Montevideo. Die lateinamerikanische Friedensorganisation SERPAJ AL hat massive Angriffe des ehemaligen kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe gegen den argentinischen Friedensnobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel zurückgewiesen. Der konservative Politiker hatte Pérez Esquivel am... weiter
Nachrichten (Menschenrechte)
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80.000 Menschen fordern Schutz unkontaktierter Völker im Amazonas
Über 80.000 Menschen weltweit haben eine Petition von der Menschenrechtsorganisation Survival International zum Schutz "unkontaktierter" Völker im Amazonasgebiet unterzeichnet. Die Aktion ruft Perus Präsidenten Alan García dazu auf, das Gebiet unkontaktierter Völker vor illegaler Abholzung zu... weiter
Problematische Landrückgabe an Vertriebene
Vertriebene in Kolumbien unzufrieden mit Gesetzentwurf zur Landrückgabe. Santos Entwicklungsplan fördert Landkonzentration
Bogotá. Diese Woche startete im kolumbianischen Parlament die Debatte über das "Gesetz zu Opfer und Land", das die Rückgabe geraubter Ländereien an Binnenvertriebene verspricht. Das "unverzichtbare Minimum" zu einer fairen Landrückgabe sei allerdings in dem Entwurf des Gesetzes... weiter
Keine Gerechtigkeit mit "Putsch-Kardinal"
Kritik aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an Teilnahme des Honduraners Rodríguez Maradiaga an Kampagne "Steuer gegen Armut"
Berlin. Entwicklungspolitische Gruppierungen, Lateinamerika-Organisationen und Fachmedien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben in einem offenen Brief den Ausschluss des honduranischen Kardinals Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga aus der Kampagne "Steuer gegen Armut"... weiter
Uribe will "demokratische Sicherheit" verbreiten
Álvaro Uribe gibt in Zentralamerika Tipps zur Verbrechensbekämpfung. Dem Ex-Präsidenten werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen
Guatemala-Stadt. Bei einem Treffen mit Bürgermeistern aus Zentralamerika hat der kolumbianische Ex-Präsident Álvaro Uribe am Montag Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit vorgeschlagen. Um in Gemeinden, die von Gewalt und organisierter Kriminalität betroffen sind,... weiter
Brasilien: Baustopp für Belo Monte-Staudamm
Brasília. Das umstrittene Staudammprojekt Belo Monte am Xingu-Fluss im brasilianischen Amazonasgebiet wurde vergangenen Freitag von einem Richter wegen mangelnder Umweltauflagen gestoppt. Laut Medienberichten hat Brasiliens Generalstaatsanwaltschaft jedoch bereits Einspruch gegen... weiter
Menschenrechtsverletzungen bei Umleitung des Rio São Francisco
Brasília. Die brasilianische Plattform für wirtschaftliche, soziale, kulturelle und Umweltrechte, Plataforma Dhesca, konstatiert in ihrem am 22. Februar in Recife vorgestellten Bericht über die Folgen des Milliardenprojekts zur Umleitung des Rio São Francisco grundlegende... weiter
Gewerkschaftschef in Honduras überlebt weiteres Attentat
Tegucigalpa. Pedro Vicente Elvir, Vorsitzender der honduranischen Gewerkschaft der Angestellten beim Landesweiten Institut für Kinderrechte SITRAPANI, hat am 17. Februar einen Mordversuch unverletzt überlebt. Der Vorfall wurde bei der Menschenrechtsorganisation Komitee der... weiter
Venezuela gedenkt Caracazo
Demonstration zum Jahrestag des Volksaufstands im Februar 1989. Interpretation als "erste Schlacht gegen den Neoliberalismus"
Caracas. Ein großer Marsch erinnerte am Sonntag in der venezolanischen Hauptstadt Caracas an den "Caracazo" genannten Volksaufstand vor 22 Jahren. Am 27. und 28. Februar 1989 explodierte der Zorn der armen Bevölkerung in Guarenas und Caracas und führte zu einem unorganisierten,... weiter
Schritt für Schritt zur Aufarbeitung der Geschichte
Langsam aber stetig schreitet in Venezuela die Aufarbeitung der staatlichen Repression früherer Zeiten voran. Neue Anklagen wegen des Caracazo
Caracas. Verschiedene Initiativen in Venezuela zielen darauf ab, die größten Verbrechen der Zeit der sogenannten "Vierten Republik" von 1958 bis 1998 juristisch aufzuarbeiten. Anfang Februar hatte die Generalstaatsanwältin des südamerikanischen Landes, Luisa Ortega Díaz, erklärt,... weiter
Solidaritätskarawane besucht Agua Azul in Chiapas
Menschenrechtsaktivisten beklagen Repression und Militarisierung der Region. Respektierung der Rechte der Frauen gefordert
San Cristóbal de las Casas/Mexiko. Eine Karawane verschiedener Menschenrechtsorganisationen und von Anhängern der zapatistischen "Anderen Kampagne" besuchte am vergangenen Samstag die Region Agua Azul im Süden Mexikos. Ziel der Karawane war die Situation der Frauen und ihrer... weiter
Venezuela: Jugendliche beenden Hungerstreik
Caracas. Eine Gruppe von Jugendlichen hat in der venezolanischen Hauptstadt Caracas nach 23 Tagen ihren Hungerstreik beendet. Die Angehörigen der rechten Organisation JAVU hatten die Freiheit vermeintlicher politischer Gefangener und den Besuch von OAS-Generalsekretär José Miguel... weiter
Hungerstreik für "politische Gefangene" in Venezuela
Rechte Jugendliche fordern Freilassung verurteilter Straftäter und Besuch von OAS-Generalsekretär Insulza. Regierung kritisiert "Instrumentalisierung"
Caracas. Mehrere Dutzend jugendliche um die rechte venezolanische Organisation JAVU befinden sich seit Ende Januar im Hungerstreik, um für die Freiheit für 27 vermeintliche "politische Gefangene" zu demonstrieren. Während zu Beginn acht Personen an dem Streik in der Hauptstadt... weiter
Verfahren wegen "Attentat" auf Indigenen-Anführer wird fortgesetzt
Brasília. Ein Gerichtsverfahren gegen drei Männer, die des Mordes an dem Indigenen-Anführer Marcos Veron beschuldigt werden, soll am Montag im brasilianischen São Paulo fortgesetzt werden. Die Angeklagten werden des Mordes und der Freiheitsberaubung beschuldigt. Es wird angenommen... weiter
Bauern-Protest gegen Polizeigewalt
Caracas. Am Freitag demonstrierte die Bauernorganisation Frente Campesino Ezequiel Zamora (FNCEZ) im venezolanischen Bundesstaat Zulia, um Verletzungen der Menschenrechte durch die Regionalpolizei anzuklagen. Während eines Protestes gegen den Großgrundbesitz der Familie Barbosa... weiter







