Nachrichten

Orange Day in Lateinamerika: Demos gegen Femizide

Tausende Frauen protestieren gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Region hat zweithöchste Femizidrate der Welt. Bewusstsein für Problematik wächst
Tegucigalpa et al. In Honduras' Hauptstadt Tegucigalpa sind am Dienstag feministische Kollektive und soziale Organisationen unter dem Motto "Keine Frauenmorde mehr!" zum Justizministerium marschiert. Der Orange Day, begangen am 25. November, ist ein feministischer Kampftag, der auf... weiter

Venezuela bereitet Gasexporte nach Kolumbien vor

Strategischer Ausbau der regionalen Zusammenarbeit. Energiesektor Venezuelas soll wiederbelebt werden
Caracas/Bogotá. Venezuela steht nach eigenen Angaben kurz davor, erste Gaslieferungen ins Nachbarland Kolumbien zu starten. Präsident Nicolás Maduro erklärte, dass die erste Lieferung bereits vorbereitet sei und sich "an der Grenze" befinde. Nur einige technische Schritte stünden... weiter

Nicaragua: Lässt die Regierung Oppositionelle im Exil verfolgen?

Regierung soll hinter Morden in Costa Rica und Honduras stecken. NGO Nunca Más geht von mindestens neun Fällen aus
San José. Das Menschenrechtskollektiv Colectivo de Derechos Humanos Nicaragua Nunca Más, kurz Nunca Más, hat in San José einen Bericht vorgestellt, der Morde an nicaraguanischen Exilierten zwischen 2020 und 2025 in Costa Rica und Honduras dokumentiert. Die Organisation vertritt die... weiter

Airlines streichen nach US-Warnungen Flüge nach Venezuela

Präsenz der US-Streitkräfte in der Karibik. Eskalation könnte zivile Luftfahrt bedrohen. Venezuela droht Airlines mit Entzug der Fluggenehmigungen
Washington/Caracas. Mehrere internationale Fluggesellschaften haben nach einer offiziellen Warnung der US-Luftfahrbehörde für den internationalen Flughafen Maiquetía in Caracas ihre Verbindungen nach Venezuela vorübergehend eingestellt. Grund sind anhaltende Manöver der US-... weiter

Fünf indigene Aktivisten in Mexiko nach mehr als drei Jahren frei

Ursprüngliches Verfahren wies schwere Mängel auf. Inhaftierung laut UN willkürlich. Menschenrechtsorganisationen feiern Freilassung
San Cristóbal de Las Casas. Nach mehr als drei Jahren Haft sind am 21. November 2025 die fünf indigenen Tzeltal-Menschenrechtsverteidiger aus San Juan Cancuc im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas freigelassen worden. Manuel Sántiz Cruz, Agustín Pérez Domínguez, Juan Velasco... weiter

Kolumbien: Anführer von Ex-Farc-Gruppe reagiert öffentlich auf Luftangriffe des Militärs

Spitzenfigur der FARC-Dissident:innen droht mit internen Anklage gegen "die Verantwortlichen". Gruppe kündigt Einmischung in den kommenden Wahlen an
Bogotá. Der Kommandant der Ex-Farc-Gruppe Estado Mayor Central (EMC), Néstor Gregorio Vera, auch bekannt als Iván Mordisco, hat in einem Video eine Stellungnahme zu den Bombenangriffen auf seine Organisation durch die Streitkräfte abgegeben. Die EMC ist mit rund 3.200 Mitgliedern... weiter

Gipfel der Völker in Brasilien übergibt Erklärung an COP30

Rekordbeteiligung in Belém. Regierungsvertreter Brasiliens und der COP30 beim Gipfel der Völker. Erklärung nennt den Kapitalismus als Hauptursache der Klimakrise
Belém. Der Gipfel der Völker, der vom 12. bis 16. November in Belém stattgefunden hat, hat sein Programm am vergangenen Sonntag mit einem politischen Meilenstein beendet. Offiziell wurde ein Schreiben, die Abschlusserklärung, während einer öffentlichen Anhörung an der... weiter