Nachrichten (Menschenrechte)

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Nicaragua gegen Deutschland: Anhörung in Den Haag zu deutscher Unterstützung des Völkermords in Gaza

Managua wirft Berlin Beihilfe zum Völkermord in Gaza vor. Anhörung läuft vor IGH zur Zulässigkeit des Verfahrens
Den Haag. Vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag haben am Montag die Anhörungen im Verfahren Nicaraguas gegen Deutschland wegen dessen Waffenlieferungen an Israel begonnen. Während Deutschland die Klage aus formalen Gründen zurückweist, wirft Nicaragua der... weiter

Tausende gedenken in Chile der Opfer der Militärdiktatur

Mahnmal für Opfer der Militärdiktatur
Bei dem Marsch in Santiago fordern Organisationen keine Begnadigung für Verurteilte. Redner rufen zu Einheit und weiterem Einsatz für Erinnerung und Rechte auf
Santiago de Chile. Am vergangenen Sonntag hat in der chilenischen Hauptstadt der traditionelle Gedenkmarsch für die Opfer des Militärputsches von 1973 vom Präsidentenpalast in der Innenstadt zum Hauptfriedhof stattgefunden. Die "Mesa de Derechos Humanos por una Vida Digna" und die... weiter

UN-Experten fordern Stopp von Räumungsbefehlen und Vertreibungen in Honduras

Neue Gesetze bevorzugen die Agrarindustrie. Gewalt gegen Kleinbauern und eine Ernährungskrise werden befürchtet
Tegucigalpa. Experten der Vereinten Nationen (UN) haben sich in zwei Dokumenten an den Staat Honduras gewandt und die aktuelle Politik in Landfragen scharf kritisiert. Im Fokus stehen die Dekrete 107–2026 und 84–2026, die in den vergangenen Monaten in Honduras beschlossen wurden.... weiter

Internationaler Tag der Verschwundenen in Lateinamerika: Proteste und Gedenken

Proteste in verschiedenen Ländern. Themen sowohl Verschwundene während der Diktatur als auch aktuelle Fälle
Mexiko-Stadt et al. Unter dem Motto "Die Opfer stehen an erster Stelle. Jetzt handeln" ist am vergangenen Sonntag der Internationale Tag der Opfer des Verschwindenlassens begangen worden. An vielen Orten in Lateinamerika haben Demonstrationen, Kundgebungen und kulturelle... weiter

Peru: Kriminelle Gruppen bedrohen indigene Gemeinden in Amazonasregion

Seit 2012 mehr als 60 Umweltaktivisten ermordet. Hauptgründe sind Drogenhandel und Extraktivismus. Strukturelle Dimension der Gewalt
Yurúa. Die indigene Organisation Regional AIDESEP Ucayali (ORAU) aus der peruanischen Provinz Ucayali hat bekannt gegeben, dass die Einschüchterungen gegen indigene Führer:innen und Menschenrechts­verteidiger:innen in der Grenzregion zu Brasilien zugenommen haben. In einem... weiter