Nachrichten (Menschenrechte, Politik)

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UN: Lage der Menschenrechte in Mexiko vergleichbar mit Kriegsgebieten

Hochkommissar beklagt Korrumpierung der Institutionen durch die organisierte Kriminalität und chronische Straflosigkeit bei Verbrechen
Mexiko-Stadt. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Rada Al Hussein, hat bei einer Pressekonferenz in der mexikanischen Hauptstadt am Ende seines dreitägigen Besuchs in Mexiko über die Lage der Menschenrechte im Land berichtet. "Für ein Land, das sich nicht im Krieg... weiter

Tag des indigenen Widerstands in Chile

Tausende Mapuche und Sympathisanten demonstrieren für Rückgabe ihres Landes. Protest gegen Verfolgung der indigenen Widerstandsbewegung
Santiago de Chile. In Chile sind Vertreter der Volksgruppe der Mapuche und Sympathisanten in mehreren Städten gemeinsam auf die Straße gegangen, um gegen Landraub und Megaprojekte und für die Verteidigung der indigenen Gemeinden zu protestieren. In Chiles Hauptstadt Santiago... weiter

Frauen aus ganz Lateinamerika bei Kongress in Argentinien

Gewalt gegen Frauen und das Recht auf Abtreibung zentrale Themen. 65.000 Teilnehmerinnen bei Demonstration, Angriffe von Rechten und Polizei
Mar del Plata. Drei Tage lang haben sich in dem argentinischen Küstenort Mar del Plata rund 60.000 Frauen aus Lateinamerika getroffen, um frauenpolitische Forderungen zu beraten und gemeinsame Ziele festzulegen. Bei der Konferenz anwesend waren auch Vertreterinnen aus Kurdistan und... weiter

US-Botschaft bestätigte bereits 2011 tödliche Gewalt gegen Studenten in Mexiko

Botschafter in Bericht nach Washington: Staat schiebt Opfern von tödlichem Polizeieinsatz die Schuld zu und "stiehlt sich aus der Verantwortung"
Mexiko-Stadt/Washington. Der damalige US-Botschafter in Mexiko, Earl Anthony Wayne, hat in einer nun veröffentlichen diplomatischen Depesche bereits im Dezember 2011 von exzessiver Gewalt der mexikanischen Polizei gegen Lehramtsstudenten aus dem südmexikanischen Ayotzinapa... weiter

Aufarbeitung der Diktaturverbrechen in Argentinien vor Abschluss?

Prozesse sollen beendet werden. Parlamentarier, Opfer der Diktatur und Menschenrechtsgruppen verlangen Öffnung der staatlichen Archive
Buenos Aires. Bis Ende des Jahres sollen die 14 derzeit noch laufenden Prozesse gegen Verantwortliche für während der Diktatur in Argentinien (1976 bis 1983) Verschwundene, Getötete, Entführte und Gefolterte beendet sein. Angeklagt sind vor allem ehemalige Angehörige des Militärs,... weiter

Hohe Paramilitärs in Kolumbien aus Haft entlassen

Anführer paramilitärischer Gruppen werden unter Anwendung von Sondergesetz freigelassen. Kritiker beklagen Amnestie für Gewaltverbrechen
Bogotá. Nach acht Jahren Haft im Gefängnis La Modelo ist am 16. September mit Úber Bánquez Martínez, alias Juancho Dique, ein weiterer Paramilitärführer freigekommen. Obwohl Martínez für die Anordnung und Durchführung von elf Massakern an der Zivilbevölkerung verurteilt worden ist... weiter

Schwierige Gespräche zwischen Kuba, der EU und den USA

Fünfte Gesprächsrunde zwischen Brüssel und Havanna. Fortschritte bei Handel, Differenzen bei Menschenrechten. US-Vertreter erstmals auf Arbeitsebene in Kuba
Havanna. In der kubanischen Hauptstadt Havanna ist die fünfte Verhandlungsrunde zwischen dem sozialistischen Karibikstaat und der Europäischen Union eröffnet worden. Zugleich nahmen Kuba und die USA erstmals auf Arbeitsebene Verhandlungen auf. In beiden Fällen geht es darum, die... weiter

Dominikanische Republik wegen Massenabschiebungen in der Kritik

Regionaler Druck gegen Deportationen. Willkürliche Festnahmen nach Beendigung des Plans zur Einbürgerung haitianischer Einwanderer
Santo Domingo. Die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (IAKM) und die Karibische Gemeinschaft (Caricom) haben die Dominikanische Republik zur Wahrung internationaler Menschenrechtsstandards bei den aktuell laufenden Abschiebungen nach Haiti aufgerufen. Hintergrund ist... weiter