Nachrichten (Soziale Bewegungen, Militär)

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Basisgemeinschaften in Venezuela warnen vor US-Militäroperation

Traditionell widerständiger Stadtteil möglicherweise im Visier der USA. Informationen basieren auf "loyalen Kräften" des Chavismus in der Regierung Rodríguez
Caracas. Mehrere Vertreter:innen der Gemeinde "23 de Enero" in Venezuelas Hauptstadt Caracas warnen vor einer möglicherweise bevorstehenden erneuten Militäroperation der USA. Ziel einer solchen Operation sei es, führende Köpfe des traditionell gut organisierten Stadtviertels zu... weiter

USA und Israel beenden militärische "Hilfseinsätze" nach Erdbeben in Venezuela

Militärische Unterstützung ist abgeschlossen. Zivile Kooperation läuft weiter. Proteste gegen Präsenz beider Staaten halten an
Caracas. Die USA und Israel haben ihre "Hilfseinsätze" in Venezuela offiziell beendet. Die Kooperation zwischen den beteiligten Ländern dauert jedoch an. Gleichzeitig werfen Teile der venezolanischen Bevölkerung den USA und Israel eine "imperialistische Einmischung" vor, die die... weiter

Bauernverbände in Bolivien räumen Blockaden, Regierung mobilisiert Militär

Abkommen mit Regierung. Teile der Protestbewegung kritisieren Einigung als "Verrat". Einsatz von Militär und Polizei im Trópico de Cochabamba
La Paz. Nach 52 Tagen der Blockaden hat die Protestbewegung zu Beginn dieser Woche die Straßensperren geräumt. Zuvor hatte der Gewerkschaftsverband COB ein Abkommen mit der Regierung von Präsident Rodrigo Paz abgeschlossen und Paz einen landesweiten Ausnahmezustand eingeleitet.... weiter

Widerstand in Bolivien hält trotz Gewalt und Repressionen an

Regierung schafft rechtliche Grundlage für einen Militäreinsatz. Angriffe auf Straßensperren verschärfen die Auseinandersetzungen
La Paz. Die Demonstrierenden in Bolivien setzen ihre landesweiten Proteste und Straßenblockaden für höhere Löhne, ein Ende der Treibstoffknappheit und gegen die staatlichen Sparmaßnahmen weiter fort. Der Konflikt mit der Regierung von Präsident Rodrigo Paz eskaliert dabei immer... weiter

Ultrarechte Regierung in Chile bremst Aufarbeitung der Diktatur

Enteignung von Colonia Dignidad ausgesetzt. Leitung des Suchplans für Verschwundene entlassen. Deutschland hält am Gedenkort fest
Santiago. Chiles neue Regierung hat die 2025 beschlossene Enteignung von Grundstücken der ehemaligen deutschen Sekte Colonia Dignidad ausgesetzt. Gleichzeitig wird der ebenfalls von der Vorgängerregierung von Gabriel Boric ins Leben gerufene Nationale Plan zur Suche nach Wahrheit... weiter

Neue Zeugenaussagen belasten US-Kohlekonzern in Mordfällen in Kolumbien

Sicherheitschef von Drummond soll Morde an Gewerkschaftern in Auftrag gegeben haben. In den USA gewann Drummond 2026 ein Verleumdungsurteil, in Kolumbien laufen Verfahren weiter
Bogotá. Neue Zeugenaussagen vor der kolumbianischen Staatsanwaltschaft haben den Gerichtsfall gegen den US-amerikanischen Kohlekonzern Drummond wegen mutmaßlicher Verbindungen zu Paramilitärs während des bewaffneten Konflikts im Departamento Cesar neu entfacht. Salvatore Mancuso... weiter

Proteste gegen das Vergessen in Argentinien anlässlich des 50. Jahrestags des Militärputsches

Landesweit nahmen Hunderttausende an Märschen und Gedenkveranstaltungen teil. Wachsender Anteil der Bevölkerung leugnet Taten der Diktatur
Buenos Aires/Córdoba. Anlässlich des 50. Jahrestages des Militärputsches ist es am Dienstag in Argentinien landesweit zu Gedenkmärschen und Protestveranstaltungen gekommen. Menschenrechtsorganisationen organisierten die Veranstaltungen unter dem Motto "Mehr denn je: Nie Wieder!" (... weiter

Ultrarechter Präsident Kast übernimmt in Chile das Amt

Zahlreiche rechte Staatschefs bei Amtseinführung. Erste Proteste von Schülern. Regierung will wegen Gewaltverbrechen verurteilte Sicherheitskräfte begnadigen
Santiago. Am vergangenen Mittwoch hat José Antonio Kast in Chile als erster ultrarechter Präsident seit dem Ende der Pinochet-Diktatur 1990 und der Rückkehr zur Demokratie das Regierungsgeschäft übernommen. Bei den Wahlen im Dezember 2025 konnte er sich mit 58 Prozent der Stimmen... weiter

Kolumbien: Anführer von Ex-Farc-Gruppe reagiert öffentlich auf Luftangriffe des Militärs

Spitzenfigur der FARC-Dissident:innen droht mit internen Anklage gegen "die Verantwortlichen". Gruppe kündigt Einmischung in den kommenden Wahlen an
Bogotá. Der Kommandant der Ex-Farc-Gruppe Estado Mayor Central (EMC), Néstor Gregorio Vera, auch bekannt als Iván Mordisco, hat in einem Video eine Stellungnahme zu den Bombenangriffen auf seine Organisation durch die Streitkräfte abgegeben. Die EMC ist mit rund 3.200 Mitgliedern... weiter

Alba Movimientos kritisiert UN Mission der USA in Haiti

Sicherheitsrat der UN billigte Ende September ein neues Mandat für Haiti. USA und Panama setzten die Entscheidung durch. Alba Movimientos nennt den Einsatz "Besatzung"
Port-au-Prince/New York. Das Netzwerk sozialer Bewegungen für die Bolivarische Allianz für Amerika (Alba Movimientos) lehnt die jüngst vom UN-Sicherheitsrat beschlossene Militärmission in Haiti entschieden ab. Die Organisation bezeichnet den Einsatz, der von den Vereinigten Staaten... weiter