Nachrichten (Menschenrechte)

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Sondergericht in Kolumbien verurteilt FARC-Spitze zu gemeinnütziger Arbeit

Urteil gegen sieben ehemalige Kommandeure des Sekretariats der Guerilla. Keine Haft, UN überwacht Umsetzung. 450 Morde an Unterzeichnern des Friedensabkommens
Bogotá. Die Sondergerichtsbarkeit für den Frieden (JEP) in Kolumbien hat am 16. September das Urteil gegen ehemalige Mitglieder des letzten Sekretariats der aufgelösten FARC-EP (Bewaffnete Revolutionäre Streitkräfte-Armee des Volkes) verkündet. Die Angeklagten, sieben ehemalige... weiter

Kolumbien: Regierung beginnt in Doha Gespräche mit krimineller Gruppe Clan del Golfo

Erste Vereinbarungen getroffen. Clan lehnt Begriff Paramilitär ab. Kein Waffenstillstand, Militäroffensive läuft weiter
Bogotá/Doha. Im Rahmen ihrer Friedenspolitik hat die kolumbianische Regierung in Doha, Katar, die erste Gesprächsrunde mit der kriminellen Vereinigung Clan del Golfo geführt. Ziel des Verhandlungsprozesses ist die Entwaffnung dieser kriminellen Organisation, die sich selbst "Gaitán... weiter

Kuba warnt vor US-Angriff auf Venezuela, Russland sagt Hilfe zu

Insgesamt drei US-Angriffe auf Boote in der Karibik mit 17 Toten. Caracas wirft DEA inszenierte Operation vor. Venezuela im Verteidigungsmodus
Caracas/Washington/Havanna. Kuba hat angesichts der jüngsten Vorfälle im Karibikraum vor einer möglichen militärischen Aggression der USA gegen Venezuela gewarnt. In einer offiziellen Erklärung heißt es, Washington ziehe militärische Kräfte zusammen, halte zivile Schiffe an und... weiter

Cauca in Kolumbien unter Beschuss: Farc-Splittergruppe greift erneut an

Mehrstündige Offensive auf Sicherheitskräfte. Tote und Verletzte. Entführungen von indigenen Aktivisten im Vorfeld. Gemeinden in Cauca in "extremer Gefahr"
Popayán. Am 14. September haben Angriffe von Ex-Farc-Splittergruppen unter Iván Mordisco im Departamento Cauca das Leben eines Polizisten und eines Zivilisten gefordert. Die bewaffnete Gruppe griff Berichten zufolge Sicherheitskräfte in sechs Gemeinden der Region an. Die... weiter

NGOs und Angehörige in Mexiko fordern Freiheit für fünf Indigene

Seit drei Jahren kämpfen Angehörige um Freilassung. UN bestätigten: Männer sitzen zu Unrecht im Gefängnis. Hoffnung nach Neuwahl der Richter:innen
Tuxtla Gutiérrez. Im Rahmen einer Pressekonferenz haben Angehörige, das Centro de Derechos Humanos Fray Bartolomé de Las Casas (Frayba) und das Kollektiv No Estamos Todxs (Wir sind nicht alle) in Tuxtla Gutiérrez die Freilassung der "Fünf von San Juan Cancuc" gefordert. Es handelt... weiter