Mexiko-Stadt. Geschützt von Zäunen und von Spezialeinheiten der Polizei begannen Bautrupps am 1. Januar mit der Einebnung von mindestens 52 Gründstücken im Viertel "La Malinche" von Mexiko-Stadt. Der Abriss im Süden der mexikanischen Hauptstadt dient dem Bau einer... weiter
Nachrichten (Menschenrechte, Wirtschaft)
Aktive Filter: Menschenrechte (zurücksetzen) und Wirtschaft (zurücksetzen)
500 Prozent mehr Sklavenarbeiter in Brasilien befreit
Brasilia. In Brasilien ist die Zahl der aufgedeckten Fälle von Sklavenarbeit in den letzten sieben Jahren um 500 Prozent gestiegen. Dies geht aus Ende Dezember veröffentlichten Statistiken des brasilianischen Arbeitsministeriums hervor. Demnach wurden von den Behörden zwischen 1995... weiter
Gewalt hemmt Tourismus in Mexiko
Mexiko. Die eskalierende Gewalt und bewaffnete Auseinandersetzungen haben nach Angaben von Tourismusorganisationen in Mexiko massive Auswirkungen auf den Fremdenverkehr dieses Landes. Nach Aussagen von Armando de la Cruz, Präsident der Hotelvereinigung AMHM, kam es zu... weiter
Paramilitärs töteten für US-Firma Drummond
Bergbaukonzern beauftragte in Kolumbien Milizionäre zur Sicherung einer Eisenbahnlinie. Ex-Präsident Uribe missachtet Vorladung zum Prozess
Bogotá/Washington. Ein ehemaliges Mitglied rechtsgerichteter Paramilitärs in Kolumbien hat bezeugt, dass Todesschwadrone in der Vergangenheit im Auftrag des US-amerikanischen Bergbaukonzerns Drummond Kleinbauern getötet haben. Zum Ziel wurden Eigentümer kleiner Landparzellen, die... weiter
Anklage gegen ThyssenKrupp-Tochter erhoben
Deutschem Konzern werden in Brasilien massive Umweltverstöße vorgeworfen. Projektverantwortlichen drohen bis zu 19 Jahren Haft und weitere Sanktionen
Rio de Janeiro. Die Staatsanwaltschaft von Rio de Janeiro hat gegen das ein Tochterunternehmen des deutschen Industriekonzerns ThyssenKrupp und mehrere Verantwortliche für das Mega-Stahlwerk CSA in der Nähe der brasilianischen Metropole Anklage erhoben. Die Companhia Siderúrgica do... weiter
Streit um Belo-Monte-Damm vor OAS
Nichtregierungsorganisationen hoffen auf Unterstützung der Organisation Amerikanischer Staaten bei Kampagne gegen Megaprojekt am Xingu-Fluss
Brasilia. Indigenenorganisationen, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen aus Brasilien haben wegen des geplanten Staudamms Belo Monte bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) Beschwerde gegen den brasilianischen Staat eingereicht. In der Anzeige verweisen die Organisationen... weiter
Catatumbo fürchtet Eskalation
Geplante Kohleförderung provoziert humanitäre Krise in der kolumbianischen Region. Vertreter der Bewohner zu Gast in Deutschland
Bogotá. Fast 800.000 Tonnen Steinkohle will das Kohleunternehmen Geofisin EU in der nordostkolumbianischen Region Catatumbo jährlich fördern. Diese Quote soll möglichst bald allein in einem Gebiet von 1500 Hektar erreicht werden. Weitere sieben multinationale Unternehmen planen die... weiter
Peru: Kampagne gegen Bergbau
Internationale Kampagne klagt Menschenrechtsverletzungen im Norden des Landes an. Regierung fördert dennoch weiter die Großindustrie
Lima. Sie wollen keinen Bergbau in ihrer Region. Die Forderung von Tausenden Einwohnern im Norden Perus ist provokant. Immerhin erzielt Peru mehr als 60 Prozent seiner Exporterlöse aus dem Bergbau, Kupfer und Gold sind führend. Doch die Projekte hinterlassen irreversible... weiter
Aachener Friedenspreis an Marco Arana
Preisgremium der Karlsstadt würdigt Basisengagement für vom Goldabau bedroht Bauern. Preisträger gründete Partei Tierra y Libertad
Aachen. Der peruanische Priester, Menschenrechts- und Umweltaktivist Marco Arana erhielt am gestrigen Mittwoch den Aachener Friedenspreis. Ihre Wahl begründete die Jury damit, dass sich Arana als hartnäckiger Verfechter der Menschen- und Umweltrechte erwiesen habe und für die vom... weiter
Bolivien setzt Grundrecht auf Wasser durch
Mehrheit der UNO-Mitgliedsstaaten stimmt für Resolution aus dem südamerikanischen Land. Debatte um Millenniumsziele angeheizt
New York/La Paz. Eine deutliche Mehrheit der UNO-Mitgliedsstaaten hat die Versorgung mit Trinkwasser als ein grundsätzliches Menschenrecht anerkannt. 122 Staaten stimmen am Mittwochnachmittag (Ortszeit) für eine entsprechende Resolution der bolivianischen Regierung, deren... weiter
Venezuelas Nationalgarde gegen Goldschürfer
Regierung schützt Yanomami-Volksgruppe gegen illegalen Tagebau. Präsenz in südlichen Grenzregionen langfristig angelegt
Caracas. Die venezolanische Nationalgarde hat in der vergangenen Woche Medienberichten zufolge 357 illegale Camps von Goldschürfern im südlichen Yacapana-Nationalpark an den Grenzen zu Brasilien, Kolumbien und Guyana geräumt. Das Vorgehen war Teil einer Operation mit dem Namen "... weiter








