Santiago de Chile. Am Montag hat in Chile der Senatspräsident Guido Girardi gemeinsam mit verschiedenen sozialen und umweltpolitischen Organisationen die ersten 100.000 Unterschriften gegen das Staudammprojekt HidroAysén an die Regierung übergeben. Zuvor marschierten er und andere... weiter
Nachrichten (Alle Länder, Umwelt)
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Erdölmoratorium in Costa Rica in der Kritik
Staatsführung erlässt dreijährigen Stopp für Förderung. Umweltorganisationen beanstanden Regelung als ungenügend
San José. Costaricanische Umweltorganisationen und Politiker haben einhellig die Aufrichtigkeit eines staatlichen Verbots bei der Erdölförderung kritisiert, nachdem die Staatsführung unter Präsidentin Laura Chinchilla ein dreijähriges Moratorium verhängt hat. In einer gemeinsamen... weiter
Yasuní-ITT-Initiative in Ecuador gefährdet
Minister: Ohne größere Unterstützung startet Erdölförderung im Regenwald. Noch Hoffnung auf deutschen Beitrag. Auch private Spenden möglich
Quito. Erst 1,6 Millionen US-Dollar sind seitens der internationalen Staatengemeinschaft für die Erhaltung des Nationalparks Yasuní in Ecuador zugesagt. Wilson Pástor, der ecuadorianische Minister für fossile Energieträger, erwog angesichts dieser Zahlen vergangene Woche konkret... weiter
Brasilien: Marina Silva tritt aus der grünen Partei aus
São Paulo. Die langjährige Senatorin und ehemalige Umweltministerin Brasiliens, Marina Silva, erklärte am vergangenen Donnerstag in São Paulo ihren Austritt aus der Grünen Partei (Partido Verde, PV). Damit hat sie den seit Wochen von der Öffentlichkeit erwarteten Schritt, mit der... weiter
Brasilien: BNDES überweist erste Kreditrate für Atomkraftwerk Angra 3
Rio de Janeiro. Brasiliens staatliche Entwicklungsbank Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social (BNDES) hat am 27. Juni die erste Kreditzahlung für den Bau des umstrittenen Atomkraftwerks Angra 3 an Eletrobrás Termonuclear S.A. - Eletronuclear in Höhe von 200 Millionen... weiter
Eisenvorkommen in Uruguay sorgen für Zündstoff
Mujica schlägt Volksbefragung zur Beilegung des Konflikts um Eisenerztagebau vor. Proteste wegen enormer Risiken für Mensch und Natur
Montevideo. Der uruguayische Präsident José Mujica hat am vergangenen Montag am Rande eines Festaktes zu Ehren des Nationalhelden José Artigas eine Volksbefragung zur Lösung des Aratiri-Konflikts vorgeschlagen. Der Konflikt basiert auf den Plänen des Bergbauunternehmens Aratiri,... weiter
Chilenische Justiz stoppt umstrittenes Staudammprojekt HidroAysén
Santiago de Chile. Die chilenische Justiz hat das umstrittene Staudammprojekt HidroAysén vorübergehend gestoppt. Am Montag gab ein Gericht in Puerto Montt im Süden des Landes drei Berufungen statt, die von zwei Senatoren, zwei Parlamentsabgeordneten und Umweltgruppen eingereicht... weiter
Chile: Vulkan schränkt weiter Flugverkehr ein
Santiago de Chile. In Südamerika bleibt der Flugverkehr nach dem Ausbruch des chilenischen Vulkans Puyehue weiterhin stark eingeschränkt. In Chile, Argentinien, Uruguay, Paraguay und in Teilen Brasiliens mussten Flughäfen weiterhin geschlossen bleiben, weil die massive Aschewolke... weiter
Yasuní-ITT: Deutschland will eigene Projekte in Ecuador einbringen
Berlin/Quito. Das Entwicklungsministerium will keine weiteren Mittel für die Umweltschutzinitiative Yasuní-ITT zur Verfügung stellen. Das erklärte die Staatssekretärin Gudrun Kopp bei einer internen Sitzung des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Entwicklung und... weiter
Umweltinitiative: Berliner Blockade sorgt für Unmut
Vertreter der Opposition widersprechen Rechtfertigungen des FDP- Entwicklungsministeriums. Neue Debatte in Bundestagsausschuss
Berlin/Quito. Nach ergebnislosen Nachverhandlungen Ecuadors mit der deutschen Regierung über die Umweltschutzinitiative Yasuní-ITT
setzt sich nun in Berlin der Konflikt über die ablehnende Haltung des FDP-geführten Entwicklungsministeriums fort. Wie amerika21.de aus... weiter
Yasuní-ITT: Ministerium bestreitet Zusage an Ecuador
Berlin/Quito. Im Konflikt um das Umweltschutzprojekt Yasuní-ITT hat das FDP-geführte Entwicklungsministerium überraschend bestritten, dass Deutschland jemals eine finanzielle Beteiligung an dieser Initiative zugesagt hat. "Eine Zusage dieser oder der vergangenen Bundesregierung für... weiter
Entwicklungsminister Niebel brüskiert Ecuador
Berlin. Der deutsche Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, weigert sich trotz konträrer Positionen aller Bundestagsfraktionen und andrer Ministerkollegen, mit Vertretern Ecuadors über das Umweltschutzprojekt Yasuní-ITT zu verhandeln.
Wie... weiter
Trotz Protesten Waldgesetz in Brasilien verabschiedet
Brasília. Das seit über zwei Jahren heftig umkämpfte neue Waldgesetz, der sogenannte Código Florestal, wurde am Dienstag Abend (Ortszeit) vom brasilianischen Kongress mit 410 gegen 63 Stimmen sowie einer Enthaltung verabschiedet. Am Morgen vor der Entscheidung hatten rund 1.500... weiter
Yasuní-ITT: Quito will Berliner Blockade brechen
Delegation aus Ecuador verhandelt in Berlin erneut um Unterstützung für Umweltschutzprojekt. Sinneswandel der Bundesregierung sorgt für Unmut
Ecuadors Regierung setzt angesichts der jüngsten Wahlerfolge der Grünen in Deutschland auf eine verstärkte Unterstützung der Yasuní-ITT-Initiative. Das sage Ivonne Baki, die Unterhändlerin der Regierung von Präsident Rafael Correa, im Gespräch mit amerika21.de in Berlin. Bei der Initiative geht es... weiter
Neue Ölfördergebiete in Amazonien erschlossen
Brasília. Der private Energiekonzern HRT Oil & Gas hat im vergangenen Monat das erste seiner insgesamt 21 Ölfördergebiete in Amazonien erschlossen. Dies berichtet die Wirtschaftszeitung Valor Econômico in ihrer Dienstagsausgabe. So werden die ersten Bohrarbeiten in der Nähe der... weiter







