Nachrichten (Menschenrechte, Wirtschaft)

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Protest aus Mexiko in Berlin gegen Tourismusmesse ITB

Aktivist:innen aus Mexiko kritisieren die Messe. Probleme sind Maya-Zug, Verdrängung und Umweltzerstörung. Banner und Flyer vor Ort thematisieren auch Gewalt nahe WM-Stätten
Berlin/Jalisco. Am mexikanischen Stand auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) steht in diesem Jahr der Bundesstaat Jalisco im Mittelpunkt. Immerhin ist die Hauptstadt Guadalajara Austragungsort der FIFA-Fußballweltmeisterschaft, die 2026 neben den USA und Kanada auch in... weiter

Havanna ohne Benzin: Wie Trumps Ölblockade Kubas Alltag lahmlegt

Müllberge auf den Straßen, leere Tankstellen, Krankenhäuser ohne Strom: Die verschärften US-Sanktionen treiben Kuba in eine humanitäre Krise. Zwei Bewohner Havannas berichten, wie der Kraftstoffmangel ihr Leben verändert hat
Havanna. In Fernandos Viertel in Havanna bricht bei Stromausfällen nicht nur die Beleuchtung zusammen. "Das Telefonnetz in meiner Gegend ist digital", erklärt der ehemalige BBC-Korrespondent Fernando Ravsberg, der seit 1997 in Havanna lebt, im Gespräch mit amerika21. "Wenn die... weiter

Berlin: Protest gegen die Ausbeutung im internationalen Obsthandel

Gespräch mit zwei Aktivist:innen über Lieferketten, deutsche Pestizide in Brasilien und das Freihandelsabkommen zwischen EU und Mercosur
Berlin. Die Fruit Logistica, das "führende internationale Branchentreffen der Fruchthandelswelt" mit über 90.000 Teilnehmer:innen, findet vom 4. bis 6. Februar in Berlin statt. Nach eigener Darstellung "übernimmt die Fruit Logistica Verantwortung für Umwelt und Menschen" und "... weiter

Illegale Rinderzucht in Brasilien zerstört Regenwald

Menschenrechtsorganisation dokumentiert Fälle in Terra Nossa und Cachoeira Seca. Über Zwischenbetriebe gehen Tiere an JBS-Schlachthöfe. Produkte könnten bereits in die EU gelangt sein
São Paulo. Im brasilianischen Bundesstaat Para, Austragungsort der diesjährigen UN-Klimakonferenz COP30 im Amazonasgebiet, zerstören illegale Rinderfarmen weiterhin großflächig den Regenwald und bedrohen die Existenz von Kleinbauern und indigenen Gemeinschaften. Das geht aus... weiter

Petro wirft Drummond und Glencore verbotene Kohleexporte aus Kolumbien nach Israel vor

Kolumbianische Kohleexporte trotz Verbotsdekret vom August. Basisorganisationen fordern Stopp
Bogotá. Präsident Gustavo Petro hat den Export von Kohle aus Kolumbien nach Israel durch die Konzerne Drummond und Glencore angeprangert. Im August 2024 hatte Petro per Dekret die Ausfuhr von Kohle aus dem südamerikanischen Land nach Israel untersagt. Beide multinationalen... weiter

"Weltuntergangsauktion" in Brasilien: Förderlizenzen im Amazonas versteigert

Trotz Kritik von Umweltbehörden, Indigenen und NGOs ersteigern internationale Konzerne Öl- und Gaslizenzen. Versteigerung spaltet Regierung und stellt Brasiliens Klimaversprechen infrage
Brasília. Die brasilianische Regierung hat in einem umstrittenen Bieterverfahren insgesamt 34 von 172 ausgeschriebenen Öl- und Gasförderblöcken versteigert. Besonderes Interesse galt den Lizenzen für die Förderblöcke in der Amazonas-Mündung "Foz do Amazonas", einem Gebiet, das von... weiter