Nachrichten (Menschenrechte)

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UN warnen vor wachsender Repression in Argentinien

Repression in Argentinien
Förmliches Schreiben an Regierung kritisiert Polizeigewalt. Unabhängigkeit der Justiz in Gefahr. Aggressive Töne von Regierungsvertretern gegen soziale Bewegungen
Genf/Buenos Aires. Neun Sonderberichterstatter:innen des UN-Menschenrechtsrats schlagen Alarm: Seit dem Amtsantritt von Präsident Milei im Dezember 2023 beobachten sie einen massiven Abbau von Grundfreiheiten in Argentinien. In einem förmlichen Schreiben an die Regierung... weiter

Haager Gruppe beschließt in Kolumbien die Blockade von Waffenlieferungen an Israel

UN soll Situation in Gaza untersuchen. Waffenembargo verhängt. Petro will Partnerschaft mit Nato beenden
Bogotá. Die Haager Gruppe hat zum Abschluss ihres zweitägigen Gipfeltreffens in Bogotá am Mittwoch eine Abschlusserklärung zu Israel und Palästina veröffentlicht. "In Trauer um jedes einzelne Leben, das im Zuge der völkermörderischen Handlungen Israels in den besetzten... weiter

Mexiko: Täter von Teuchitlán zu 141 Jahren Haft für Mord und Entführung verurteilt

Täter von der "Horror-Ranch" zu Höchststrafen verurteilt. Weitere versteckte Massengräber in Jalisco. Opfer fordern Aufklärung
Guadalajara. Ein Lokalgericht des mexikanischen Bundesstaates Jalisco hat am 8. Juli zehn Männer wegen gewaltsamen Verschwindenlassens und Mord zu jeweils 141 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Taten fanden auf der Ranch Izaguirre in Teuchitlán statt, die zur Tatzeit von der Mafia... weiter

Chile enteignet Colonia Dignidad und plant Gedenkstätte

Areal der Colonia Dignidad soll Erinnerungsort werden. Enteignung per Dekret beschlossen. Verbleib der letzten Siedlungsangehörigen ist nicht geklärt
Santiago. Die chilenische Regierung hat am vergangenen Montag per Dekret die Enteignung der ehemaligen deutschen Sektensiedlung Colonia Dignidad eingeleitet. Präsident Gabriel Boric hatte das Vorhaben bereits im März angekündigt. Ziel der Maßnahme ist es, das Areal in einen... weiter

Perenco verliert in Kolumbien Vermögen wegen mutmaßlicher Zahlungen an Paramilitärs

Generalstaatsanwaltschaft beschlagnahmt Vermögen des britisch-französischen Unternehmens. Fonds zur Entschädigung von Betroffenen paramilitärischer Gewalt
Bogotá. Die Staatsanwaltschaft in Kolumbien hat zum ersten Mal das Vermögen eines internationalen Konzerns eingezogen, der während des internen bewaffneten Konflikts illegale Gruppen finanziert haben soll. Im Rahmen der seit zehn Jahren andauernden Demobilisierung der größten... weiter

Indigene in Argentinien: Über 200 Jahre "relativer Unabhängigkeit"

Gedenken an die Befreiung von der spanischen Krone im Jahr 1816. Beteiligung indigener Gemeinschaften am Befreiungskampf bleibt unerwähnt. Bis heute erfahren indigene Menschen Repression und Missachtung ihrer Rechte
Buenos Aires/Humahuaca. Argentinien hat am 9. Juli, dem Unabhängigkeitstag, auch außerhalb der Hauptstadt Buenos Aires mit offiziellen Feierlichkeiten an die Befreiung von der spanischen Kolonialherrschaft erinnert, etwa in Humahuaca in der Provinz Jujuy. Die Kleinstadt mit rund... weiter