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EZLN, CNI und die Wahlen in Mexiko

Die Zapatisten und den CNI zu beschuldigen, der Regierung zuzuarbeiten, weil sie abseits der politischen Parteien am Wahlprozess teilnehmen wollen, ist ein Zeichen von Arroganz und Intoleranz
Die Nationale Zapatistische Befreiungsarme EZLN und der Nationale Indígenen Kongress CNI haben vereinbart, zusammen mit Völkern und Gemeinden über die Aufstellung einer indigenen Frau als Präsidentschaftskandidatin für die Wahlen 2018 zu beraten. Die Entscheidung hat eine enorme Polemik... weiter

Haltungen in Bezug auf den Frieden in Kolumbien, einen neuen Konsens und Havanna

Die Alternative der Rückkehr zum Krieg muss von allen abgelehnt werden. Das Ziel des Friedens sollte als zentraler Punkt für jede Diskussion erachtet werden
In der schwierigen Zeit, die Kolumbien gerade erlebt, möchte ich Ihnen einige meiner Überlegungen zum Friedensprozess und zu den Maßnahmen darlegen, die dazu beitragen könnten, die Lage zu entspannen. Die Überlegungen basieren auf meinen Arbeitserfahrungen in Kolumbien seit zweiundzwanzig Jahren... weiter

Kolumbien ‒ Genozid, nicht Natur

Die Kinder der Wayuú-Indigenen in Kolumbien sterben nicht primär an den Folgen von El Niño und des Klimawandels
La Guajira ist das nördlichste Departement Kolumbiens, am Atlantik gelegen. Dort leben rund 500.000 Menschen, vor allem Mitglieder des indigenen Wayuú-Volkes. Seit 2012 ist kein Regen mehr gefallen. Doch die Kinder der Wayuú in Kolumbien sterben nicht primär an den Folgen von El Niño und des... weiter

Handelsabkommen und die Globalisierung von Faschismus

TPP, TTIP, Tisa und Ceta wurden absichtlich als Instrumente zur Umgehung gewählter Regierungen konzipiert
"In den letzten Jahren gab es einen Trend hin zu Demokratie und Marktwirtschaften. Dadurch verloren Regierungen an Bedeutung. Geschäftsleute tendieren dazu, diese Entwicklung gutzuheißen. Auf der anderen Seite bedeutet dies jedoch, dass jemand an die Stelle von Regierungen treten muss. Mir scheint... weiter

Guillermo Fariñas hat seinen "Streik" beendet, und was nun?

Überlegungen zum Verhalten eines kubanischen"Dissidenten", der im Ausland durch zahlreiche Hungerstreiks bekannt wurde
Das kubanische Gesundheitssystem ist das beste der Welt. Der Hungerstreik von Fariñas ist das beste Beispiel dafür, wie weit der kubanische Staat, seine Ärzte und sein Pflegepersonal zu gehen in der Lage sind. Wer darüber Zweifel hegte, dem müssen sie von jetzt an geschwunden sein. Die kubanischen... weiter

US-"Milde" für Paramilitärs aus Kolumbien

"Nach Jahrzehnten der Grausamkeiten wurden die Warlords endlich zur Verantwortung gezogen. Dann schritten die Amerikaner ein." (New York Times)
Die US-amerikanische überregionale Tageszeitung New York Times (NYT) informierte am 10. September in einem ausführlichen BerichtDeborah Sontag: The Secret History of Colombia’s Paramilitaries and the U.S. War on Drugs (englisch, spanisch) über die Hintergründe der im Mai 2008 erfolgten Auslieferung... weiter

Staatsstreich in Brasilien

Anschuldigungen ohne Beweise gegen Ex-Präsident Lula. FAZ-Artikel spricht von einem "angeblichen Staatstreich". Staat zahlt skandalöse Geldsummen an Parlamentarier
Nicht genug mit der widerrechtlichen Amtsenthebung der Ende 2014 rechtmäßig gewählten Staatschefin Dilma Rousseff, nun versuchen rechte Kreise auch mit allen Mitteln, ihrem Amtsvorgänger Luiz Inácio Lula da Silva das Handwerk zu legen, damit er im Jahr 2018 nicht erneut für das Amt des... weiter

