Nachrichten (Soziales, Wirtschaft)

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Regierung in Argentinien startet landesweites Wohnungsprogramm

Rund vier Millionen Wohnungen fehlen, vor allem in verarmten Ballungszentren nahe der Hauptstadt. Programm soll auch die Wirtschaft ankurbeln
Buenos Aires. Die argentinische Regierung hat ein landesweites staatliches Wohnungsprogramm ins Leben gerufen. In den kommenden drei Jahren sollen rund 220.000 neue Wohneinheiten entstehen. Zudem werden etwa 20.000 Bauparzellen erschlossen und infrastrukturell versorgt sowie 24.000... weiter

Kongress in Peru verabschiedet neues Agrargesetz, zwei Tote bei Protesten

Gewerkschafter bezeichnen neue Normen als Hohn, Unternehmen gehen sie zu weit. Panamericana wieder von Landarbeiter:innen blockiert
Lima. Zwanzig Tage nach der Aufhebung des alten Agrargesetzes, das Unternehmen zahlreiche Umgehungen arbeitsrechtlicher Mindeststandards ermöglichte, hat der peruanische Kongress nun ein neues Gesetz verabschiedet. Die Neuregelungen stoßen bei Unternehmen und Landarbeiter:innen auf... weiter

Kolumbien: Streik bei Cerrejón nach 91 Tagen beigelegt, Zukunft der Mine ungewiss

Gewerkschaft konnte die bisherigen Vorteile des Gesamtarbeitsvertrags halten. Steigen bis 2023 alle bisherigen Shareholder von Cerrejón aus?
Maicao, La Guajira. Der längste Streik in der Geschichte des Steinkohlebergwerks Cerrejón ist zu Ende. Die Gewerkschaft Sintracarbón (Sindicato Nacional de trabajadores de la Industria del Carbon) und Cerrejón haben nach 91 Tagen Streik einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV)... weiter

Kuba: Mit Kryptogeld gegen die US-Blockade

Kubanisches Startup BitRemesas organisiert Geldüberweisungen aus dem Ausland in Form von digitalen Zahlungsmitteln. US-Regierung kann nicht eingreifen
Havanna. Die Ankündigung des US-Zahlungsdienstleisters Western Union, seine mehr als 400 Filialen auf der Insel zu schließen (amerika21 berichtete), traf viele Kubaner:innen hart. Der Grund waren neue Sanktionen der Regierung von US-Präsident Donald Trump gegen das mit einer... weiter

Kritik an massiver Ausweitung industrieller Landwirtschaft in Argentinien

Vorhaben des Agrarministeriums ist laut Pestizid-Aktionsnetzwerk rückwärtsgewandt und schädlich für Mensch und Umwelt
Buenos Aires. Die argentinische Sektion des internationalen Pestizid-Aktions-Netzwerks (PAN) kritisiert die "Initiative 200 Millionen Tonnen Getreide, Ölsaaten und Gemüse" der Regierung von Präsident Alberto Fernández als sozial und ökologisch rückschrittlich und gefährlich. Das... weiter

Venezuela: US-Sanktionen verschlechtern massiv die Lebensqualität der Bevölkerung

Neue Studie belegt, wie Strafmaßnahmen der US-Regierung die Wirtschaftskrise verschärfen und alle Lebensbereiche treffen
Washington. Ein aktueller Bericht der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation "Washington Office on Latin America" (Wola) weist nach, dass die Sanktionen der Regierung von US-Präsident Donald Trump die Wirtschaftskrise in Venezuela weiter verschärfen und zur gravierenden... weiter