Nachrichten (Soziale Bewegungen, Umwelt)

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Streit in Guatemala um neues Wassergesetz

Initiative soll Wasser als Menschenrecht definieren. 52 Prozent der Bevölkerung nutzen kontaminiertes Wasser. Indigene Organisationen sehen Bevorzugung des Privatsektors. Ministerin zurückgetreten
Guatemala-Stadt. In Guatemala ist ein politischer Konflikt um den Zugang zu Wasser entbrannt. Die sozialdemokratische Regierung von Bernardo Arévalo hatte Anfang August im Kongress die Gesetzesinitiative 6818 eingebracht, besser bekannt als ley de aguas (Wassergesetz). Die... weiter

Indigene Proteste stoppen deutsch-schweizerische Chemiefabrik in Mexiko

Nach einer Demonstration blockieren Anwohner alle Zufahrten zum Werk in Topolobampo, Sinaloa. Umweltministerium prüft Schäden und Genehmigungen
Sinaloa. Indigene Gemeinden der Mayo-Yoreme haben alle Zufahrtsstraßen zu einer im Bau befindlichen Chemiefabrik im nordmexikanischen Sinaloa blockiert. Sie verhindern damit den Transport von Baumaschinen und den Zugang von Personal zur Ammoniakfabrik in der Bucht von Ohuira, einem... weiter

Erfolgreiche Proteste in Mexiko gegen Strandprivatisierung durch Luxushotel

Anwohner und Umweltgruppen an der Riviera Nayarit fordern freien Zugang zum Strand Las Cocinas. Zusammenstöße mit Polizei und Festnahmen. Regierung macht erste Zusagen.
Bahía de Banderas. Am Strand Las Cocinas in der mexikanischen Gemeinde Bahía de Banderas protestieren Umweltaktivisten seit Wochen gegen ein Immobilienprojekt. Dieses beabsichtigt die Privatisierung des Strandes auf der Halbinsel Punta de Mita. Die Protestierenden fordern das... weiter

Indigene stürmen Baubeginn von Trump-geförderter Methanolfabrik in Mexiko

Vom weltweit größten geplanten Methanolwerk profitieren mehrere Konzerne. Fracking wird eingesetzt. Das Projekt gilt als Priorität für Trump
Mexiko-Stadt. Mit einer Protestaktion haben indigene Umweltaktivisten die Grundsteinlegung für den Bau einer Methanolfabrik im Bundesstaat Sinaloa verhindert. Rund 100 Demonstranten stürmten die Veranstaltung im Hafen von Topolobampo und demontierten den Grundstein des... weiter

Bayer wegen Pestizidexporten nach Brasilien in der Kritik

Leverkusen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Bayer-Konzern bei seiner Hauptversammlung am 24. April aufgefordert, Verantwortung für die Gefährdung Indigener Völker durch in der EU verbotene Pestizide zu übernehmen und den Export dieser Pestizide zu stoppen. Die... weiter

Wasserwerfereinsatz bei Umweltprotesten in Chile am Weltwassertag

Tausende demonstrieren in 15 Städten Chiles gegen die Umweltpolitik der neuen Regierung unter Präsident Kast. Was als friedlicher Familienausflug begann, endete in Santiago im Tränengas
Santiago. Die erste größere Kundgebung nach dem Regierungswechsel in Chile hat am Sonntag mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas geendet. Unter dem Motto "Nein zum Rückschritt im Umweltschutz" gingen am Weltwassertag rund 30.000 Demonstrierende in insgesamt 15 Städten auf... weiter

Sieben Jahre nach Dammbruch in Brasilien startet Prozess gegen Vale

Betroffene und Famlien der Opfer fordern Gerechtigkeit. TÜV-Süd beteiligt. Auch in Deutschland soll Anklage erfolgen.
Belo Horizonte. Am Montag hat am Bundesgericht der 6. Region (TRF-6) in Belo Horizonte der Strafprozess zum Dammbruch von Brumadinho begonnen. Sieben Jahre nach der Katastrophe vom 25. Januar 2019 müssen sich der Bergbaukonzern Vale, eine brasilianische Tochtergesellschaft von TÜV-... weiter

Megaprojekt von Bukele in El Salvador: Enteignungen ohne Ausgleich

Pazifikflughafen hinterlässt Dutzende Familien ohne Entschädigung. "Health City" für Gesundheitstourismus geplant. Umweltschäden befürchtet
La Unión, San Salvador. 35 Familien in der Gemeinde Flor de Mangle im Departamento La Unión im Osten El Salvadors haben bislang noch keine Entschädigung für Enteignungen im Zusammenhang mit dem Bau des Pazifikflughafens erhalten. Dies erklärte Milpa, die Organisation zur Vernetzung... weiter