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Erneut afroindigener Garífuna in Honduras entführt

Vorfall erinnert an frühere Entführungen. Möglicher Hintergrund sind Landkonflikte mit Viehzüchtern und Hotelbetreibern.Todesdrohungen gegen Ofraneh- und lokale Landrechte-Aktivist:innen
San Pedro Sula. Die Entführung eines 31-jährigen Garífuna aus der honduranischen Industriemetropole San Pedro Sula hat landesweit und international Besorgnis ausgelöst. Max Gil Castillo Mejía wurde, so Augenzeug:innen, am 12. April gegen drei Uhr morgens von Unbekannten aus... weiter

"Mexiko umarmt dich": Staatliche Hilfsprogramme für Deportierte aus USA gestartet

Rund 14.000 Personen seit Trumps Amtsantritt nach Mexiko abgeschoben, davon 11.000 Mexikaner:innen. Auffangzentren eingerichtet, Konsulate gestärkt
Mexiko-Stadt. Der harte Kurs von US-Präsident Donald Trump gegen Migrant:innen ohne Papiere verursacht Aufruhr in der lateinamerikanischen Gemeinschaft in den USA. Die ersten abgeschobenen Personen sind bereits in Mexiko gelandet. Umgekehrt ist die Migration nach Norden deutlich... weiter

Unterstützung für abgeschobene Migrant:innen: Honduras plant neue Maßnahmen

Regierung setzt auf Mischung aus schneller Hilfe und langfristigen Lösungen. Kooperationen mit UN und Privatsektor geplant
Tegucigalpa. Die honduranische Regierung hat zahlreiche Finanz- und Entwicklungsorganisationen der Vereinten Nationen über ihre Strategie zur Unterstützung von aus den USA abgeschobenen Landsleuten informiert. Ein aus diversen Institutionen bestehender Rat für die Steuerung der... weiter

Erneute Proteste gegen das Kupfer-Bergbauprojekt Río Blanco in Peru

Indigene Organisationen fordern Entzug der Konzession. Lokale Bevölkerung prangert Verstoß gegen Menschenrechte und Umweltschäden an
Huancabamba/Ayabaca. In der Provinz Huancabamba, im Nordwesten Perus, hat es erneut friedliche Proteste gegen das Kupfer-Bergbauprojekt Río Blanco gegeben. Die beteiligten Bürgerinitiativen und lokalen Gemeinschaften Yanta und Segunda y Cajas befürchten Enteignungen durch die... weiter

Anklage gegen Volkswagen wegen Sklavenarbeit in Brasilien

Auf VW-Plantage in Amazonien wurden zwischen 1974 und 1986 Hunderte von Arbeitern versklavt. Entschädigung für schwere Menschenrechtsverletzungen von Volkswagen gefordert
Brasília. Die brasilianische Staatsanwaltschaft für Arbeit und Soziales (MPT) hat am Donnerstag eine Zivilklage gegen Volkswagen do Brasil eingereicht. Sie beschuldigt den Automobilhersteller, zwischen 1974 und 1986 Arbeiter:innen auf der Farm Vale do Rio Cristalino in Santana do... weiter

Karibikstaaten fordern Reparation vom Vereinigten Königreich für Sklaverei

Reparationskosten zwischen 206 Milliarden und 19 Billionen Pfund. Unterstützung afrikanischer Staaten. Britische Regierung lehnt Zahlungen ab
Apia/Bridgetown/London. 15 Regierungen der Karibik wollen vom Vereinigten Königreich Reparationszahlungen für den transatlantischen Sklavenhandel während der Kolonialzeit. Zehn der karibischen Staaten werden diese Forderung auf dem heute beginnenden Gipfeltreffen des Commonwealth... weiter