Brasília. Europas größtes Finanzinstitut, die spanische Banco Santander, hat die Finanzierung für Brasiliens umstrittenen Santo-Antonio-Staudamm auf Eis gelegt. Santander hätte Berichten zufolge 400 Millionen US-Dollar für die Staumauer bereitstellen sollen. Die Bank führt für die... weiter
Nachrichten (Menschenrechte)
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Kuba: Aktionen gegen Schwulenfeindlichkeit
Havanna. Aktivisten für die Rechte von Homosexuellen, Künstler und Gesundheitsexperten haben in Kuba in dieser Woche Aktionen zur sexuellen Aufklärung begonnen. Die Veranstaltungen zielen in erster Linie darauf ab, Anfeindungen und Vorurteile gegen Homo- und Transsexuelle abzubauen... weiter
Fidel Castro: Bin Laden nach Tod noch gefährlicher
Havanna. Der ehemalige kubanische Staats- und Regierungschef Fidel Castro hat in einem im Internet verbreiteten Essay die Erschießung von Osama Bin Laden verurteilt. Die Hinrichtung des Gründers des Terrornetzwerks Al-Kaida durch ein US-amerikanisches Elitekommando in Pakistan sei... weiter
Chile: Oberster Gerichtshof prüft Vorwürfe gegen Mapuche-Gefangene
Santiago de Chile. In einem Berufungsverfahren vor dem Obersten Gerichtshof Chiles sollen ein laufender Prozess beendet und Urteile gegen vier indigene Gefangenen aufgehoben werden. Sie Angehörigen der Mapuche-Volksgruppe werden beschuldigt, im Jahr 2008 ein Attentat auf den... weiter
Mexiko: Zunehmende Gefahr für Journalisten
Mexiko-Stadt. Seit dem Jahr 2005 sind in Mexiko 68 hauptberufliche Journalisten getötet worden, weitere 13 gelten als verschwunden. Damit ist Mexiko weiterhin das gefährlichste Land für Journalisten in Lateinamerika. Die Nationale Kommission für Menschenrechte (CNDH) registrierte... weiter
Atenco: Fünf Jahre Straflosigkeit für Folterer
Menschenrechtsorganisationen fordern Gerechtigkeit für die Repression von 2006. Unterstützung auch aus Deutschland
Mexiko-Stadt. Über 100 Menschenrechtsgruppen, Nichtregierungsorganisationen und Einzelpersonen in Mexiko und weltweit fordern anlässlich des fünften Jahrestages der Repression von San Salvador Atenco Gerechtigkeit für die Opfer. Am 3. und 4. Mai 2006 hatten in dem Ort in der Nähe... weiter
Deutschland hilft Mexiko im "Krieg gegen Drogen"
Botschafter: Kooperationsabkommen behandelt unter anderem Sicherheitspolitik. Bundespräsident Wulff in Mexiko angekommen
Mexiko-Stadt. Deutschland handelt zur Zeit ein Kooperationsabkommen mit Mexiko aus, welches dieses Jahr konkretisiert werden soll. Dies erklärte kurz vor der Ankunft des deutschen Bundespräsidenten, Christian Wulff, in Mexiko der deutsche Botschafter in Mexiko-Stadt, Edmund... weiter
Chávez übernimmt Verantwortung für Auslieferung Becerras
Caracas. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hat am Samstag die Verantwortung für die Auslieferung des Journalisten Joaquín Pérez Becerra an Kolumbien übernommen. Nach einer Woche des Schweigens über den Fall erklärte Chávez bei einer Versammlung zur Einweihung eines neuen... weiter
Streit um Wahrheitskommission zur Militärdiktatur
Militärs in Brasilien wollen Gesetz zur Aufklärung der Menschenrechtsverbrechen der Militärdiktatur verhindern
Brasília. Kongressabgeordnete der Regierungsallianz haben Ende April gemeinsam mit Parlamentariern von oppositionellen Parteien im brasilianischen Abgeordnetenhaus die zügige Verabschiedung des Gesetzes 7.376 gefordert. Es sieht die Einrichtung einer Wahrheitskommission vor, welche... weiter
Protest in Venezuela wegen Auslieferung Pérez Becerras
Caracas. Verschiedene Basisorganisationen haben am Donnerstag in Venezuelas Hauptstadt Caracas gemeinsam mit Vertretern der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) gegen die Entscheidung der venezolanischen Regierung protestiert, den linken Journalisten Joaquín Pérez Becerra an... weiter
UNO-Berichterstatterin kritisiert WM-Zwangsräumungen
Rio de Janeiro. Die UNO-Sonderberichterstatterin für angemessenes Wohnen, Raquel Rolnik, hat am Dienstag die Präfekturen der brasilianischen WM-Städte São Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Curitiba, Porto Alegre, Recife, Natal und Fortaleza scharf kritisiert. Sie warf ihnen... weiter
Mexiko: Bekannter Menschenrechtler ermordet
Javier Torres Cruz von Paramilitärs im Bundesstaat Guerrero ermordet. Drohung für Aktive gegen Großgrundbesitz, Drogenhandel und Militarisierung
La Morena, Mexiko. Der bekannte mexikanische Ökobauer und Menschenrechtler Javier Torres Cruz wurde am 18. April ermordet. Eine Gruppe von 30 Maskierten, die teilweise Militäruniform trugen, legte dem Bauern einen Hinterhalt in der Nähe seiner Gemeinde La Morena, folterte und... weiter
Linker Journalist in Venezuela verhaftet
In Schweden anerkanntem politischem Flüchtling droht Auslieferung nach Kolumbien. Linke Basis fordert Freilassung Joaquín Pérez Becerras
Caracas. Der Mitarbeiter des kolumbianischen Nachrichtenportals ANNCOL, Joaquín Pérez Becerra, ist am Wochenende auf dem internationalen Flughafen "Simón Bolívar" bei Caracas festgenommen worden. Dies gab das venezolanische Innen- und Justizministerium am Samstag in einem... weiter
Fidel Castro kritisiert Lage der Menschenrechte in den USA
Havanna. Kubas ehemaliger Staats- und Regierungschef Fidel Castro hat in einem Essay die Menschenrechtslage in den USA kritisiert und Washington die Legitimation abgesprochen, über die Menschenrechte weltweit zu urteilen. Der 84-jährige stützte sich in seinem Beitrag auf einen... weiter
Erneuter Mord an Kleinbauern in Bajo Aguán
Leichen von verschwundenen Aktivisten aufgefunden. Kein Ende der Gewalt im Norden von Honduras in Sicht
Tegucigalpa. Am vergangenen Dienstag wurden die Leichen der Kleinbauern Tarin Daniel García Enamorado und Carlos Alberto Acosta Canales aufgefunden. Die beiden Aktivisten der Bauernorganisation MUCA galten seit einigen Tagen als vermisst. Damit steigt die Zahl der Morde, die in... weiter






