Nachrichten (Soziale Bewegungen)

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Boliviens Regierung will weiter verhandeln

Regierungssprecher Ivan Canelas und Infrastrukturminister Wálter Delgadillo.
Indigene erweitern Forderungen im Streit um Straßenbau. Präsident Morales lädt Oppositionelle in Regierungspalast ein. Blockade auch in Santa Cruz
La Paz. Drei Tage nach dem Abbruch der Verhandlungen hat die bolivianische Regierung am gestrigen Montag ihre Bereitschaft zu weiteren Gesprächen über eine umstrittene Nationalstraße bekundet. Die Regierung werde in ihren Bemühungen um einen Dialog nicht nachlassen, sagte gestern... weiter

Todesschüsse während der Proteste in Chile

Während des Streiks in Chile
Neben Schülern und Studierenden mobilisieren nun auch die Gewerkschaften. Jugendlicher stirbt durch Polizeikugel
Santiago de Chile. Bei den seit Monaten andauernden Bildungs- und Sozialprotesten in Chile gibt es ein erstes Todesopfer. Nach Berichten lokaler Medien wurde der 16-jähriger Manuel Gutiérrez von Polizisten erschossen. Der Jugendliche starb im Stadtteil Macul der Hauptstadt Santiago... weiter

Via Campesina besetzt Finanzministerium in Brasília

Kampf für Landreform: Via Campesina besetzt das Finanzministerium in Brasília
Landlose fordern weitere Mittel für Agrarreform. Auch Kreditschulden von Kleinbauern sollen mit Regierung verhandelt werden
Brasília. Rund 4.000 Landarbeiter der Bauernorganisation Via Campesina haben am Dienstagmorgen (Ortszeit) das brasilianische Finanzministerium in Brasília besetzt. Dies berichtet die Landlosenorganisation Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra (MST) auf ihrer Internetseite.... weiter

Bolivien: Straßenbau heizt Stimmung weiter an

Indigene auf ihrem Protestmarsch nach La Paz
Soziale Bewegungen in Haltung zu Großprojekt gespalten. Morales beschuldigt Indigene, mit den USA zu kooperieren. Proteste auch andernorts
La Paz. In Bolivien verschärfen sich die Auseinandersetzungen um eine 300 Kilometer lange geplante Schnellstraße zwischen den Departements Cochabamba und Beni. Während ein Teil der sozialen Bewegungen die Proteste der Indigenen unterstützt, die sich seit einer Woche auf einem... weiter

Álvaro Uribe vor Untersuchungsausschuss

Àlvaro Uribe vor dem Untersuchungsausschuss des kolumbianischen Kongress
Ex-Präsident Kolumbiens weist Vorwürfe wegen Skandal um Lauschangriff gegen Oppositionelle zurück. Opfer wollen juristischen Weg beschreiten
Bogotá. Der ehemalige kolumbianische Präsident Álvaro Uribe (2002-2010) hat in der ersten Sitzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses über eine Verwicklung in Spionageaktionen gegen Mitglieder der Opposition, Abgeordnete, Journalisten und Justizangestellte während... weiter