Nachrichten (Wirtschaft)

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Anspannung in Argentinien: Proteste begleiten Zustimmung im Kongress zu IWF-Deal

Opposition stimmt für Gesetzentwurf. Abstimmung auch Bewährungsprobe für Regierung. Ablehnung auf der Straße und bei einigen eigenen Abgeordneten
Buenos Aires. Die Abgeordnetenkammer des Kongresses von Argentinien hat in der Nacht auf Freitag nach einer 14-stündigen Diskussion mit großer Mehrheit einem neuen Deal mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zugestimmt. Zwar stimmte auch die Opposition für die Pläne der... weiter

"Pandemie der Habgier": Corona-Todesfälle im Globalen Süden viermal höher

Laut Oxfam sind in armen Ländern 19,6 Millionen Menschen an der Pandemie gestorben. Die Reichen der Welt haben ihr Vermögen dabei verdoppelt
Barcelona. Ein aktueller Bericht von Oxfam Intermón stellt fest, dass die durch Covid-19 verursachten Todesfälle in armen Ländern viermal so hoch waren wie in reichen Ländern. Zwei Jahre nach Ausbruch der Pandemie kommt die NGO zu dem Schluss, dass die Auswirkungen von Covid-19 in... weiter

Honduras: Neue Regierung verbietet Ausbeutung von Bodenschätzen im Tagebau

Konzessionen sollen entzogen werden. Beobachter:innen befürworten das Vorhaben. Genaue Pläne zur Umsetzung sind bisher noch nicht bekannt
Tegucigalpa. Das honduranische Staatsgebiet soll frei von Tagebauen für metallische und nichtmetallische Bodenschätze werden. Das gab die Regierung von Präsidentin Xiomara Castro am Dienstag in einer kurzen Erklärung des Ministeriums für Energie, Umwelt und Bergbau bekannt.... weiter

Die "verblüffende" Wiederbelebung der Wirtschaft von Venezuela

Trotz Sanktionen wirken Reformen der Regierung. "Gesellschaft erreicht mit eigenen Anstrengungen und Verdiensten" Wirtschaftswachstum
Caracas. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Venezuelas ist im Jahr 2021 um 8,5 Prozent gewachsen. Diese Zahl zitiert die US-Zeitung Washington Post nach Angaben der Schweizer Großbank Credit Suisse. Das Ergebnis übertrifft sogar die Angaben der venezolanischen Regierung. Die wirtschaftliche... weiter

EU-Mercosur-Vertrag: Neuer Bericht warnt vor ökologischen Folgen für Lateinamerika

Entwaldung könnte durch Freihandelsabkommen um 700.000 Hektar steigen. EU für mindestens 16 Prozent der globalen Tropenwaldabholzung verantwortlich
Madrid. Deutschland, Italien und Spanien belegen die ersten drei Plätze in der Rangliste der Länder der Europäischen Union (EU) mit den höchsten Treibhausgasemissionen im Zusammenhang mit Lebensmittelimporten aus Lateinamerika. Zu dieser Schlussfolgerung kommt der Bericht "25... weiter