Nachrichten (Menschenrechte)

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Jeden Tag stirbt eine Frau gewaltsam

Ramón Custodio López
In Honduras sind in den letzten Jahren Frauenmorde stetig angestiegen. Inzwischen ist das Land eines der gefährlichsten der Region
Tegucigalpa. In Honduras sind in den letzten 74 Monaten rund 1.750 Frauen durch gewaltsame Umstände ums Leben gekommen, so Ramón Custodio López, der nationale Beauftragte für Menschenrechte. Ein im März 2011 erschienener Bericht der Nationalen Menschenrechtskommission CONADEH zeigt... weiter

Problematische Landrückgabe an Vertriebene

Vertriebene in Kolumbien unzufrieden mit Gesetzentwurf zur Landrückgabe. Santos Entwicklungsplan fördert Landkonzentration
Bogotá. Diese Woche startete im kolumbianischen Parlament die Debatte über das "Gesetz zu Opfer und Land", das die Rückgabe geraubter Ländereien an Binnenvertriebene verspricht. Das "unverzichtbare Minimum" zu einer fairen Landrückgabe sei allerdings in dem Entwurf des Gesetzes... weiter

Keine Gerechtigkeit mit "Putsch-Kardinal"

Graffito gegen Kardinal Rodríguez Maradiaga in Honduras
Kritik aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an Teilnahme des Honduraners Rodríguez Maradiaga an Kampagne "Steuer gegen Armut"
Berlin. Entwicklungspolitische Gruppierungen, Lateinamerika-Organisationen und Fachmedien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben in einem offenen Brief den Ausschluss des honduranischen Kardinals Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga aus der Kampagne "Steuer gegen Armut"... weiter

Uribe will "demokratische Sicherheit" verbreiten

Porfirio Lobo, Álvaro Colom, Álvaro Uribe und weitere
Álvaro Uribe gibt in Zentralamerika Tipps zur Verbrechensbekämpfung. Dem Ex-Präsidenten werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen
Guatemala-Stadt. Bei einem Treffen mit Bürgermeistern aus Zentralamerika hat der kolumbianische Ex-Präsident Álvaro Uribe am Montag Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit vorgeschlagen. Um in Gemeinden, die von Gewalt und organisierter Kriminalität betroffen sind,... weiter

Venezuela gedenkt Caracazo

Demonstration zum Jahrestag des Volksaufstands im Februar 1989. Interpretation als "erste Schlacht gegen den Neoliberalismus"
Caracas. Ein großer Marsch erinnerte am Sonntag in der venezolanischen Hauptstadt Caracas an den "Caracazo" genannten Volksaufstand vor 22 Jahren. Am 27. und 28. Februar 1989 explodierte der Zorn der armen Bevölkerung in Guarenas und Caracas und führte zu einem unorganisierten,... weiter

Schritt für Schritt zur Aufarbeitung der Geschichte

Langsam aber stetig schreitet in Venezuela die Aufarbeitung der staatlichen Repression früherer Zeiten voran. Neue Anklagen wegen des Caracazo
Caracas. Verschiedene Initiativen in Venezuela zielen darauf ab, die größten Verbrechen der Zeit der sogenannten "Vierten Republik" von 1958 bis 1998 juristisch aufzuarbeiten. Anfang Februar hatte die Generalstaatsanwältin des südamerikanischen Landes, Luisa Ortega Díaz, erklärt,... weiter

Solidaritätskarawane besucht Agua Azul in Chiapas

Menschenrechtsaktivisten beklagen Repression und Militarisierung der Region. Respektierung der Rechte der Frauen gefordert
San Cristóbal de las Casas/Mexiko. Eine Karawane verschiedener Menschenrechtsorganisationen und von Anhängern der zapatistischen "Anderen Kampagne" besuchte am vergangenen Samstag die Region Agua Azul im Süden Mexikos. Ziel der Karawane war die Situation der Frauen und ihrer... weiter