Nachrichten (Menschenrechte, Politik)

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Wahlkampf in Kolumbien: Gewalt bedroht demokratischen Prozess

Bewaffnete Gruppen schüchtern Wähler ein und behindern fairen Wahlkampf. Über 60 Prozent der Kommunen betroffen. Präsidentschaftskandidaten verurteilen Einflussnahme
Bogotá. Drei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Kolumbien warnen Kontrollbehörden und Wahlbeobachter vor Drohungen bewaffneter Gruppen gegen Wählerinnen und Wähler in Hunderten Gemeinden des Landes. Bei einem am vergangenen Donnerstag vom Magazin Cambio veranstalteten Forum... weiter

Kolonialisierung: Madrider Regierungschefin provoziert mexikanische Gastgeber

Geplante Veranstaltung in Mexiko-Stadt zu Ehren von Cortés. Absage wegen indigener Proteste. Mangelnde Geschichtsaufarbeitung belastet spanisch-mexikanische Beziehungen
Mexiko-Stadt. Die konservative Regierungschefin Madrids, Isabel Díaz Ayuso, hat am Donnerstag ihren offiziellen Besuch zur Intensivierung der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen mit Mexiko abgebrochen. Auslöser war Kritik an ihrer geplanten Teilnahme an einer Veranstaltung... weiter

Kann der Vatikan zwischen Kuba und den USA vermitteln?

Trumps Pläne unklar. Erhebliche Auswirkungen der US-Blockade auf Kuba. Internationale Solidarität steigt
Vatikanstadt/Havanna/Washington. Am Donnerstag hat im Vatikan das hochrangige diplomatische Treffen zwischen Papst Leo XIV. und US-Außenminister Marco Rubio stattgefunden. In den Wochen zuvor weilten bereits hochrangige kubanische Politiker, darunter auch Außenminister Bruno... weiter

Spannungen zwischen US-Regierung und Kirche: Papst trifft Außenminister Rubio

Streit um Migrationspolitik und Irankrieg. Vatikan ernennt ehemaligen informellen Einwanderer zum Bischof in West Virginia. Personalie gilt als symbolischer Protest
Rom. US-Außenminister Marco Rubio, ein Latino und Katholik, trifft sich heute in Rom mit dem Oberhaupt der Katholik:innen, dem US-Amerikaner Papst Leo XIV. Offenbar sollen die Wogen zwischen dem Weißen Haus und dem Vatikan geglättet werden. Viele Lateinamerikaner:innen, die große... weiter

Bayer wegen Pestizidexporten nach Brasilien in der Kritik

Leverkusen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Bayer-Konzern bei seiner Hauptversammlung am 24. April aufgefordert, Verantwortung für die Gefährdung Indigener Völker durch in der EU verbotene Pestizide zu übernehmen und den Export dieser Pestizide zu stoppen. Die... weiter

Apablaza taucht in Argentinien unter, Chile fordert Auslieferung

Früherem FPMR-Chef wird Mittäterschaft an Ermordung des Senators Guzmán im Jahr 1991 vorgeworfen. Asylstatus wurde 2026 aberkannt. Präsident Milei ordnete Ausweisung an
Santiago/Buenos Aires. Der seit 1993 mit seiner Familie in Argentinien lebende Chilene Galvarino Apablaza war spurlos verschwunden, als die argentinische Polizei ihn am vergangenen Mittwoch an seinem Wohnort in der Provinz Buenos Aires festnehmen wollte, um ihn nach Chile... weiter

UN sieht in Verschwindenlassen in Mexiko Verbrechen gegen die Menschheit

Ausschuss reicht entsprechenden Antrag an Generalversammlung der UN. Regierung von Sheinbaum weist den Bericht als "tendenziös" zurück
Mexiko-Stadt/Genf. Der Ausschuss der Vereinten Nationen gegen das Verschwindenlassen (CED) hat am vergangenen Donnerstag beschlossen, die Untersuchungen wegen des Verschwindenlassens in Mexiko an die Generalversammlung der Vereinten Nationen weiterzuleiten. Der Ausschuss stützt... weiter

Mexiko bringt Todesfälle in Haft in den USA vor die CIDH

Präsidentin Claudia Sheinbaum kündigt diplomatische Schritte an. Konsulate sollen Familien unterstützen und Haftanstalten stärker kontrollieren
Mexiko-Stadt. Mexikos Präsidentin Sheinbaum hat am vergangenen Montag angekündigt, dass sie die Todesfälle aller Mexikaner:innen in den Vereinigten Staaten, die sich in Gewahrsam der Immigration and Customs Enforcement (ICE) befanden, vor die Interamerikanische... weiter

Ultrarechte Regierung in Chile bremst Aufarbeitung der Diktatur

Enteignung von Colonia Dignidad ausgesetzt. Leitung des Suchplans für Verschwundene entlassen. Deutschland hält am Gedenkort fest
Santiago. Chiles neue Regierung hat die 2025 beschlossene Enteignung von Grundstücken der ehemaligen deutschen Sekte Colonia Dignidad ausgesetzt. Gleichzeitig wird der ebenfalls von der Vorgängerregierung von Gabriel Boric ins Leben gerufene Nationale Plan zur Suche nach Wahrheit... weiter