Nachrichten (Menschenrechte, Militär)

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Mujica überrascht mit Kurswechsel

Uruguays Präsident: Abgeordnete sollen die Aufhebung der Straflosigkeit überdenken
Montevideo. Der uruguayische Präsident José Mujica hat sich Mitte vergangener Woche vor den Abgeordneten des Linksbündnisses Frente Amplio überraschend für eine Neuposition im Streit um das Immunitätsgesetz (Ley de Caducidad) ausgesprochen. Das Gesetz verhindert seit dem Ende... weiter

Truppenaufstockung im Norden Mexikos

Mexiko-Stadt. Die mexikanische Armee hat am gestrigen Samstag Truppeneinheiten in die Bundesstaaten Durango und Coahuila im Norden des Landes entsendet, um die weiter eskalierende Gewalt durch Drogenkartelle einzudämmen. Nach Angaben des Nachrichtenportals Informador.com.mx werden... weiter

Streit um Wahrheitskommission zur Militärdiktatur

Nieder mit der Diktatur
Militärs in Brasilien wollen Gesetz zur Aufklärung der Menschenrechtsverbrechen der Militärdiktatur verhindern
Brasília. Kongressabgeordnete der Regierungsallianz haben Ende April gemeinsam mit Parlamentariern von oppositionellen Parteien im brasilianischen Abgeordnetenhaus die zügige Verabschiedung des Gesetzes 7.376 gefordert. Es sieht die Einrichtung einer Wahrheitskommission vor, welche... weiter

Gerechtigkeit in Uruguay

Jubelszenen auf den Zuschauerbänken nach Verabschiedung des Gesetzes
Senat entkräftet Immunitätsgesetz aus Zeiten der Diktatur. Strafverfolgung für Militärverbrechen in greifbarer Nähe
Montevideo. Nach mehr als 13 Stunden Debatte hat der uruguayische Senat am Dienstagabend für die faktische Entkräftung des seit 1986 gültigen Immunitätsgesetzes (Ley de Caduciad). Es verbietet die strafrechtliche Verfolgung von Verbrechen, die während der Militärdiktatur (1973-... weiter

Santos-Verbündeter in Massaker verwickelt

Särge mit Resten der Opfer des Massakers
Angeklagter Politiker soll in den achtziger Jahren Todesschwadrone gegründet haben. Santos Wahlkampagne wurde von ihm unterstützt
Bogotá. Der ehemalige kolumbianische Abgeordnete Carlos Pérez wurde zu Beginn dieser Woche vom Obersten Gerichtshof in Bogotá wegen eines Massakers an 43 Personen, das im Jahr 1988 im Dorf Segovia verübt wurde, vorgeladen. Pérez sei bei der Präsidentschaftskampagne ein Verbündeter... weiter

Südamerika verurteilt Angriff auf Libyen

Kintto Lucas
Ecuadors Vizeaußenminister verweist auf weitgehende Ablehnung einer Intervention. Regierungsgegner ziehen Parallelen zu Lateinamerika
Quito. Mehrere Regierungen Südamerikas haben besorgt über den Angriff der französischen Luftwaffe auf Libyen reagiert. Die Staatenbündnisse ALBA und UNASUR hatten in den vergangenen Tagen und Wochen wiederholt auf eine friedliche Lösung des innenpolitischen Konfliktes in dem... weiter

USA glauben nicht an eigenen "Drogenkrieg"

Brigadegeneral Carlos Villa Castillo
Wikileaks und Lateinamerika: US-Botschaft in Mexiko-Stadt zweifelt an Erfolg militärischer Strategien. Ermordete Menschenrechtsaktivistin diffamiert
Washington/Mexiko-Stadt. Während die mexikanische Regierung unter Präsident Felipe Calderón unbeirrt an der militärischen Bekämpfung der Drogenbanden festhält, glaubt selbst die US-Führung als engste Alliierte nicht mehr an einen Erfolg dieses umstrittenen Vorgehens. Das geht aus... weiter

FARC lässt fünf Gefangene frei

Anwalt und Menschenrechtler Rodolfo Ríos
Solidaritätsaktion der Rebellen mit abgesetzter Senatorin Piedad Córdoba. Regierung Santos lehnt weiterhin humanitären Austausch ab
Bogotá. Das Verfahren zur Freilassung von fünf Gefangenen der FARC-Guerilla soll am Montag kommender Woche beginnen. Dies teilte das Internationale Komitee des Roten Kreuz (IKRK) unlängst mit. Freigelassen werden sollen drei Militäroffiziere und zwei Ratsmitglieder aus dem... weiter