US-Militärintervention in Venezuela

Die USA haben am 3. Januar Ziele in und um Caracas bombardiert und Venezuelas Präsident Maduro entführt. Im Liveticker finden Sie alle Neuigkeiten zu den Entwicklungen

Geplante Demonstrationen in Deutschland und Österreich gegen Angriff auf Venezuela

In Deutschland und Österreich finden weiter Demonstrationen gegen den Angriff auf Venezuela und die Entführung von Nicolás Maduro statt:

Frankfurt, 3. Januar, 18:00 Uhr, Paulplatz

Berlin, 3. Januar, 18:00 Uhr, Pariser Platz – Brandenburger Tor, (vor der US-Botschaft)

Essen, 3. Januar, 16:00 Uhr vor dem Limbecker Einkaufszentrum (Limbecker Str. 80), angemeldet durch die SDAJ Essen

Mannheim, 3. Januar (Tag X), 16:30 Uhr, Markplatz

Leipzig, 3. Januar, 18 Uhr, Kleiner Willy-Brandt-Platz, Stoppt die US-Aggression gegen Venezuela

Hamburg 3. Januar (Tag X), 18 Uhr Hachmannplatz, Spontandemonstration

Düsseldorf, 4. Januar, 15:00 Oberbilker Markt, Demo zum US-Konsulat

Kiel, 4. Januar, 15:00 Uhr, Reventloubrücke beim Landeshaus

Hamburg, 4. Januar, 17:30 Uhr Heiligengeistfeld, Demonstration "Hände weg von Venezuela"

Nürnberg, 4. Januar, 17 Uhr, an der Straße der Menschenrechte (Kornmarkt) - Für Frieden! Für die Souveränität von Venezuela! Nürnberg steht an der Seite der Menschen in Venezuela!

Bielefeld, 4. Januar, 16 Uhr, Hauptbahnhof

Bremen, 4. Januar, 14 Uhr, Marktplatz

Düsseldorf, 4. Januar, Oberbilker Markt, 15 Uhr, Demo zum US-Konsulat

Göttingen, 4, Januar, Gänseliesel, 12 Uhr

München, 4, Januar, Odeonsplatz, 15 Uhr

Leipzig, 5. Januar, kleiner Wilhelm Leuschner Platz, 17 Uhr

Herne, 5 Januar, Robert-Brauner-Platz,17.30 Uhr

Stuttgart, 5. Januar, 17:00 - 19:00 Schlossplatz

Mannheim, 6. Januar, Wasserturm (gegenüber vom Rosengarten), 10:00 Uhr - 15:30 Uhr

Graz, 6. Januar, 15:30 Uhr, Grazer Hauptplatz

Salzburg, 6, Januar, 15:00 Uhr

München, 7. Marienplatz, 18:00 Uhr

Wien, 8. Januar, Prinz-Eugen-Str. 80

Lübeck, 8 Januar, Rathaus Lübeck (Breite Str./Ecke Fleischhauer Str.), 16 Uhr

Flensburg, 8. Januar, Südermarkt, 16:00 Uhr

US-Außenminister: Entführter venezolanischer Präsident soll vor Gericht

US-Außenminister Marc Rubio hat nach Aussagen des Senators Mike Lee die Entführung von Venezuelas Präsident durch die Militäroperation der letzten Nacht bestätigt. "Er teilte mir mit, dass Nicolás Maduro von US-Personal festgenommen wurde, um sich in den Vereinigten Staaten wegen strafrechtlicher Anklagen vor Gericht zu verantworten", schrieb Lee auf der Plattform X. Die als "kinetische Aktion" beschriebene Bombardierung in Caracas habe gedient, "um die Durchführung des Haftbefehls zu schützen und zu verteidigen". Nach der Beschreibung von Lee beruft sich die US-Regierung bei dem offensichtlich völkerrechtswidrigen Angriff auf "die dem Präsidenten nach Artikel II der Verfassung innewohnende Befugnis, US-Personal vor einem tatsächlichen oder unmittelbar drohenden Angriff zu schützen". Weitere militärische Eingriffe seien zunächst nicht vorgesehen: "Er rechnet nun mit keinen weiteren Maßnahmen in Venezuela, da sich Maduro in US-Gewahrsam befindet", schreibt Lee.

Venezuelas Vizepräsidentin bestätigt Entführung Maduros

Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez hat im staatlichen venezolanischen Fernsehsender VTV bestätigt, dass die venezolanischen Behörden nicht wissen, wo sich Präsident Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores aufhalten. US-Präsident Trump hatte zuvor erklärt, die beiden seien bei der US-Militärintervention in Venezuela gefangen genommen und außer Landes gebracht worden. Von Trump forderte Rodríuez ein Lebenszeichen der beiden Entführten.

Venezuelas Präsident Maduro laut Trump aus Venezuela entführt

In einem Post in seinem Netzwerk "Truth Social" hat US-Präsident Donald Trump erklärt, Venezuelas Präsident Maduro und seine Frau Cilia Flores seien bei der Militäroperation gefangen genommen und außer Landes geflogen worden. Unabhängige Bestätigungen für diese Aussagen liegen bislang nicht vor. In dem Text heißt es:

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben erfolgreich einen groß angelegten Angriff gegen Venezuela und dessen Staatschef, Präsident Nicolás Maduro, durchgeführt. Er wurde gemeinsam mit seiner Ehefrau festgenommen und aus dem Land ausgeflogen. Diese Operation wurde in Zusammenarbeit mit den US-Strafverfolgungsbehörden durchgeführt. Weitere Einzelheiten folgen. Heute um 11:00 Uhr findet in Mar-a-Lago eine Pressekonferenz statt. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit. Präsident DONALD J. TRUMP.

US-Militär greift Venezuela an

Caracas. In der Nacht auf Samstag hat das US-Militär zahlreiche Ziele in der venezolanischen Hauptstadt Caracas und in anderen Städten des Landes bombardiert. Ersten Berichten zufolge wurden verschiedene militärische Einrichtungen, Flughäfen und Kommunikationsinfrastruktur getroffen, darunter der Militärstützpunkt Fuerte Tiuna und der Militärflughafen La Carlota in Caracas, der Hafen in La Guaira und Einrichtungen in Maracay im Bundesstaat Aragua. In sozialen Medien sind viele Videos von Explosionen in der Millionenmetropole Caracas zu sehen. Genaue Details fehlen noch.

Der US-Sender Fox News berichtete, dass Vertreter der US-Regierung die Angriffe auf Venezuela bestätigt haben. In einem Post in seinem Netzwerk "Truth Social" erklärte US-Präsident Trump, Venezuelas Präsident Maduro und seine Frau Cilia Flores seien bei der Militäroperation gefangen genommen und außer Landes geflogen worden. Unabhängige Bestätigungen für diese Aussagen liegen bislang nicht vor. Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez gab im staatlichen Fernsehen VTV wenig später an, dass die venezolanischen Behörden nicht wissen, wo sich Maduro und seine Frau aufhalten. Von US-Präsident Trump forderte sie ein Lebenszeichen der beiden.