Nachrichten (Soziales, Wirtschaft)

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Armut in Argentinien steigt dramatisch

Höchster Stand seit 2006. Mehr als die Hälfte der Kinder gilt als arm, mehr als 15 Prozent leiden unter extremer Armut. Einbruch der Wirtschaft als Folge der Corona-Pandemie
Buenos Aires. In Argentinien leben derzeit rund 42 Prozent der Bevölkerung in Armut. Mehr als zehn Prozent sind von extremer Armut betroffen. Diese Zahlen gehen aus dem kürzlich veröffentlichten Armutsbericht des staatlichen Statistikinstituts Indec für das zweite Halbjahr 2020... weiter

Anstieg der Lebensmittelpreise in Argentinien sorgt für politische Spannungen

Regierung setzt auf Preiskontrollen und Erhöhung der Ausfuhrsteuern. Kleinbauern fordern Demokratisierung der Landwirtschaft
Buenos Aires. Die argentinische Regierung hat Verhandlungsrunden mit Produzent:innen und Händler:innen aus dem Lebensmittelsektor eröffnet, um den zunehmenden Preisanstieg für Grundnahrungsmittel einzudämmen. Ziel der Gespräche mit Vertreter:innen der größten nationalen und... weiter

Bolivien: 100 Tage Regierung Luis Arce

Schwerpunkte in den ersten drei Monaten der neuen MAS-Regierung waren Pandemiebekämpfung, Sozialhilfe, Reichensteuer und Bildungsoffensive
La Paz. Über 100 Tage sind vergangen, seit der bolivianische Präsident Luis Arce von der linksgerichteten Partei Bewegung zum Sozialismus (Movimiento al Socialismo, MAS) am 8. November 2020 sein Amt angetreten hat. Schwerpunkt seiner Politik war bisher die Eindämmung der Corona-... weiter

Frauenschutzzentrum für Landarbeiterinnen in Argentinien gegründet

Zentrum wird autonom geführt und ausschließlich aus Mitteln der Gewerkschaft finanziert. Häusliche Gewalt während Corona-Pandemie verschärft
La Plata. In Lisandro Olmos nahe der Provinzhauptstadt La Plata ist das erste Schutzzentrum für von häuslicher Gewalt betroffene Landarbeiterinnen eröffnet worden. Initiatorin und Trägerorganisation ist die Landarbeiter:innengewerkschaft UTT, die in 15 von insgesamt 23... weiter

Zweite Covid-Welle: Großteil von Peru im Lockdown

Präsident erklärt "extremen Alarmstand" in zehn Regionen, darunter die Hauptstadt Lima. Linke kritisieren unzureichende Bonuszahlungen, Rechte möchten Wirtschaft nicht gefährden
Lima.  Perus Präsident Francisco Sagasti hat neue Maßnahmen für die Eindämmung der Corona-Pandemie verkündet: In zehn Departamentos, darunter in der bevölkerungsreichsten Region Lima, wurde die höchste Covid-Alarmstufe ausgerufen. Das bedeutet einen neuen Lockdown. In... weiter