Nachrichten (Menschenrechte, Umwelt)

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Deutschland investiert in Perus Amazonas-Schutzgebiete

KfW-Entwicklungsbank stellt 20 Millionen für Naturschutzgebiete bereit. Dennoch: Entwaldung auf dem Vormarsch. Gefährdung durch illegale Landbesetzer:innen
Lima. Kurz vor dem Jahreswechsel haben das Finanzministerium von Peru und die KfW-Entwicklungsbank ein Abkommen zur Unterstützung peruanischer Naturschutzgebiete unterzeichnet. Dabei sollen 20 Millionen Euro an die nationale Naturschutzbehörde sowie die Regionalregierung des... weiter

Mexiko: Deutscher Agrar-Diplomat rügt Ausstieg aus Glyphosat-Import

Mexiko auf dem Weg zum Glyphosat-Verbot. Kritiken aus der deutschen Botschaft "befremdlich". Hürden für mexikanischen Ökoexport in die EU
Mexiko-Stadt. Informationen des mexikanischen Umweltministeriums (Semarnat) zufolge hat der Agrarattaché der deutschen Botschaft in Mexiko, Martin Nissen, vor einigen Monaten "harsche Kritiken" am Import-Stopp von Glyphosat geäußert, den Semarnat seit Ende 2019 schrittweise... weiter

Präsident von Brasilien attackiert NGOs auf UN-Vollversammlung

Bolsonaro nennt Berichte über massive Rodungen "Fehlinformation". UN-Berichterstatter fordert Untersuchung der Menschenrechtslage in Brasilien
Brasília/New York. Der brasilianische Präsident, Jair Bolsonaro, hat bei seiner Eröffnungsrede zur Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) die internationale Kritik an seiner Umwelt- und Menschenrechtspolitik als Ergebnis "dunkler Machenschaften" bezeichnet. Obwohl in... weiter

Linke will Angriffe auf Landarbeiter in Brasilien im Bundestag thematisieren

Gewalt gegen MST-Siedlung nimmt zu, Betroffene verhindern illegale Räumungen. Nun haben sich auch deutsche Abgeordnete zu Wort gemeldet
Brasília/Berlin. Nach der gewaltsamen Räumung der Landarbeitersiedlung Quilombo Campo Grande in Brasilien Mitte August haben sich Mitglieder der Landlosenbewegung (Movimento Sem Terra, MST) und Angestellte des Großgrundbesitzers Jovane Moreira de Souza heftige Auseinandersetzungen... weiter

Politische Justiz in Honduras: Gericht entscheidet gegen Umweltaktivisten

Acht Umweltschützer bleiben in Untersuchungshaft. Weiteren fünf Aktivisten droht nun ebenfalls Gefängnis und Anklage
Tegucigalpa/Tocoa. Schlechte Nachrichten für acht politische Gefangene aus den Dörfern Guapinol und Sector San Pedro in Honduras: Statt sie aus der inzwischen einjährigen U-Haft zu entlassen, beschloss ein Berufungsgericht, dass Porfirio Sorto Cedillo, José Avelino Cedillo, Orbin... weiter

Tag der indigenen Völker: Zwischen Pandemie und Gewalt

UNO mahnt prekäre Situation autochthoner Völker in Lateinamerika an. In Peru sterben drei Indigene bei Auseinandersetzungen mit der Polizei
Genf/Lima. Anlässlich des Tages der indigenen Völker am 9. August hat sich die UN-Menschenrechtskommission der Lage indigener Gruppen auf der ganzen Welt gewidmet. Kommissarin Michelle Bachelet betonte in ihrer Ansprache die Notwendigkeit, dass indigenen Völkern ermöglicht werden... weiter