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Amerika21 erreicht Spendenziel 2015/2016

Sie haben erfolgreich dazu beigetragen, unabhängige und tagesaktuelle Informationen aus Lateinamerika zu garantieren
Wir haben es geschafft! Mit Ihrer Hilfe konnte amerika21 das Spendenziel von 10.000 Euro in diesem Jahr erreichen. Wichtig ist das aus mehreren Gründen: Das Projekt steht im laufenden Jahr vor erheblichen Herausforderungen: Das Team soll erweitert und die Redaktion gestärkt werden. Unterstützung... weiter

Die besten Filme und Events des Cartagena Filmfestivals

Das internationale Filmfestival von Cartagena (FICCI) gilt als wichtigstes Festival Kolumbiens und als ältestes seiner Art in Lateinamerika. Besondere Aufmerksamkeit verdient das Projekt "Kino in den Barrios"
Bei der 56. Ausgabe in diesem Jahr präsentierte sich in der Küstenstadt eine selbstbewusste, motivierte und junge kolumbianische Filmszene. Nachdem 2016 zum ersten Mal der kolumbianische Film "El Abrazo de la Serpiente" für den Oscar nominiert worden war, wurden auch in Cartagena vielversprechende... weiter

"Wir müssen der tendenziösen Berichterstattung der Medien ein Ende setzen"

Interview mit der Farc-Guerillera Alexandra Nariño (Tanja Nijmejer)
Die Guerillera Alexandra Nariño, Mitglied der Friedensdelegation der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc), erklärte sich zu einem Exklusivinterview mit dem Netzwerk Red de Comunicadores Populares del Sur (Berichterstatter des Volkes im Süden) bereit. Das Gespräch fand im Urwald von... weiter

EZLN: Perspektiven aus dem Dschungel

Milizionäre der EZLN auf einer Trauerkundgebung Mai 2014 in La Realidad
Neue Nachrichten aus den Bergen des mexikanischen Südostens. Den Zapatistas zufolge häufen sich die sozialen und politischen Spannungen in Chiapas
Mexiko-Stadt. Die mexikanische Rebellenorganisation Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) hat in den vergangenen Tagen vier Kommuniqués veröffentlicht, die zur Lage im südlichen Bundesstaat Chiapas und auf Bundesebene Bezug nehmen.  Die ersten beiden Schreiben... weiter

Zum Tag der Muttersprache der Unesco

Auf dem amerikanischen Kontinent gibt es 1.060 Sprachen, von denen 64 Prozent vom Aussterben bedroht sind
Seitdem die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) im Jahre 2000 den 21. Februar zum Internationalen Tag der Muttersprache erklärte, wird dieser Tag mit dem Ziel begangen, die sprachliche Vielfalt und die mehrsprachige Erziehung zu fördern. In allen... weiter

Militär und Demokratie in Lateinamerika

In den meisten Ländern der Region schwebten die Streitkräfte ständig als Damokles-Schwert über den frisch entstehenden Demokratien
Einer der wichtigsten Errungenschaften der Neuen Demokratien ist der Beginn der Unterordnung der Militärmacht unter die zivile Macht. Lediglich in Mexiko, Costa Rica, Kuba und Nikaragua ist das dank der Besonderheiten der jeweiligen Revolution geschehen. In den anderen Ländern schwebten die... weiter

Solidarität in DIN A5

Die Lateinamerika Nachrichten haben ihre 500. Ausgabe gedruckt
Wer zur Redaktion der Lateinamerika Nachrichten will, bekommt en passant einen politischen Lehrgang in linksalternativem Aktivismus. Denn das zweite Treppenhaus im Kreuzberger Kulturzentrum Mehringhof ist gepflastert mit politischen Plakaten, Aufrufen, Ankündigungen und Parolen. So gibt es eine... weiter

Der "schmutzige Krieg" gegen Evo Morales

Vor der Volksabstimmung am kommenden Sonntag über eine mögliche Wiederwahl von Evo Morales versuchen seine Gegner, den Präsidenten zu diskreditieren
Es war klar, dass die südamerikanische Rechte nach ihren jüngsten Wahlsiegen in Argentinien und Venezuela die ganze Kraft auf die für den 21. Februar angesetzte Abstimmung in Bolivien konzentrieren würde. Es gibt eine konkrete Erklärung für ihre Verwegenheit: indem sie Morales deutlich schlagen,... weiter

