Nachrichten (Menschenrechte)

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Argentinien: Neue Zeugenaussagen bringen Licht in den Fall Santiago Maldonado

Aktivist 2017 nach Polizeieinsatz verschwunden und später tot aufgefunden. Ungereimtheiten und Indizien sprechen für Polizeigewalt
Neuquen. Bisher unbekannte Zeugenaussagen haben im Fall Santiago Maldonado für Aufruhr gesorgt. Ein Zeuge erklärte vor dem Staatsanwalt, er hätte von beteiligten Polizisten gehört, dass sie Maldonado "in die nächste Polizeistation brachten um Information aus ihm zu holen, und ihn... weiter

Drei Wochen vor den Wahlen legt Golf-Clan Teile von Kolumbien lahm

Bevölkerung auf dem Land und in einigen Städten terrorisiert. Sicherheitskräfte halten sich zurück. Progressive Wahlkampagne in einer Region bedroht
Bogotá. Die paramilitärische Verbrecherorganisation "Gaitán-Selbstverteidigungsgruppen" – auch als "Golf-Clan" bekannt – hat 178 Gemeinden in insgesamt elf Departamentos von Kolumbien stillgelegt. Während der Ausgangssperre zwischen dem 4. und 8. Mai haben die AGC mindestens 24... weiter

Sonderkommission in Brasilien soll im Fall verschwundener Yanomami ermitteln

Illegaler Bergbau führt zu Hunger, sexueller Gewalt und Krankheit in indigenen Gebieten. Unterstützer:innen fordern Schutz von Seiten des Staates
Boa Vista. Nachdem ein junges Yanomami-Mädchen von illegalen Bergarbeitern vergewaltigt und getötet wurde, hat das Plenum der brasilianischen Abgeordnetenkammer nun die Gründung einer externen Kommission beschlossen, die den Fall untersuchen soll. Hinter dieser Entscheidung... weiter

Falsos Positivos: Soldaten in Kolumbien sagen vor Sonderjustiz für den Frieden aus

"Wer gab den Befehl?" Opferverbände fordern die Namen der Verantwortlichen auf höchster Ebene. Im Juli Abschlussbericht und Urteilsverkündung
Ocaña. Militärangehörige haben vor der Sonderjustiz für den Frieden (Justicia Especial para la Paz, JEP) in Kolumbien zugegeben, Kriegsverbrechen begangen zu haben. Sie werden für den Tod von insgesamt 120 Zivilist:innen in den Jahren 2007 und 2008 in der Region Catatumbo... weiter

El Salvador: Proteste gegen die drastischen Einschränkungen von Grundrechten gehen weiter

Update: Das Parlament hat auf Antrag von Präsident Bukele am 24. April 2022 den Ausnahmezustand um weitere 30 Tage verlängert
San Salvador. Während der Ausnahmezustand in El Salvador in die vierte Woche geht, brüstet sich die Regierung damit, mehr als 15.000 Bandenmitglieder verhaftet zu haben. Proteste von nationalen und internationalen Organisationen gegen die massiven Einschränkungen von Grundrechten... weiter

UN-Ausschuss: Mexiko muss dringend Maßnahmen gegen das Verschwindenlassen ergreifen

Beamte auf Bundes-, Landes-, Gemeindeebene und organisiertes Verbrechen für Verschwindenlassen verantwortlich. Straflosigkeit strukturelles Problem
Genf/Mexiko-Stadt. Das Komitee der Vereinten Nationen gegen gewaltsames Verschwindenlassen (Committee on Enforced Disappearances) fordert von Mexikos Regierung sofortige Maßnahmen zur Verhinderung dieses Verbrechens und zur Beendigung der Straflosigkeit. Das unabhängige... weiter