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Lassen Sie sich nicht täuschen: Es gibt eine Medien-Blockade gegen Venezuela

Straßensperre in einem der wohlhabenden Viertel von Caracas, Venezuela.
Die Mainstreammedien verzerren die venezolanische Realität grundlegend und informieren das internationale Publikum falsch
Seit dem 4. April haben Angehörige der Opposition gezielte Akte der Gewalt, des Vandalismus und der Brandstiftung durchgeführt, außerdem absichtlich Zusammenstöße mit Sicherheitskräften in der Absicht provoziert, das Land in totales Chaos zu stürzen und die gewählte sozialistische Regierung zu... weiter

Venezuela: "Unsere größte Stärke liegt in der Beteiligung der Bevölkerung"

Kevin Rangel von der "Revolutionären Strömung Bolívar und Zamora" zum vereitelten Putsch 2002 und aktuellen Krisen des Prozesses in Venezuela
Gespräch mit dem landesweiten Koordinator der Revolutionären Strömung Bolívar und Zamora (CRBZ), der größten landesweiten Basisorganisation in Venezuela. Zu ihr gehören unter anderen die Bauernorganisation Frente Campesino, die nationale kommunale Front Simón Bolívar, die Bewegung Arbeitermacht,... weiter

Zwangsräumung von Siedlung kolumbianischer Binnenflüchtlinge in Medellín

Von einem Frieden für die Opfer des Bürgerkrieges ist Kolumbien noch weit entfernt. Immer wieder werden illegale Behausungen zwangsgeräumt
Die informelle Siedlung Los Ranchitos de la Iguana in Medellín wurde unlängst von rund 200 Einsatzkräften der Polizei und der Spezialeinheit ESMAD (Mobiles Einsatzteam gegen Aufstände) zwangsgeräumt. Betroffen waren mehr als 100 Personen, davon hauptsächlich alleinerziehende Mütter und deren Kinder... weiter

Der Fall Milagro Sala in Argentinien – ein Beispiel für postfaktische Justiz

Auf der Grundlage eines Staates im Zustand ständiger Verdächtigung wird ein Ausnahmeregime geschmiedet, das sich auf dem Postfaktischen gründet
"Post-Wahrheit", Staat der Verdächtigung, Staatsnotstand In den nur 15 Monaten, in denen die rechtsgerichtete Parteienallianz "Cambiemos" mit Präsident Mauricio Macri an der Spitze des argentinischen Staates steht, hat sie praktisch ihr neoliberales Regierungsprogramm voll ausgeschöpft. Die Öffnung... weiter

Neue Angriffe in Venezuela: Wie misst man Siege?

Die soziale Basis beider Lager ist zurückgegangen. Eine von mittel zu klein, die andere von immens zu groß
Venezuela ist keine große Barrikade. Und keine Massen haben Caracas eingenommen. Die Massenmedien lügen. Seit am 30. März die globale Denunzierung dessen ansetzte, was ein Putsch von oben gewesen sein soll, ist die Stadt sie selbst. Die Straßen waren ihre Straßen, so typisch Caracas. So sehr, dass... weiter

"Endlich! Es gibt keinen Zweifel! In Venezuela herrscht Diktatur!"

War die Kontroverse zwischen Generalstaatsanwaltschaft und Oberstem Gericht nur "ein Theater"?
Zur Vorgeschichte des Konflikts: Bei den Parlamentswahlen vom Dezember 2015 wurden Fälle von Stimmenkauf angezeigt,  gestützt u.a. auf Mitschnitte von Gesprächen einer Regierungsangestellten im Bundesstaat Amazonas, die Geld für Stimmen zugunsten oppositioneller Kandidaten anbot. Ermittlungen... weiter

Gab es in Venezuela einen Putsch von oben? Wurde das Parlament aufgelöst?

