Nachrichten (Menschenrechte, Soziale Bewegungen)

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Gewaltsame Antwort auf Lehrerproteste im mexikanischen Chiapas

Paramilitärische Truppe und Polizei attackieren Protestcamp streikender Lehrer in San Cristóbal. Zivilgesellschaft reagiert entschlossen auf die Räumung
San Cristóbal de las Casas, Chiapas. Die friedliche Straßenblockade und das Protestcamp auf der Autobahn San Cristobal – Tuxtla durch die Lehrergewerkschaft CNTE und Teile der Zivilgesellschaft ist in den Mittagsstunden des 20. Juli gewaltsam... weiter

Flüchtlingslager zum Schutz vor Paramilitärs in Kolumbien errichtet

Hunderte Familien auf der Flucht vor dem Terror paramilitärischer Banden. Lager in Eigeninitiative aufgebaut. Keinerlei Hilfe von staatlicher Seite
Medellín. In Kolumbien haben rund 1.500 Menschen gegen die Verfolgung durch paramilitärische Banden demonstriert und ein humanitäres Flüchtlingslager errichtet. Das Lager im Landkreis El Bagre in der westlichen Region Bajo Cauca beherbergt momentan 200 Flüchtlinge. Seit November... weiter

Zweimonatiger Studentenstreik in Kolumbien beendet

Studierende fordern Demokratisierung der Universidad Distrital. Vorwürfe gegen den Hochschulrat wegen Korruption. Tod eines Studenten ungeklärt
Bogotá. In Kolumbiens Hauptstadt Bogotá haben Studierende und Dozenten der Uiversität Distrital einen mehrere Monate währenden Bildungsstreik beendet. Die Protestteilnehmer hatten seit Ende April Universitätsgebäude besetzt, nachdem der Hochschulrat (CSU) Studierenden und... weiter

Eskalation bei Lehrerprotesten in Mexiko fordert mehrere Todesopfer

Mindestens acht Tote bei Zusammenstößen mit der Polizei, davon sieben erschossen. Zahlreiche Verletzte, 25 Personen werden vermisst. Journalist ermordet
Nochixtlán, Oaxaca/Mexiko-Stadt. Im süd-mexikanischen Bundesstaat Oaxaca ist es am Sonntag zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Schusswaffengebrauch zwischen den seit Mitte Mai streikenden Lehrern und der Polizei gekommen. Laut dem lateinamerikanischen Nachrichtensender Telesur... weiter

Historische Urteile gegen Militärs der "Operation Cóndor" in Argentinien

Terrorplan erstmals als Akt einer kriminellen Vereinigung bewertet. 15 Verantwortliche verurteilt. US-Dokumente halfen entscheidend bei Aufklärung
Buenos Aires. In Argentinien sind am Freitag ranghohe Militärfunktionäre für Verbrechen im Rahmen der Geheimoperation "Cóndor" in den 1970er und 1980er Jahre zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Bundesberufungsgericht I in Buenos Aires sprach fünfzehn Verantwortliche... weiter