Blockade der USA kostete Kuba in einem Jahr 4,68 Milliarden US-Dollar

Außenminister nimmt zur erneuten Vorlage einer Resolution zur US-Blockade vor der UNO Stellung
"Die Blockade hat nicht funktioniert und muss deshalb aufgehoben werden", das ist ein Gedanke, den US-Präsident Barack Obama bei verschiedenen Anlässen wiederholt hat. Aber diese Politik, die von fast allen Staaten der Erde abgelehnt wird, wird trotz der Erklärungen des Präsidenten fortgesetzt. Und... weiter

Kolumbien ‒ Wenn Homosexualität zur Bedrohung wird

Kontroverse um Leitfaden gegen Diskriminierung in Schulen. Konservative Kräfte wittern Gefahr für traditionelle Kleinfamilie
In Kolumbien sind tausende Menschen auf die Straßen gegangen, um die traditionelle Kleinfamilie zu verteidigen. Bedroht werde die Familie ihres Erachtens von einem Leitfaden, der Lehrkräfte in Schulen zum Thema Diskriminierung sensibilisieren soll. Eigentliches Ziel der Broschüre sei die Förderung... weiter

Havannas Sammeltaxis in der Krise

Täglich nutzen über 175.000 Personen in Kubas Hauptstadt die Kollektiv-Taxis. In jüngster Zeit sind sie seltener geworden
Havannas berühmte Kollektiv-Taxis, die meist in Form von US-Oldtimern durch die wichtigsten Verkehrswege der Stadt fahren, sind in den letzten Wochen immer seltener geworden. Wo früher noch alle paar Minuten ein Sammeltaxi vorbei fuhr, müssen Passagiere heute manchmal über eine Stunde warten. Das... weiter

Das Ende einer Farce

Die Vereinigten Staaten und der "Freie assoziierte Staat" Puerto Rico
Die Legende schien ewig zu dauern, dennoch löste sie sich in kaum mehr als einer Woche in nichts auf. Mitte des vergangenen Jahrhunderts hatten die USA mit Pauken und Trompeten verkündet, dass Puerto Rico keine Kolonie mehr sei und zu einem Partner werde, mit dem man - natürlich unter Gleichen -... weiter

Der Geburtstag

Essay von Fidel Castro aus Anlass seines 90. Geburtstags am 13. August 2016
Morgen werde ich meinen 90. Geburtstag feiern. Geboren wurde ich in Birán, einem Gebiet im östlichen Teil Kubas. Man kennt den Ort unter diesem Namen, auch wenn er niemals in irgendeiner Karte aufgetaucht ist. Wegen seines guten Rufes war dieser Ort einigen Eingeweihten bekannt, und natürlich auch... weiter

El Salvador – Perversion des Menschenrechtsdiskurses

Was steht hinter dem Urteil der Verfassungskammer des Obersten Gerichtes zum Amnestiegesetz?
Am vergangenen 13. Juli erklärte die Verfassungskammer des Obersten Gerichts von El Salvador das Amnestiegesetz von März 1993 für verfassungswidrig. Dieses Gesetz war im März 1993 verabschiedet worden, fünf Tage nach Veröffentlichung des Berichts der UNO-Wahrheitskommission über die... weiter

Mexiko - Unterdrücken für die Wirtschaftszone

Die Regierung plant im Südosten Mexikos die Errichtung von Sonderwirtschaftszonen
Einen Hintergrundbeitrag zum Verständnis der aktuellen Kämpfe in Oaxaca und anderswo in Mexiko enthält der Artikel Las Zonas Económicas Especiales y la represión a la CNTE von Agustín Ávila Romero, der an der Universidad Intercultural de Chiapas lehrt. Der Kampf der Lehrergewerkschaft CNTE geht... weiter

Das Massaker von Nochixtlán und die Bildungsreform

Die Aggression der Polizei gegen den Ort in Oaxaca ist das Symbol einer Reform, die koste es was es wolle durchgesetzt werden soll
Die indigenen Gemeinden Oaxacas befinden sich in Alarmbereitschaft. Sie durchleben das Massaker vom 19. Juni als ihr eigenes. Sie wissen sich vom Staat angegriffen. Ihre Topiles von der Gemeinde gewählte Ordnungskräfte sind auf der Hut. Das Massaker war eine Beleidigung für alle, aber besonders für... weiter