Nachrichten (Menschenrechte, Militär)

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2017 wird gewaltsamstes Jahr in der Geschichte von Mexiko

Erstes Quartal 2017 gewalttätigstes seit Aufzeichnung. Die meisten Morde in Guerrero. Auch US-amerikanische Drogenbehörden verantwortlich
Mexiko-Stadt. Laut einem Bericht des Innenministeriums sind in Mexiko in den ersten neun Monaten dieses Jahres 18.505 Mordfälle registriert worden. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent gestiegen. Mit 1.726 gemeldeten Fällen ist Guerrero der Bundesstaat mit... weiter

Starke Repression bei Mobilisierung der Indigenen in Kolumbien

Einhaltung von Vereinbarungen durch die Regierung Santos gefordert. Schusswaffeneinsatz gegen Protestierende. Indigene Schutztruppe nimmt 17 Polizisten fest
Bogotá. Die Sicherheitskräfte in Kolumbien haben eine landesweite einwöchige Mobilisierung von 100.000 Indigenen mit unkonventionellen und tödlichen Waffen massiv attackiert und dabei mindestens 40 Verletzte hinterlassen. Dies berichtet die nationale Organisation der Indigenen (... weiter

Gesetzgebung für die Friedensjustiz in Kolumbien auf der Kippe

Zeit für Erlass der Friedensgesetze durch Eilverfahren endet in einem Monat. Kongress bremst. Internationaler Strafgerichtshof kritisiert Übergangsjustiz
Bogotá. Auch über ein Jahr nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens in Kolumbien hat der Kongress die Übergangsjustiz für den Frieden (JEP) noch nicht reglementiert, obwohl die Zeit des dafür genehmigten Sonderverfahrens in vier Wochen ablaufen wird. Die JEP soll schwere... weiter

Regierung militarisiert den Süden Kolumbiens nach Massaker im Kokagebiet

Bauernorganisationen wollen Programme zur Ersetzung des Kokaanbaus statt Militärpräsenz. Gewaltsame Koka-Vernichtung entspricht Anweisungen aus Washington
Bogotá. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat die Entsendung von 6.500 Militärs und Polizisten in den südwestlichen Landkreis Tumaco angekündigt. Dort hatten mutmaßlich Antidrogen-Polizisten am 5. Oktober mindestens sieben Kleinbauern bei einem Protest gegen die Vernichtung... weiter

Kolumbien: Weiterer politischer Mord nach Massaker in Tumaco

Untersuchungen zu Massaker schleppend. Über 70 Familien flüchten vor staatlichen Kräften. Mord an Sprecher von Gemeinderat
Cali. Kaum zehn Tage nach dem Massaker in der Nähe der Pazifikstadt Tumaco haben vermutlich kolumbianische Streitkräfte einen weiteren Zivilisten ermordet. José Jair Cortés war Mitglied des Gemeinschaftrats von Alto Mira und Frontera im südlichen Department Nariño. Am 17. Oktober... weiter

Hauptverfahren in Kolumbien gegen Bruder von Ex-Präsident Uribe wegen Paramilitarismus

Anklage wegen Mord und Bildung einer kriminellen Vereinigung. Gerichtshof erkennt nur wenige Beweismittel an. Sieben von zwölf Zeugen ermordet
Bogotá. Die Gerichtsverhandlung gegen den Großgrundbesitzer Santiago Uribe wegen Paramilitarismus hat begonnen. Die Staatsanwaltschaft hatte im Juni die Anklage wegen Mord und Bildung einer kriminellen Vereinigung trotz Einspruch der Verteidigung bestätigt. Es sei eine "belegte... weiter

Paramilitärs in Kolumbien künden Bereitschaft zur Entwaffnung an

Regierung lotet Rechtsmöglichkeiten aus. Gespräche zwischen Milizen und Regierung seit über einem Jahr. Farc-Sprecher begrüßt die Ankündigung
Bogotá. In Kolumbien hat der Generalkommandant der paramilitärischen Struktur Gaitán-Selbstverteidigungsgruppen (AGC), Dairo Úsuga alias "Otoniel" den Willen seiner Organisation verkündet, sich der Justiz zu stellen. Voraussetzung dafür sei ein "würdiger Ausweg" für alle... weiter