Nachrichten (Menschenrechte, Medien)

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Journalisten in Paraguay beklagen Angriffe, Zensur und Medienkonzentration

17 Berichterstatter seit 1991 ermordet. Präsidentenfamilie besitzt eine der einflussreichsten Mediengruppen des Landes. Seit 2015 mehrere Kommunikationsmedien aufgekauft
Asunción. Die Gewerkschaft der Journalisten in Paraguay (SPP) und weitere Organisationen Medienschaffender haben Angriffe gegen Journalisten und gemeinnützige lokale Radiosender, Zensur durch Medienunternehmer sowie zunehmende berufliche Prekarisierung angeprangert. Auch... weiter

Dialog in Venezuela möglich, Kritik an deutscher Berichterstattung

Unasur bietet Vermittlung an. Milizen und Armee bei Manöver. Oberstes Gericht gibt Dekret von Maduro statt. Kritik an Bericht der ARD über Proteste
Caracas. Die Union südamerikanischer Nationen (Unasur) will zwischen der Regierung und der Opposition in Venezuela vermitteln, um die Krise in dem südamerikanischen Land zu lösen. Das berichten venezolanische Medien unter Berufung auf die Regionalorganisation. Zu dem... weiter

Wegen dieses Textes sollte Félix Molina in Honduras sterben

Beitrag über Wasserkraftwerk Agua Zarca war am Tag des Attentats online gegangen. Wenig später eröffneten Unbekannte zwei Mal das Feuer auf Molina
Tegucigalpa. In Honduras ist der Journalist Félix Molina nach zwei  Mordanschlägen in kurzer Folge außer Lebensgefahr. Kurz bevor Unbekannte den Journalisten am Montag mit mehreren Schüssen niederstreckten, hatte Molina auf Facebook einen Artikel mit Hintergrundinformationen... weiter

Schwere Vorwürfe gegen Behörden in Mexiko im Fall Iguala

Unabhängigen Experten wird Akteneinsicht und Zugang zu Beweismaterial verweigert. Verzögerte Ermittlungen im Zusammenhang mit Spur zum Drogenhandel
Mexiko-Stadt. Die unabhängige Expertenkommission (GIEI), die seit November 2014 an der Aufklärung des Verschwindenlassens der 43 Lehramtsstudenten aus Ayotzinapa arbeitet, hat über zahlreiche Hindernisse bei ihren Ermittlungen berichtet. Die jungen Männer waren im September 2014... weiter

Erneut Journalistin in Mexiko ermordet

Anabel Flores
Mit Anabel Flores wurden in fünf Jahren 15 Journalisten in Veracruz getötet. Kriminalisierung der Opfer dient der Diffamierung ihrer Arbeit
Puebla/Veracruz. Die Journalistin Anabel Flores Salazar ist vergangene Woche im Bundesstaat Puebla tot aufgefunden worden. Der Körper der Ermordeten wies Folterspuren auf und wurde nur wenige Kilometer von ihrem Wohnort am Rande einer Schnellstraße aufgefunden. Flores arbeitete für... weiter

Justiz in Mexiko weitet Befragung nach Journalistenmord aus

Justizbehörde beginnt Untersuchungen in Veracruz. Kritik an Behörden und ihrem Engagement nimmt weiter zu. Zurückhaltung in Mexiko-Stadt
Mexiko-Stadt. Knapp einem Monat nach dem Mord an dem bekannten Fotojournalisten Rubén Espinosa und vier Frauen in Mexiko scheint die Staatsanwaltschaft im Zuge der Ermittlungen über neue Erkenntnisse zu verfügen. Man werde Nachforschungen und Befragungen im Bundesstaat Veracruz... weiter

Kritik an Ermittlungen im Mordfall Espinosa in Mexiko

Menschenrechtskommission und Journalisten werfen der Staatsanwaltschaft vor, unprofessionell zu arbeiten und die Aufklärung zu erschweren
Mexiko-Stadt. Im Falle des fünffachen Mordes in Mexiko-Stadt verstricken sich die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft zunehmend in formale Unregelmäßigkeiten und Verstöße. Der Fotograf Rubén Espinosa war dort am 31. Juli zusammen mit der Aktivistin Nadia Vera, der Studentin... weiter