Nachrichten (Menschenrechte, Militär)

Aktive Filter: Menschenrechte (zurücksetzen) und Militär (zurücksetzen)

Chile: Ermittlungen gegen Militärpolizei nach Einsatz gegen Mapuche

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen mutmaßlich gefälschter Beweise bei "Operación Huricán". Rechtsgrundlage für Einsatz und Festnahmen fraglich
Santiago. Eine Reihe von Menschenrechtsverletzungen durch Mitglieder der Militärpolizei von Chile (Carabineros de Chile) haben die heftigsten Skandale seit dem Ende der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet (1973-1990) provoziert. Nachdem im vergangenen Jahr bekannt wurde,... weiter

Fortführung der Friedensverhandlungen in Kolumbien in Gefahr

Angriffe der ELN-Guerilla auf Polizeistationen. Fortsetzung des Friedensdialogs unklar. NGO dokumentiert Dutzende Zwischenfälle
Bogotá. Seit der am 9. Januar ausgelaufenen Waffenruhe zwischen der Regierung und der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) ist es in mehreren Regionen von Kolumbien zu bewaffneten Auseinandersetzungen gekommen. Eine Fortsetzung der Friedensverhandlungen im ecuadorianischen Quito... weiter

Polizei in Venezuela zerschlägt bewaffnete Oppositionsgruppe – viele Tote

Auch Ex-Polizist und Attentäter Oscar Pérez unter Toten. Zahlreiche Opfer nach schweren Gefechten. Disput zwischen Regierung und Opposition
Caracas. In Venezuela ist es nach dem gewaltsamen Tod des Attentäters und militanten Regierungsgegners Oscar Pérez zu einem heftigen Schlagabtausch zwischen Vertretern der Opposition und der Regierung von Präsident Nicolás Maduro gekommen. Während die Regierung den Tod des... weiter

Mexiko: Rückkehr der Vertriebenen in Chiapas weiterhin in Gefahr

Regierung kündigt Hilfe sowie zusätzliche Militär- und Polizeiposten an. Aktivisten kritisieren Militarisierung und fordern Lösung der Landkonflikte
Chiapas,Mexiko. Im Fall der über 5.000 seit November vertriebenen Tzotzil-Indigenen in den Regionen Chalchihuitán und Chenalhó in Mexikos Bundesstaat Chiapas hat die Lokalregierung informiert, dass die Vertriebenen ab dem kommenden Dienstag in ihre Häusern zurückkehren können... weiter

Starker Anstieg staatlicher Gewalt mit Todesfolge in Argentinien

Ein Toter pro Tag seit Amtsantritt von Staatspräsident Macri. Stärkste Welle staatlicher Repression seit Wiederkehr der Demokratie im Jahr 1983
Buenos Aires. In Argentinien hat die Koordinationsstelle gegen polizeiliche und institutionelle Repression (Correpi) in einem jährlichen Bericht einen massiven Anstieg staatlicher Gewalt konstatiert. Die Untersuchung wurde kürzlich in einer Protestveranstaltung vor... weiter

Mehr Rechte für die Armee: Sorge um Gesetz zur Inneren Sicherheit in Mexiko

Regierung von Präsident Enrique Peña Nieto will Militär stärker im Land einsetzen. Experten warnen vor einer drohenden Zunahme von Menschenrechtsverletzungen
Stuttgart/Mexiko-Stadt. Ein halbes Jahr vor den Präsidentschaftswahlen im Juli 2018 plant die Regierung in Mexiko, den Einsatz des Militärs im Landesinneren gesetzlich zu legitimieren und auszuweiten. Das beklagte die deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko am gestrigen Tag der... weiter

Ein Jahr nach dem Friedensvertrag in Kolumbien herrscht Ernüchterung

Lediglich sieben der insgesamt 27 Gesetzesentwürfe wurden verabschiedet. Farc-Partei besteht auf vollständige Umsetzung des Friedensabkommens
Bogotá. Nach einem Jahr sind in der vergangenen Woche Sonderregelungen ausgelaufen, mit deren Hilfe der Friedensvertrag zwischen der früheren Farc-Guerilla und der Regierung in Kolumbien umgesetzt werden sollten. Die letzten Tage waren von wichtigen Entscheidungen bezüglich... weiter

Richtungsweisendes Urteil zu Todesflügen in Argentinien

29 mal lebenslang und 19 mehrjährige Haftstrafen im Verfahren gegen Verantwortliche des Folterzentrums Esma. Gemischte Bilanz der Strafmaße
Buenos Aires. In Argentinien sind die Urteile in der sogenannten Megacausa Esma (etwa: Mammutprozess Esma) gefällt worden und haben ein Stück Justizgeschichte in der Aufarbeitung der Verbrechen der Militärdiktatur zwischen 1976 und 1983 geschrieben. Damals hatten die... weiter