Nachrichten (Menschenrechte, Wirtschaft)

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Urteile nach Mord an Aktivistin Berta Cáceres in Honduras

Hinweis auf kriminelle Strukturen und Auftraggeber. Enge Verbindungen zwischen Militär und Wirtschaft. Angehörige beklagen Straffreiheit für Verantwortliche
Tegucigalpa. In Honduras sind die Urteile gegen sieben der acht Beschuldigten im Fall der ermordeten Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres gefällt worden. Unter den Verurteilten sind professionelle Auftragsmörder und Mittelsmänner des Verbrechens. Zu letzteren gehören Sergio... weiter

Melonenplantagen in Honduras: Beschäftigte ohne Rechte

Sozialversicherungsleistungen und Recht auf Organisierung abgeschafft. Betroffen sind vor allem die Angestellten eines der größten Fruchthändlers der Welt
Tegucigalpa. Als "sehr schwerwiegend" hat die Gewerkschaft der Agrarindustriearbeiter (Sindicato de Trabajadores de la Agroindustria y Similares, Stas) die kürzlich vom Ministerium für Arbeit in Honduras getroffene Entscheidung bezeichnet, dass Saisonarbeiterinnen und -arbeiter auf... weiter

Weitere Migranten an US-Grenze, US-Richter beschränkt Trump-Dekret

Willkommen Kaffee  für Migranten
Zweite Gruppe von Geflüchteten in Grenzstadt Tijuana. Mexikanische Rechte demonstrieren. Auch Solidarität mit Migranten. Disput um Trump-Politik
Baja California, Mexiko. Eine weitere Gruppe von gut 2.500 Migranten ist vor wenigen Tagen in der mexikanischen Stadt Tijuana an der Grenze zu den USA angekommen. Die Teilnehmer des Protestmarsches waren meist aus Honduras zu Fuß bis in den nördlichen Bundesstaat Baja California... weiter

Debatte in Berlin: Bringen Investitionen Frieden für Kolumbien?

Außenminister Holmes in Deutschland. Heftiger Einspruch von sozialen Bewegungen und Menschenrechtsgruppen. Palmöl- und Bergbauunternehmen im Fokus der Kritik
Berlin. Eine Wirtschaftskonferenz und deutliche Kritik von Aktivisten sowie Politikern haben am Donnerstag den Besuch des kolumbianischen Außenministers Carlos Holmes Trujillo in Berlin bestimmt. Dem Thema einer Debatte im Außenministerium zum "Beitrag der Wirtschaft zum Frieden"... weiter

Internationaler Zuspruch nach Verurteilung von US-Blockade gegen Kuba

UN-Mitglieder kritisieren USA wegen Verzögerung der Abstimmung. 189 Länder stimmen gegen, Israel und USA für Blockade. Reaktionen auch aus Deutschland
New York/Havanna. Die erneute deutliche Verurteilung der US-Blockade gegen Kuba durch Mitglieder der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) in New York ist in Deutschland und international begrüßt worden. Trotz Verzögerungen aufgrund von Änderungsanträgen der US-Delegation... weiter

Tribunal verurteilt Bergbauunternehmen in Mexiko wegen Verletzung von Menschenrechten

Experten verschiedener Ländern bildeten Jury. Trinkwasserverschmutzung durch Silbermine "Cuzcatlán" im Mittelpunkt. Internationale Investoren beteiligt
Oaxaca. Vor einem eigens dafür eingerichteten Tribunal haben am 11. und 12. Oktober in Oaxaca-Stadt Vertreter aus 52 indigenen Gemeinden der Provinz Oaxaca insgesamt 22 Klagen gegen multinationale Bergbauunternehmen präsentiert. Acht mexikanische und lateinamerikanische Experten... weiter

FAO: Unterernährung in Lateinamerika nimmt wieder zu

Welternährungstag: Jeder neunte Mensch hungert. Agrar-Großindustrie und Pestizideinsatz ungeeignet, die wachsende Bevölkerung nachhaltig zu ernähren
Berlin. Am heutigen Welternährungstag – dem Gründungsdatum der Organisation der Vereinten Nationen für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) im Jahr 1945 – wird weltweit mahnend daran erinnert, dass immer noch 821 Millionen Menschen zu wenig zu essen haben. In Lateinamerika stieg der... weiter

Venezuela wehrt sich gegen "Manipulation" in Berichten über Auswanderung

Lateinamerikanische Nachbarländer wollen Hilfe wegen krisenhafter Migration aus Venezuela. Regierung von Nicolás Maduro kritisiert Instrumentalisierung
Caracas. Die Vizepräsidentin von Venezuela, Delcy Rodríguez, und der Minister für Kommunikation und Information, Jorge Rodríguez, haben eine "Manipulation" der Zahlen über die Migration aus Venezuela in benachbarte lateinamerikanische Länder und ihre "politische... weiter

Kritik an Starbucks nach Ausbeutung auf Kaffeeplantage in Brasilien

Behörden befreien 18 Arbeiter aus sklavenähnlicher Situation. Kaffeeunternehmen bestreitet, Produkte von Plantage bezogen zu haben
Belo Horizonte/Seattle. Ermittler des brasilianischen Arbeitsministeriums (MT) haben Ende Juli 18 Menschen von einer Kaffeeplantage im Bundesstaat Minas Gerais befreit. Die Personen hatten dort unter sklavenähnlichen Zuständen gelebt und gearbeitet. Am Zugang zu der Plantage... weiter