Nachrichten (Menschenrechte, Soziale Bewegungen)

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Historische Urteile gegen Militärs der "Operation Cóndor" in Argentinien

Terrorplan erstmals als Akt einer kriminellen Vereinigung bewertet. 15 Verantwortliche verurteilt. US-Dokumente halfen entscheidend bei Aufklärung
Buenos Aires. In Argentinien sind am Freitag ranghohe Militärfunktionäre für Verbrechen im Rahmen der Geheimoperation "Cóndor" in den 1970er und 1980er Jahre zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Bundesberufungsgericht I in Buenos Aires sprach fünfzehn Verantwortliche... weiter

Vermehrte paramilitärische Aktivitäten in Kolumbien

Morde und Drohungen gegen linken Aktivisten. Regierung ignoriert die bedrohliche Situation. Menschenrechtsorganisationen beklagen Untätigkeit
Bogotá. In Kolumbien haben sich seit Anfang dieses Jahres die Berichte über Aktivitäten rechtsgerichteter Paramilitärs gehäuft. So kam es vermehrt zu Morddrohungen und anderen Einschüchterungen gegenüber Linken sowie Menschenrechtsaktivisten durch Mitglieder paramilitärischer... weiter

Ultrarechte in Kolumbien machen mobil

Drangsalierung der Bevölkerung dauert nach "Streik" der Paramilitärs an. Verbindung zwischen Mobilisierungen von Ex-Präsident Uribe und bewaffneter Aktion
Bogotá. In Kolumbien setzt sich auch in dieser Woche eine Einschüchterungskampagne rechtsgerichteter Paramilitärs fort. Nachdem die paramilitärische Bande "Gaitán-Selbstverteidigungsgruppen Kolumbiens" (AGC) einen zweitägigen bewaffneten Streik in Teilen von acht Departamentos... weiter

Erste Erfolge der Proteste nach Mord an Berta Cáceres in Honduras

Festgenommener Umweltaktivist frei. Weitere Investoren ziehen sich aus umstrittenem Wasserkraftwerk zurück. Siemens und Voith liefern weiter Turbinen
Tegucigalpa. Nach einer erfolgreichen Eilaktion der Menschenrechtsorganisation Amnesty International ist Gustavo Castro Soto, einziger Zeuge der Ermordung der Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres in Honduras, nach Mexiko zurückgekehrt. Cáceres war in der Nacht vom 2.... weiter

Paramilitärs morden wieder in ganz Kolumbien

Gewalt durch rechte Banden steigt in strategischen Zonen rasch an. Räumung der Bergbaugebiete soll Ziel sein. Staatliche Kräfte bleiben untätig
Bogotá. Basisorganisationen aus sechs Departamentos und aus der Hauptstadt von Kolumbien, Bogotá, haben in den letzten Wochen über 80 mutmaßlich politische Morde gemeldet. In die meisten betroffenen Gebiete waren im Laufe der letzten sechs Monate Paramilitärs massiver als zuvor... weiter

Forderung nach Aufklärung von Mord an Berta Cáceres in Honduras wird lauter

Behörden unterbinden Ausreise eines mexikanischen Zeugen. Polizei soll Mann unter Druck gesetzt haben. Weitere Proteste in Honduras und im Ausland
Tegucigalpa. Der mexikanische Staatsbürger Gustavo Castro Soto, einziger Zeuge der Ermordung der Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres Anfang des Monats, darf Honduras während der nächsten 30 Tage nicht verlassen. Diese Verfügung wurde von der zuständigen Richterin... weiter

Bestürzung über Mord an Aktivistin Berta Cáceres in Honduras

Menschenrechtsaktivistin zu Hause erschossen. Cáceres hatte sich gegen Großprojekt mit Siemens-Beteiligung engagiert. Aktivistin war auch im Bundestag zu Gast
Tegucigalpa. Der Mord an einer bekannten Menschenrechts- und Umweltaktivistin hat in dem mittelamerikanischen Honduras und international für Bestürzung gesorgt. In der Nacht vom 2. auf den 3. März ist Berta Cáceres, Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation COPINH, in ihrer... weiter