Nachrichten (Menschenrechte, Medien)

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Journalisten in Honduras leben in Angst

Medienvertreter befürchten massive Gewalt im Wahljahr 2013. Schon fünf Kandidaten der Opposition ermordet. Radioreporter berichtet in Berlin
Berlin. Der honduranische Journalist Félix Molina hat auf einer Veranstaltung in Berlin vor der zunehmend bedrohlichen Menschenrechtslage in dem mittelamerikanischen Land gewarnt. Im kommenden Wahljahr seien vor allem Journalistinnen und Journalisten bedroht, so der Radioreporter... weiter

Mexiko drittgefährlichstes Land für Journalisten

Zehn Journalisten seit Beginn des Jahres ermordet. Straflosigkeit und Passivität bei der Ermittlung bleiben große Probleme
Genf. Mexiko bleibt eines der weltweit gefährlichsten Länder für Journalisten. Einem am vorvergangenen Dienstag in Genf veröffentlichten Bericht der Press Emblem Campaign (PEC) zufolge, liegt Mexiko nach Syrien und Somalia auf dem dritten Platz. Die zur Stärkung des Schutzes und... weiter

Venezuela: Keine Hinweise auf Indigenen-Massaker

Gemischte Untersuchungskommission reiste in Amazonas-Gebiet. Ombudsfrau Ramírez: Hinweise haben sich als falsch entpuppt
Caracas. Die venezolanische Regierung sieht nach einer Untersuchung vor Ort keine Hinweise auf ein Massaker an Mitgliedern der indigenen Volksgruppe der Yanomami im Amazonas-Gebiet im Süden des Landes. Das geht aus dem Untersuchungsbericht der venezolanischen Ombudsfrau Gabriela... weiter

Polizeiliche Willkür in Paraguay

Asunción. In Paraguay hat die "Front zur Verteidigung der Demokratie" auf ihrer Internetseite Berichte über polizeiliche Willkür gegen unabhängige Pressevertreter und Indigene veröffentlicht. Das Bündnis beklagt zudem, dass diese Zwischenfälle in den regierungsnahen Medien des... weiter

Neuer Polizeichef in Honduras ernannt

Interne Krise bei Nationalpolizei nach Mord an bekanntem Radiojournalisten. Soziale Bewegungen befürchten Zunahme der Straflosigkeit
Tegucigalpa. Der honduranische Sicherheitsminister Pompeyo Bonilla hat am Montag die Entlassung des Chefs der Nationalpolizei, Ricardo Ramírez, und die Ernennung von Juan Carlos Bonilla zu dessen Nachfolger bekannt gegeben. Die Regierung Lobo reagiert damit auf eine interne Krise... weiter

Kuba veröffentlicht Details über toten Gefangenen

Foto des medizinischen Gutachtens über die Verletzungen der Ehefrau von Villar
Kontroverse um verstorbenen Häftling dauert an. 31-Jähriger wird als politischer Gefangener dargestellt
Havanna. Der Tod eines Häftlings in Kuba sorgt weiterhin für Kontroversen. Der 31-jährige Wilman Villar Mendoza war in der vergangenen Woche in Haft verstorben. Während rechtsgerichtete politische Akteure in den USA und Europa den Verstorbenen als "politischen Gefangenen"... weiter