Ein Beitrag aus Venezuela zu den jüngst getroffenen - und wieder revidierten - Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes
Die folgenden Fragen sind Schlüsselfragen angesichts des Scharmützels zwischen den Gewalten und des politischen Konflikts, der sich in Venezuela zugespitzt hat. Auslöser war ein Schiedsspruch des Obersten Gerichtshofes (TSJ) vom 29. März, mit dem das Gericht Funktionen des venezolanischen... weiter

Gesetzliche Verankerung der Friedensjustiz in Kolumbien erneut im Senat blockiert

Abgeordneter Asprilla: Verzögerungstaktik der Regierung während des gesamten Verfahrens zur Legalisierung des Friedensabkommens
Das Trauerspiel der "Operation Schneckentempo" im kolumbianischen Senat geht weiter seinen Gang. Bei der dritten und letzten Lesung der Gesetzesvorlage zur Sonderjustiz für den Frieden herrschte auf den Sitzen der Volksvertreter gähnende Leere. So konnte das Gesetz auch dieses Mal nicht... weiter

"Hier spricht das Volk" – Gespräche in Ecuador

Amerika 21-Autorin Kerstin Sack war als internationale Wahlbeobachterin bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 19. Februar in Ecuador und bereiste das Land mehrere Wochen
In den vergangenen Wochen konnte ich in Ecuador mit zahlreichen Menschen sprechen, die immer wieder die Wahlen thematisierten. Es begann mit dem Taxifahrer in der Innenstadt der Hauptstadt Quito. Er zeigte sich überzeugt, dass "sein" Präsident gewinnen würde. Auf Nachfrage nannte er Guillermo Lasso... weiter

Carlos Lozada: "Kolumbien braucht einen politischen Pakt, um mit dem Paramilitarismus Schluss zu machen"

Der Guerillaführer und Mitglied des Generalsekretariats der Farc befindet sich derzeit mit über 270 Guerilleros in der Übergangszone Icononzo, Tolima
Dort halten die Kämpfer inmitten langer Arbeitstage, um das Gelände herzurichten, die militärische Disziplin des Krieges aufrecht und studieren das Friedensabkommen. "Für uns ist dieser politische Pakt extrem wichtig, um mit dem Paramilitarismus Schluss zu machen. Und wir denken, dass die... weiter

Berlinale Rezensionen: "Rio Verde. El tiempo de los Yakurunas" und "Vazante"

Ein Dokumentarfilm aus Peru und ein Historiendrama aus Brasilien
Entschleunigung in Grün "Rio Verde. El tiempo de los Yakurunas" ist das Gegenteil von tempogeladenem Actionkino. Dafür führt er uns in die Realität indigenen Lebens Langsam, fast träge bewegt sich der Fluss. Unzählige Blätter spiegeln sich zitternd auf der Wasseroberfläche, die ebenso gut der... weiter

Berlinale-Rezensionen: "Rifle" und "La libertad del diablo"

Ein Spielfilm aus Brasilien und eine Dokumentation über die grausame Realität des mexikanischen Drogenkrieges
Rächer von der traurigen Gestalt "Rifle" macht leider zu wenig aus einer sehr interessanten Ausgangssituation Viel ist nicht los im Süden Brasiliens, an der Grenze zu Uruguay. Karges Grasland, ein paar Hügel, einige versprengte Rinderfarmen. Kein Wunder, dass die Jugend hier fast ausnahmslos... weiter

Berlinale-Rezensionen: "Chavela" und "Una mujer fantástica"

Ein Dokumentarfilm über die mexikanische Sängerin Chavela Vargas und ein Spielfilm, der als Wettbewerbsbeitrag aus Chile gezeigt wird
Die Wiederauferstehung einer Legende "Chavela", die faszinierende Lebensgeschichte Isabela Vargas, erzählt in einem Dokumentarfilm Gekleidet in einen langen, schwarz-rot gemusterten Poncho steht Chavela Vargas, ruhig und aufrecht, im Scheinwerferlicht einer kleinen Bühne. Neben ihr ein... weiter

Der Gasolinazo und die Proteste in Mexiko

Die Demonstrationen am 7. Januar in mindestens 25 Bundesstaaten könnten ein Wendepunkt in der Fähigkeit sein, den Widerstand zu organisieren
Das Bild ist tausendfach als ein Symbol für die aktuelle Situation wiedergegeben worden. Am Ausgang eines von einer Masse einfacher Menschen geplünderten Kaufhauses trägt ein junger Mann einen riesigen neuen Bildschirm auf seinen Schultern. Mit diesem Bildschirm wird die Last aufgerechnet, zu den... weiter