Nachrichten (Soziale Bewegungen)

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Chilenische Aktivisten beginnen Europa-Reise

Camila Vallejo, Karol Cariola und Jorge Murúa berichten in zahlreichen Städten über den politischen Aufbruch in Chile. Betonung der Diversität der Proteste
Berlin. Drei führende Aktivisten der andauernden Protestbewegung aus Chile starten am heutigen Freitag eine Rundreise durch Europa. Zum Auftakt äußerten sich Camila Vallejo, Karol Cariola und Jorge Murúa in einem Exklusivinterview mit amerika21.de und dem Video-Portal weltnetz.tv... weiter

Bildung in Honduras wird privatisiert

Lehrer protestieren. Regierung beteuert Demokratisierung und will Schüler und Eltern einbinden. Arme Regionen könnten vernachlässigt werden
Tegucigalpa. Trotz massiver Proteste von Lehrern in den vergangenen Monaten ist in Honduras eine umfassende Bildungsreform verabschiedet worden. Sie bedeutet einen Schritt in Richtung Privatisierung. Das neue Bildungsgesetz (Ley Fundamental de Educación) wurde auf Anraten... weiter

Chile: Verhandlungen und weitere Bildungsproteste

Aufruf zum "Marsch der Huren"
Bürgermeister nennt besetzte Mädchenschule "Bordell". Schulverweise und Kündigungen wegen Protesten
Santiago de Chile. Im Zuge der landesweiten Bildungsproteste in Chile gibt es auf den verschiedenen staatlichen Ebenen unterschiedliche Entwicklungen. Während der neue Bildungsminister Harald Beyer bezüglich der Bildungsproteste auf Druck des Lehrerverbands Dialog signalisierte,... weiter

Neue Gesetze verschärfen Landkonflikt in Honduras

Trauer um Aktivisten in Bajo Aguán
Zelaya-Dekret zurückgenommen. Keine neuen Landtitel mehr vergeben. Bauern soll hohe Kredite selber tragen
Bajo Aguán, Honduras. Die Repression in der Region Bajo Aguán im Norden von Honduras verstärkt sich. Neue Gesetze, die unlängst unter der De-facto-Regierung Porfirio Lobo verabschiedet wurden, verschärfen die Landproblematik. In der von Palmölplantagen bedeckten Region an der... weiter

Brasiliens Nordosten streitet um Wasserprojekt

Gemauerte Zisterne im Nordosten Brasiliens
Plastikzisternen sollen lokale Handwerks- und Bildungsarbeit von Basisgruppen ersetzen. Kritik an Vetternwirtschaft und Korruption
Brasília. Der brasilianische Integrationsminister gerät wegen einem neuen Programm für den Bau von einer Million Regenwasserzisternen im Nordosten des Landes immer schärfer in die Kritik. Die Zeitung Correio Braziliense hatte Fernando Bezerra vorgeworfen, den Großteil der... weiter

Wasser-Proteste in Peru gehen weiter

"Marsch für das Wasser" startet am 1. Februar von Cajamarca nach Lima. Soziale Organisationen setzen Protest gegen das Bergbauprojekt Conga fort
Lima. Der geplante landesweite "Marsch für das Wasser" soll am 1. Februar in Cajamarca beginnen und am 10. Februar in der peruanischen Hauptstadt Lima eintreffen. Dies haben die teilnehmenden sozialen Organisationen kürzlich auf einer Zusammenkunft entschieden. Bei diesem Treffen... weiter

Kolumbien: Kampf gegen Megaprojekt in Huila

Bevölkerung will den Bau eines privaten Staudamms stoppen. Regierung unterstützt Konzern
Gigante, Kolumbien. Über 1.000 Einwohner des südlichen Bundestaats Huila in Kolumbien streiken seit vergangenen Dienstag gegen den Bau des Staudamms El Quimbo. Das Wasserkraftwerk ist eines der größten Megaprojekte, das sich zur Zeit in Kolumbien in Konstruktion befindet. Es... weiter