Nachrichten (Menschenrechte, Politik)

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Abgeordnetenhaus in Chile stimmt für therapeutischen Abort

Totales Abtreibungsverbot soll gelockert werden. Konservative wollen alle rechtlichen Instanzen einsetzen, um Verabschiedung zu verhindern
Valparaíso. Die chilenische Abgeordnetenkammer hat mit 66 Für- und 44 Gegenstimmen für einen Gesetzesentwurf zur Legalisierung des therapeutischen Schwangerschaftsabbruchs gestimmt. Dieser sieht eine Lockerung des aktuell geltenden absoluten Abtreibungsverbots unter folgenden drei... weiter

Argentinien begeht 40. Jahrestag des Militärputsches

Menschenrechtsgruppen, politische Organisationen und soziale Bewegungen gehen auf die Straße. Kritik auch an Macri-Regierung und Obama-Besuch
Buenos Aires. Zum 40. Jahrestag des Militärputsches haben am Freitag hunderttausende Menschen in zahlreichen Städten in Argentinien an die Opfer der letzten Diktatur (1976-1983) erinnert. In Buenos Aires zogen Menschenrechtsgruppen, Anhänger der ehemaligen Präsidentin Cristina... weiter

Obama-Besuch in Kuba zeigt guten Willen und tiefe Differenzen

US-Präsident kommt mit Raúl Castro zusammen. Gemeinsame Pressekonferenz. Ehrung von Nationalheld José Martí. Stimmung unter Kubanern vorsichtig optimistisch
Havanna. Im Rahmen seines gut zweitägigen Besuchs in Kuba ist US-Präsident Barack Obama am Montagmittag mit Kubas Staats- und Regierungschef Raúl Castro zusammengekommen. Beide Politiker trafen sich im Palast der Revolution in der Hauptstadt Havanna, um über den weiteren Verlauf... weiter

Moderne Sklaverei in Brasilien

Zwangsarbeit weit verbreitetes Problem. Bei Kontrollen von Betrieben stößt Arbeitsministerium immer wieder auf menschenunwürdige Verhältnisse
Brasília. Allein im vergangenen Jahr haben Inspekteure des Arbeitsministeriums in Brasilien über eintausend Menschen aus sklavereiähnlichen Zuständen befreit. Dies geht aus unlängst veröffentlichten Statistiken des Ministeriums hervor. Die Zahl der unentdeckten Fälle dürfte ein... weiter

Bestürzung über Mord an Aktivistin Berta Cáceres in Honduras

Menschenrechtsaktivistin zu Hause erschossen. Cáceres hatte sich gegen Großprojekt mit Siemens-Beteiligung engagiert. Aktivistin war auch im Bundestag zu Gast
Tegucigalpa. Der Mord an einer bekannten Menschenrechts- und Umweltaktivistin hat in dem mittelamerikanischen Honduras und international für Bestürzung gesorgt. In der Nacht vom 2. auf den 3. März ist Berta Cáceres, Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation COPINH, in ihrer... weiter

20.000 Militärs in Kolumbien sollen von Übergangsjustiz profitieren

Militärverband begrüßt Regelungen. Unstimmigkeit zwischen Ex-Präsident Álvaro Uribe und Streitkräften. Erweiterung der Militärjustiz ratifiziert
Bogotá. Im Zuge der Friedensverhandlungen in Kolumbien hat sich das Militär mit einem gesonderten Justizsystem für den Übergang zwischen dem bewaffneten Konflikt zum Frieden zufrieden gezeigt. Das sogenannte Sonderjustizsystem für den Frieden (JEP), das im Rahmen der... weiter

Neue Vorwürfe gegen verhaftete Aktivistin in Argentinien

Sala soll bewaffnete Auseinandersetzung im Jahr 2007 "vertuscht" haben. Auch Ermittlungen wegen Vergabe von Fördergeldern an ihre Organisation
Jujuy. Die seit Januar inhaftierte argentinische Aktivistin Milagro Sala sieht sich neuen Anschuldigungen ausgesetzt. In einer Pressekonferenz am Freitag gab der Strafrichter Pablo Pullen Llermanos aus der Provinz Jujuy bekannt, dass Beweise aufgetaucht seien, die Salas Mitwirken... weiter