Nachrichten (Soziale Bewegungen, Soziales)

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Covid-19 in Lateinamerika: Unzählige Solidaritätsaktionen auf dem ganzen Subkontinent

Angespannte sozio-ökonomische Lage durch Corona-Pandemie extrem verschärft. Viel Hoffnungslosigkeit ohne Solidarität
Mexiko-Stadt/Santiago/Brasília. Aufgrund der durch die Corona-Pandemie verursachten Krisensituation sind insbesondere die sozialen Auswirkungen enorm. So auch in Lateinamerika. In den letzten Wochen entstehen in vielen Ländern Solidaritätsaktionen, um den Folgen der Maßnahmen wie... weiter

Bei der Bekämpfung des Coronavirus setzt Venezuela auf die organisierte Bevölkerung

Venezuela ist seit Mitte März in Quarantäne. Stadtteilorganisationen produzieren Schutzmasken und organisieren Hilfe. Bisher knapp 200 Infizierte
Caracas. In Venezuela gilt aufgrund der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 seit dem 17. März eine allgemeine Ausgangssperre. Geschäfte sind mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften, Drogerien und Apotheken geschlossen. Zur Abfederung der sozialen Folgen der... weiter

Soziale Bewegungen in Chile: "Wir werden weiterkämpfen“

Die Coronavirus-Pandemie hat die Menschen in Chile hart getroffen, die seit Oktober gegen die neoliberale Regierung auf die Straße gehen. Nun erfinden sie andere Formen des Protests
Santiago. Mitte März ist das Coronavirus noch ein Scherz bei den Protesten in Chile gewesen: "In Chile leiden wir unter dem Piñera-Virus" oder "Ich habe mehr Angst vor meiner Rente als vor dem Coronavirus" las man auf den Plakaten bei den Demonstrationen. Als die Zahl der... weiter

Diese Zahlen belegen die stille Revolution in Chile

Umfrage zeigt massiven Niedergang der politisch-institutionellen Ordnung. Präsident Piñera nur noch bei sechs Prozent Zustimmung
Santiago de Chile. Die Unterstützung für die Regierung des chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera ist nach monatelangen Protesten auf ein Minimum von sechs Prozent gesunken. Ein schlechteres Ergebnis hat in der Geschichte der chilenischen Republik noch kein Präsident erreicht.... weiter

Argentinien: Kampf für Land – und gegen Benetton

Neue Landbesetzungen betreffen italienischen Modekonzern. Mapuche fordern Rückgabe von Ackerboden. Behörde verspricht Kompromiss
Buenos Aires. In der argentinischen Provinz Chubut hält eine Gruppe von bis zu zehn Personen, unter ihnen Familien mit Kindern, seit mehr als zwei Wochen den Landsitz El Platero besetzt. Lokalen Medienberichten zufolge hatten sich die Mitglieder der Mapuche-Gemeinde Lof Kurache am... weiter

Landschulen in Brasilien von Schließungswelle betroffen

Bildungsstatistik 2019: In ländlichen Gebieten gehen gut 140.000 Schüler weniger in die Schule als im Vorjahr
Brasilia. Soziale Bewegungen in Brasilien haben für 2019 eine erhöhte Zahl an Schulschließungen auf dem Land beklagt. Ein Hauptgrund dafür sei die Sparpolitik der Regierung von Jair Bolsonaro im Bildungsbereich. Exakt 145.233 weniger Schüler als 2018 waren 2019 in den ländlichen... weiter

"Ihr seid nicht alleine!": Zweites Internationales Frauentreffen der Zapatistinnen in Mexiko

Gewalt gegen Frauen im Mittelpunkt. Erschütternde Einblicke. Neoliberale Politik der Regierung wird mitverantwortlich für Gewalt gemacht
Caracol Morelia, Chiapas. Auf dem Gebiet des autonomen Verwaltungszentrums im mexikanischen Caracol Morelia hat zwischen dem 27. und 29. Dezember das zweite internationale Frauentreffen der Zapatistinnen stattgefunden. Mit einer Kundgebung und einer eindrucksvollen Militärparade... weiter

Gewerkschaft marginalisierter Arbeiterinnen und Arbeiter in Argentinien gegründet

In der Utep sollen sich die Sektoren der arbeitenden Klasse zusammenfinden, denen der Zugang zum regulären Arbeitsmarkt verwehrt bleibt
Buenos Aires. In Argentinien haben sich mehrere gewerkschaftliche, soziale und politische Organisationen zur Union der Arbeiterinnen und Arbeiter der Popularen Ökonomie (Utep) zusammengeschlossen. Der Gründungskonvent fand am 21. Dezember in Buenos Aires statt. Die Utep versteht... weiter

Warum jetzt auch Kolumbien in Aufruhr ist

Eine Million Teilnehmer beim Streik. Ausgangsperren in Cali und Bogotá. Wurden Agents Provocateurs in Wohngebiete gebracht?
Bogotá. Nach der gewaltsamen Auflösung von Massendemonstrationen, bei denen am Donnerstag Hunderttausende gegen die Regierung von Präsident Iván Duque protestierten, sind die Menschen spontan zu "Cacerolazos" in ihren Vierteln übergegangen. In Wohngebieten schlugen sie am Streiktag... weiter

Evo Morales kündigt Wahrheitskommission zu Wahlen in Bolivien an

Vorwürfe gegen Abstimmung am 20. Oktober sollen von Expertengremium untersucht werden. De-facto-Regime will Präsidenten anklagen
La Paz/Mexiko-Stadt. Der bolivianische Präsident Evo Morales hat am Donnerstag die Schaffung einer Wahrheitskommission angekündigt, die den angeblichen Wahlbetrug vom 20. Oktober untersuchen soll. Das Gremium soll aus internationalen Persönlichkeiten und Experten bestehen, schrieb... weiter

Zahl der Verletzten steigt bei Protesten in Chile weiter an

Eine neue Protestwoche hat begonnen. Motivation und Kreativität der Demonstrierenden lässt nicht nach, Polizei geht weiter mit Gewalt gegen sie vor
Santiago de Chile. Hunderttausende Menschen haben am Montag unter dem Motto "Super Lunes" (Super-Montag) in verschiedenen Städten Chiles erneut gegen die Regierung von Sebastián Piñera und die soziale Ungleichheit im Land protestiert. In der Hauptstadt Santiago hatten sich... weiter