast. Rechte Bewerber sagen dem Republikaner Unterstützung für Runde zwei der Präsidentenwahl zu
Santiago. Bei den Präsidentschaftswahlen in Chile kommt es am 14. Dezember zur Stichwahl zwischen Jeannette Jara und José Antonio Kast. Nach Auszählung von mehr als 70 Prozent der Stimmen kam Jara, Mitglied der Kommunistischen Partei Chiles, die für ein breites Linksbündnis... weiter

COP30 in Brasilien: La Vía Campesina fordert Klimagerechtigkeit

Die Bewegung verlangt Agrarreform und Ernährungssouveränität. Sie lehnt Emissionshandel und -kompensationen ab. Keine Lösung für Klimakrise im Kapitalismus
Belém. Zu Beginn der Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien hat die internationale Bewegung La Vía Campesina ("Der bäuerliche Weg") ihr globales Manifest für Klimagerechtigkeit vorgestellt, in dem sie konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Beendigung... weiter

Parlament in Venezuela billigt neues Verteidigungsgesetz

USA verlegen den größten Flugzeugträger der Welt in die Karibik. Venezolanische Regierung kündigt Widerstand gegen mögliche Angriffe an
Caracas/Washington. In Venezuela hat das Parlament am Dienstag in erster Lesung ein Gesetz zum "integralen Schutz der Nation" verabschiedet. Dieses betont angesichts eines drohenden Angriffs der USA vor allem die Einbeziehung der Bevölkerung in die Landesverteidigung. Das Gesetz... weiter

Kommunistin Jeannette Jara führt in Chile kurz vor der Wahl in Umfragen

Hausbesuche im chilenischen Wahlkampf
Rechte Kandidaten mit umstrittenen Äußerungen zur Diktatur. Kriminalität wichtiges Thema. Viele Wähler noch unentschlossen
Santiago. Seit Wochen liegt die Präsidentschaftskandidatin Jeannette Jara in allen Umfragen im Durchschnitt bei 30 Prozent und damit bei fünf bis zehn Prozent Vorsprung vor den drei Herausforderern aus dem rechten und ultrarechten Lager. Jara von der Kommunistischen Partei setzte... weiter

CELAC und EU werten Gipfel in Kolumbien trotz Unstimmigkeiten als Erfolg

Petro lobt Bekenntnis zu Multilaterialismus. Konflikte bei Abschlusserklärung: Nicaragua und Venezuela unterschreiben nicht. Einige Länder distanzieren sich von der Positionierung zu Gaza
Santa Marta. Die vierte Gipfelkonferenz zwischen der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) und der Europäischen Union (EU) ist nach zwei Tagen am 10. November in Santa Marta, Kolumbien zu Ende gegangen. Zum Abschluss des Treffens verabschiedeten die... weiter