Der Kampf ums Wohnen in Venezuela

Das "Gesetz über die Erteilung von Besitztiteln zugunsten der Begünstigten der Gran Misión Vivienda Venezuela" bedeutet eine Liquidierung des sozialen Gehalts der chavistischen Wohnungspolitik
Über eine Million Sozialwohnungen hat der Chavismus in Venezuela erbauen lassen, einen Teil davon zugunsten von Mittelschichtshaushalten. Dafür hat er staatliche Öleinnahmen "verschwendet"; zum Teil stehen die Wohnungen und Häuser auf enteignetem Terrain. Am 28. Januar 2016 hat die neue... weiter

Raum zum Erinnern schaffen

Regisseur Jan Kees de Rooy über sein neues Filmprojekt zu Nicaragua, die Bedeutung historischer Erinnerung und die schwierige Situation von Filmschaffenden
Ihr Projekt "Habitados de Olvido" (Bewohner des Vergessens) beschreiben Sie als Film über die Liebe in einer Postkonfliktgesellschaft. Wie ist die Idee dazu entstanden? Ich hatte seit Längerem die Idee einen Film über den komplexen Prozess des Zusammenlebens in einer so bewegten Gesellschaft wie... weiter

"Ein für den Kampf der Völker nützlicher Feminismus"

Ausgehend von Bolivien hat sich in Lateinamerika in den vergangenen Jahren eine Bewegung des kommunitären Feminismus entwickelt
Der kommunitäre Feminismus wurde in Bolivien im Prozess der Veränderung geboren, der von einem Volk vorangetrieben wurde, das in Würde leben will. Ein Volk, das das patriarchale, kapitalistische, neoliberale, koloniale und transnationale System hinterfragt; ein Volk, das sich für die... weiter

Konzernkannibalismus – Was uns bevorsteht

Neue Oligopole sollen entstehen, die Saatgut, Sorten, Agrargifte, Düngemittel, Maschinen, Satelliten, EDV und Versicherungen beherrschen
Die Fusion zwischen Monsanto und Syngenta, zwei der weltweit größten und am meisten bekämpften Unternehmen, die Gensaatgut und Agrargifte herstellen, schien auf einem schlechten Traum zu beruhen. Heute ist sie jedoch wahrscheinlich und es handelt sich nur um einen der spektakulären Zusammenschlüsse... weiter

Wohnkooperativen in Uruguay

40 Jahre Erfahrung mit kollektivem Aufbau und Widerstand
Montevideo. In Uruguay gibt es 15.000 Familien, die in gemeinsam aufgebauten und selbstverwalteten Wohnprojekten leben. Die Häuser werden in Gemeinschaft errichtet, danach werden sie unter denjenigen ausgelost, die bei den Bauarbeiten mit angepackt hatten. Die als Kooperativen... weiter

"Völker hört die Signale ..."

Konservativer Wahlsieg in Argentinien: Auftakt des Niedergangs progressiver Regierungen in Lateinamerika?
Der Wahlerfolg eines liberal-konservativen Politikers in Argentinien kommt trotz des mit 51,4 Prozent knappen Sieges in mehrerer Hinsicht einer "politischen Revolution" (Carlos H. Acuna) gleich. Es ist der erste einen Regierungswechsel auslösende Wahlsieg über eine Linksregierung in Lateinamerika... weiter

Lateinamerika auf dem Weg zur Cannabis-Legalisierung?

Die Zulassung von medizinischem Cannabis in Chile und Kolumbien sowie ein Gerichtsurteil in Mexiko sind weitere positive Signale
Nachdem Uruguay im Dezember 2013 als erster Staat weltweit angekündigt hat, den Anbau und Konsum von Cannabis vollständig zu legalisieren, begann in vielen Ländern eine breite Debatte über das Pro und Contra. In Kolumbien, Chile und Mexiko kündigten die Regierungen Ende des Jahres einige... weiter