Nachrichten (Menschenrechte, Medien)

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Angriff auf Parlament in Venezuela provoziert heftige internationale Reaktionen

Szene am Mittwoch auf dem Gelände des Parlaments in Caracas, Venezuela
Vermummte attackierten Nationalversammlung und verletzen Abgeordnete. Regierung weist Schuld von sich. Reaktion aus USA und EU. Gewalt wird unterschiedlich bewertet
Caracas. In Venezuela ist es am gestrigen Nationalfeiertag, der an die Unabhängigkeit von der spanischen Kolonialmacht 1811 erinnert, erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Im Staat Táchira kam nach Behördenangaben ein 25-Jähriger Regierungsgegner ums Leben, als eine... weiter

Regierung in Mexiko spioniert Menschenrechtler und Journalisten aus

"Wir sind empört!" – Reaktion der Menschenrechtsgruppe CentroProdh in Mexiko
Recherche legt Angriffe auf regierungskritische Akteure offen. Indizien weisen auf Verantwortung des Staates hin. Regierung bestreitet Verantwortung
Mexiko-Stadt. Staatliche Stellen in Mexiko haben offenbar die Spionagesoftware Pegasus der Firma NSO Group dazu verwendet, um Regierungskritiker, Journalisten, Menschenrechtsverteidiger und Anwälte von Gewaltopfern zu überwachen. Ein entsprechender Bericht der US-Tageszeitung The... weiter

Solidarität mit verschwundenem Journalisten in Mexiko

Aufforderung zur Unterstützung im Fall des Journalisten Salvador Adame Pardo. Kritik von EU und Norwegen. Dutzende Medienschaffende ermordet
Mexiko. Rund 300 Medienschaffende aus dem Bundesstaat Michoacán in Mexiko haben ihre Solidarität mit dem seit Mitte Mai verschwundenen Journalisten Salvador Adame Pardo ausgedrückt. In einem öffentlichen Kommuniqué fordern sie Journalisten weltweit sowie internationale... weiter

Straflosigkeit bei Journalistenmorden in Honduras

Unabhängige Medienschaffende sind zudem mit Drohungen, Entführungen von Angehörigen und restriktiven Gesetzen konfrontiert. Informationsrecht eingeschränkt
Tegucigalpa. Der Nationale Beauftragte für Menschenrechte in Honduras hat unlängst einen Bericht vorgelegt aus dem hervorgeht, dass 91 Prozent der 69 registrierten Morde an Journalistinnen und Journalisten seit 2001 bisher straflos geblieben sind. Er bezieht sich ausschließlich auf... weiter

Die drei Erklärungen für die Internetsperre für Julian Assage in der Botschaft von Ecuador

Haben die USA Druck auf Quito ausgeübt, hat Ecuador allein entschieden oder ist die Strafmaßnahme Resultat eines Streits im diplomatischen Apparat?
London/Quito. Die Nachricht über eine vorübergehende Internetsperre für den Mitbegründer der Enthüllungsplattform Wikileaks in der Botschaft von Ecuador in London hat in Lateinamerika Sorgen vor einer wieder zunehmenden Einflussnahme der USA auf die Länder der Region geweckt. Die... weiter