Nachrichten (Menschenrechte)

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UN-Ausschuss: Mexiko muss dringend Maßnahmen gegen das Verschwindenlassen ergreifen

Beamte auf Bundes-, Landes-, Gemeindeebene und organisiertes Verbrechen für Verschwindenlassen verantwortlich. Straflosigkeit strukturelles Problem
Genf/Mexiko-Stadt. Das Komitee der Vereinten Nationen gegen gewaltsames Verschwindenlassen (Committee on Enforced Disappearances) fordert von Mexikos Regierung sofortige Maßnahmen zur Verhinderung dieses Verbrechens und zur Beendigung der Straflosigkeit. Das unabhängige... weiter

Kontroverse Debatte um neues Familiengesetz auf Kuba

Bisherige Bestimmungen sollen durch einen "zeitgemäßen, inklusiven und respektvollen Rahmen" abgelöst werden. Evangelikale Gruppen mobilisieren dagegen. Ergebnis der Abstimmung scheint offen
Havanna. Auf Kuba geht die Volksaussprache über den Entwurf des neuen Familiengesetzes in die heiße Phase. Bis Ende März wurden landesweit rund 62.000 Versammlungen in Nachbarschaften, Betrieben und Bildungseinrichtungen abgehalten, an denen über vier Millionen Personen teilgenommen haben.... weiter

Immer drastischere Einschränkungen der Grundrechte in El Salvador

Willkürliche Verhaftungen als Mittel gegen Ganggewalt. Regierung kriminalisiert und verfolgt Aktivist:innen sowie Journalist:innen
San Salvador. Seit der Verhängung des Ausnahmezustandes in El Salvador am 27. März werden immer mehr Menschenrechtsverletzungen bekannt. Personen werden willkürlich verhaftet, inzwischen weit mehr als 6.000. Ihre Angehörigen wissen meistens nicht, wohin sie gebracht werden und... weiter

Militär in Kolumbien verübt Massaker an Zivilbevölkerung

Mindestens sieben Zivilist:innen unter den getöteten Personen. Militär spricht von Operation gegen Farc-Dissidenten. Sorge vor Rückkehr paramilitärischer Praktiken der Armee und "falsos positivos"
Puerto Leguízamo. Die kolumbianische Armee hat eine Gruppe von zivilen Personen im südlichen Departamento de Putumayo mutmaßlich getötet. Präsident Iván Duque und der Verteidigungsminister Diego Molano sprechen jedoch von einem erfolgreichen Schlag gegen elf Angehörige der Farc-... weiter

Marine von Mexiko hat Beweise im Fall Ayotzinapa gefälscht

Videomaterial zeigt Militärs beim Manipulieren des Tatorts. Jahrelang wurden Ermittlungen offenkundig simuliert. "Vermeintliche Täter waren nur eine Täuschung durch die Behörden"
Mexiko-Stadt. Eine internationale Gruppe von unabhängigen Expert:innen (GIEI) hat einen Bericht vorgelegt, wonach Mitglieder der mexikanischen Marine eine aktive Rolle bei der vorgetäuschten Aufklärung des gewaltsamen Verschwindenlassens von 43 Studenten aus Ayotzinapa gespielt... weiter