New York. Der neue Bericht des UNO-Umweltprogramms UNEP warnt vor den Folgen des Klimawandels für Lateinamerika und die Karibik. Waren im Jahre 1970 noch fünf Millionen Bewohner Lateinamerikas und der Karibik von Wetterereignissen bedroht, so sieht die UNO-Organisation laut ihrem... weiter
Nachrichten (Alle Länder, Umwelt)
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Temperatur in São Paulo bis zu 4°C gestiegen
São Paulo. Die Durchschnittstemperatur ist in der brasilianischen Metropole São Paulo den vergangenen 30 Jahren um bis zu vier Grad Celsius gestiegen. Dies berichtete der brasilianische Klimaforscher Carlos Nobre, Mitarbeiter des nationalen Raumforschungsinstituts Inpe. Nobre... weiter
Online-Protest gegen Staudamm Belo Monte
Wien. Der österreichisch-brasilianische Bischof Erwin Kräutler wurde mit dem Alternativen Nobelpreis für sein Engagement im brasilianischen Amazonasgebiet ausgezeichnet. Bischof Kräutler setzt sich unter anderem gegen den Bau des Staudamms "Belo Monte" am Rio Xingú ein. Hier soll... weiter
Unwetter in Venezuela: Chávez bittet um Sondervollmachten
Caracas. Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat angesichts der schweren Unwetterkatastrophe in dem südamerikanischen Land in der Nacht zum Samstag angekündigt, die Nationalversammlung um Sondervollmachten zu bitten. Ein sogenanntes Bevollmächtigungsgesetz ermöglicht es dem... weiter
Kommunale Räte helfen Opfern der Unwetter
7.000 Familien allein in Venezuelas Hauptstadt evakuiert. Basisorganisationen leisten Hilfe. Regierung fördert Bau sicherer Wohnungen
Caracas. In der venezolanischen Hauptstadt Caracas mussten wegen der anhaltenden Regenfälle in den letzten Wochen mehr als 7.000 Familien in 110 Notunterkünften untergebracht werden. Die Häuser an den Hängen rund um das Stadtzentrum waren durch die Unwetter seit Anfang... weiter
Katastrophale Niederschläge in Venezuela
Caracas. Die in Venezuela seit September andauernden Regenfälle haben ein Ausmaß erreicht wie seit 40 Jahren nicht. Stark betroffen sind die Bundesstaaten Falcón, Zulia, Vargas und Miranda sowie einige Verwaltungsbezirke (Parroquias) von Caracas. Im ganzen Land sind Notunterkünfte... weiter
Streit um Belo-Monte-Damm vor OAS
Nichtregierungsorganisationen hoffen auf Unterstützung der Organisation Amerikanischer Staaten bei Kampagne gegen Megaprojekt am Xingu-Fluss
Brasilia. Indigenenorganisationen, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen aus Brasilien haben wegen des geplanten Staudamms Belo Monte bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) Beschwerde gegen den brasilianischen Staat eingereicht. In der Anzeige verweisen die Organisationen... weiter
Veto gegen Belo-Monte-Staudamm in Brasilien
Bundesstaatsanwaltschaft: Umweltbehörde Ibama soll Megaprojekt vorerst keine Umweltgenehmigung erteilen. Kritik an weltweit drittgrößter Talsperre
Brasilia. Die Staatsanwaltschaft im brasilianischen Bundesstaat Pará hat die brasilianische Bundesumweltbehörde Ibama schriftlich aufgefordert, die Genehmigung für den umstrittenen Staudamm Belo Monte am Xingu-Fluss in Amazonien vorerst nicht zu erteilen. Zunächst müssten die in... weiter
Venezuela forstet auf
Umweltprogramm der Regierung pflanzte in vier Jahren 42 Millionen Bäume und forstete 34.000 Hektar Landfläche auf. Fünf Millionen neue Bäume in 2010
Caracas. Trotz einer massiven Dürreperiode im Jahr 2010 wurden durch das Aufforstungsprogramm "Misión Árbol" fünf Millionen Bäume in Venezuela angepflanzt. Dies erklärte am Montag der venezolanische Umweltmininster Alejandro Hitcher in einer Pressemitteilung. Beteiligt an der... weiter
Dürreperioden drohen Amazonien in Savanne zu verwandeln
Brasilia. Angesichts der diesjährigen Dürre im Amazonasgebiet, mit den niedrigsten gemessenen Wasserständen der letzten 110 Jahre, befürchten Forscher, dass Amazonien zu einer Savannenlandschaft werden könnte. Dies berichten zwei Wissenschaftler der kolumbianischen Universidad... weiter
Entwicklungsminister vor Südamerika-Reise
Delegation wird Bolivien, Peru und Kolumbien besuchen. Konflikte um Umweltschutzprojekt Ecuadors und Unterstützung für Bogotás Führung
Berlin. Der deutsche Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, wird vom 30. Oktober bis zum 7. November nach Südamerika reisen. Auf dem Programm stehen Besuche in Kolumbien, Peru und Bolivien. Die Südamerika-Reise des FDP-Politikers findet zu einem... weiter
Herbizid "Roundup" schadet Mensch und Natur
Buenos Aires. Eine neue Studie aus Argentinien zeigt auf, wie der Anbau von genveränderter, Glyphosat tolerierender Soja die Gesundheit von Menschen und Tieren bedroht. