Bogotá. Die kolumbianische Regierung hat dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (CICR) zugesagt, seine Militäraktionen für 36 Stunden in einem Gebiet zu unterbrechen, in dem fünf Gefangene unilateral von der Guerillaorganisation Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens FARC... weiter
Nachrichten (Menschenrechte, Militär)
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Honduras: Morde an Journalisten werden nicht untersucht
Tegucigalpa. Der stellvertretende honduranische Sicherheitsminister Armando Calidonio hat am Mittwoch im Interview mit einem regierungsnahen Fernsehsender die Verantwortung für die Morde an zehn Journalisten im vergangenen Jahr 2010 zurückgewiesen. "Ich bürge persönlich dafür, dass... weiter
Gewalt hemmt Tourismus in Mexiko
Mexiko. Die eskalierende Gewalt und bewaffnete Auseinandersetzungen haben nach Angaben von Tourismusorganisationen in Mexiko massive Auswirkungen auf den Fremdenverkehr dieses Landes. Nach Aussagen von Armando de la Cruz, Präsident der Hotelvereinigung AMHM, kam es zu... weiter
Lebenslänglich für Argentiniens Ex-Diktator Videla
Buenos Aires. Einzigartiges Urteil in Argentinien: Rund dreißig Jahre nach dem Ende des Militärregimes in dem südamerikanischen Land ist der ehemalige Diktator Jorge Videla zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Richterin María Elba Martínez begründete das Urteil mit der... weiter
OAS-Gericht verurteilt Brasilien
Tribunal sieht brasilianischen Staat schuldig für Verschleppung und Mord an 62 Rebellen zwischen 1972 bis 1974. Amnestiegesetz umgangen
San José. Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) der Organisation Amerikanischer Staaten hat den brasilianischen Staat wegen der Verschleppung und Ermordung von 62 Mitgliedern der Rebellenorganisation Guerrilha do Araguaia zwischen 1972 bis 1974 verurteilt.... weiter
Catatumbo fürchtet Eskalation
Geplante Kohleförderung provoziert humanitäre Krise in der kolumbianischen Region. Vertreter der Bewohner zu Gast in Deutschland
Bogotá. Fast 800.000 Tonnen Steinkohle will das Kohleunternehmen Geofisin EU in der nordostkolumbianischen Region Catatumbo jährlich fördern. Diese Quote soll möglichst bald allein in einem Gebiet von 1500 Hektar erreicht werden. Weitere sieben multinationale Unternehmen planen die... weiter
Gutachten belegt sexuelle Folter während Diktatur in Argentinien
Buenos Aires. Das Europäische Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte (ECCHR) hat zusammen mit dem früheren UN-Sonderberichterstatter für Folter, Theo van Boven, bei argentinischen Bundesgerichten Gutachten im Rahmen laufender Verfahren zur Militärdiktatur in Argentinien (1976-... weiter
Kolumbien: Verurteilter Verbrecher wird Dozent
Bogotá. Der zu 30 Jahre Gefängnis verurteilte kolumbianische Oberst Luis Alfonso Plazas Vega wurde von drei Militärschulen als Dozent engagiert. Plazas war vor drei Monaten wegen Folter und Verschleppung von elf Zivilisten im Jahr 1985 schuldig gesprochen. Die Opfer wurden... weiter
General mit Verzögerungstaktik
Enthauptungsprozess in Kolumbien: Diskreditierungskampagne gegen Ankläger. Zahlreiche Hinweise auf Verbindungen zu Paramilitärs
Bogotá. Am vergangenen Mittwoch fand in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá der jüngste Verhandlungstag im Prozess gegen den General a.D., Rito Alejo del Río, statt. Er wird beschuldigt, verantwortlich für die Enthauptung des Bauern Marino López im Jahr 1997 zu sein. Bei der... weiter
Mexiko: Gewalt eskaliert in San Juan Copala
Mexiko-Stadt. Nach neun Monaten der Belagerung durch Paramilitärs wurde der Ort San Juan Copala, das zeremonielle Zentrum der Indigenen der Triqui-Volksgruppe im Süden Mexikos, gestürmt. Die Gemeinde hatte sich zuvor zum Hauptort des autonomen indigenen Bezirks erklärt.
Wie nun... weiter
Santos schweigt zu Mord an Aktivistin
Auch Kolumbiens neue Regierung setzt Militärpolitik von Expräsident Uribe fort. Weitere Massengräber im Süden des Landes entdeckt
Bogotá. Die Regierung des neuen kolumbianischen Präsidenten Manuel Santos schweigt beharrlich zu dem Mord an der Menschenrechtsaktivistin Norma Irene Pérez. Die Aktivistin hatte auf die Massengräber in der Region La Macarena hingewiesen, in denen circa 2000 anonyme Leichen... weiter
AI: Repression in Honduras nimmt massiv zu
Tegucigalpa. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) eine dringende Warnung zum Schutz einer Menschenrechtsaktivistin in Honduras herausgegeben.
Nachdem AI erst am 29. Juni eine Eilaktion zum Schutz der Aktivistin Kenia... weiter
Honduras: Mordanklage gegen Putschisten
Menschenrechtsorganisationen zeigen Exmachthaber Micheletti und Exgeneral Vásquez Velásquez an
Tegucigalpa. Der ehemalige honduranische Diktator Roberto Micheletti und der Exoberbefehlshaber der Streitkräfte, Romeo Vásquez Velásquez, wurden am vergangenen Donnerstag vor der honduranischen Sonderstaatsanwaltschaft für Menschenrechte wegen Mordes, Folter und illegalen... weiter
Uribe greift Familien von Mordopfern an
Anklage wegen Massengrabs führt zu heftigen Reaktionen des Präsidenten. Menschenrechtsaktivisten hoffen nun auf EU-Parlament
Bogota. Drei Tage nach einer öffentlichen Anhörung über die humanitäre Krise im südkolumbianischen La Macarena, wo rund 2000 anonyme Leichen neben einer Militärbasis begraben liegen, besuchte der scheidende Präsident Uribe den Ort. Er sei gekommen, um den stationierten Truppen "zu... weiter
Chile: Keine Gnade für Mörder
Erleichterung bei Diktatur-Opfern und Menschenrechtlern: Regierung Piñera lehnt Begnadigung von Verbrecher des Pinochet-Regimes ab
Santiago de Chile. Am Sonntag gab der chilenische Präsident Sebastián Piñera bekannt, dass er im Zuge der Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Chiles Begnadigungen und Haftreduzierungen für Gefängnisinsassen bekanntgeben werde. Es werde jedoch jeder einzelne Fall... weiter







