Nachrichten (Politik, Militär)

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Regierungen aus Lateinamerika verurteilen die US-Bombardierung im Iran

Sie sehen den US-Angriff als schwere Verletzung des Völkerrechts. Er sei "unverantwortlich", setze den Nahen Osten "in Brand" und führe zu "irreversiblem Schaden"
Santiago et al. Mehrere lateinamerikanische Regierungen haben den Luftangriff der USA im Iran vom 21. Juni klar abgelehnt. Sie äußerten ihre Besorgnis über die internationale Sicherheit und plädierten für Diplomatie sowie die Verhinderung einer Eskalation der Krise. "Die... weiter

Lateinamerika verurteilt israelischen Angriff auf Iran

Von Mexiko bis Venezuela: Lateinamerikanische Regierungen reagieren mit scharfer Kritik auf die israelischen Bombardierungen im Iran. Nur der argentinische Präsident Milei stellt sich hinter Israel
Mexiko-Stadt et al. Der israelische Angriff auf den Iran hat international für Aufsehen gesorgt. In Lateinamerika stößt die Militäraktion auf breite Ablehnung. Regierungen von Mexiko bis Venezuela verurteilten die Bombardements und riefen zu Deeskalation und Diplomatie auf. Nur... weiter

Chile zieht Militärpersonal aus Israel ab, bezieht aber weiter Waffen

Israel soll Militäroperation in den besetzten palästinensischen Gebieten einstellen. "Kommerzielle Verträge" über Waffenlieferungen bleiben gültig
Santiago. Die Regierung von Gabriel Boric in Chile hat ihre Militärattachés aus Israel abgezogen. Die Verträge über Waffenlieferungen, die der chilenische Staat mit israelischen Unternehmen geschlossen hat, werden jedoch nicht gekündigt. Das erklärte Außenminister Alberto van... weiter

Brasilien: Präsident Lula verurteilt israelische Offensive in Gaza scharf

Israel habe Recht auf Selbstverteidigung überschritten, so Lula. Brasilianische Künstler:innen und Intellektuelle fordern Abbruch der Beziehungen
Brasília et al. Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat sich erneut deutlich zur Eskalation im Gazastreifen geäußert. Mit scharfen Worten kritisierte er einen israelischen Angriff, bei dem neun der zehn Kinder der palästinensischen Ärztin Alaa Al-Najjar ums Leben kamen.... weiter

Internationaler Gerichtshof fordert von Venezuela Verzicht auf Wahlen im Esequibo

Zugehörigkeit des Grenzgebietes ungeklärt. IGH reagiert auf Gesuch von Guyana. Venezuela weist Forderung zurück
Den Haag/Caracas. Der Internationale Gerichtshof (IGH) hat die Regierung von Venezuela aufgefordert, die für den 25. Mai angesetzten Parlaments-, Regional- und Kommunalwahlen nicht auf die zwischen Venezuela und Guyana territorial umstrittene Region Esequibo auszudehnen. Dem IGH... weiter

Friedensprozess in Kolumbien: Petros "letzte Karte"

Neun laufende Verhandlungen mit bewaffneten Gruppen. Massive Auseinandersetzungen in den Departamentos Antioquia und Catatumbo. Erfolge im Süden des Landes mit ELN-Abspaltung
Bogotá. Die kolumbianische Regierung unter Präsident Gustavo Petro steht vor einem entscheidenden Moment in ihrem Friedensprogramm "Paz Total". Nachdem die Verhandlungen mit mehreren bewaffneten Gruppen gescheitert sind, setzt die Regierung nun ihre Hoffnungen auf Iván Mordisco,... weiter

Bolivien: Dokumentarfilm über US-Beteiligung an gescheitertem Putschversuch

Film schildert Vorbereitung und Ablauf. Putschisten hielten demnach Kontakt zur US-Botschaft. US-Außenministerium weist Darstellung zurück
La Paz. Boliviens Regierung hat den Dokumentarfilm "¿Qué pasó el 26J?" (Was geschah am 26. Juni?) der Öffentlichkeit präsentiert, der die US-amerikanische Beteiligung an dem gescheiterten Militärputsch vom 26. Juni 2024 aufzeigt. Die Dokumentation wurde vom Ministerium für... weiter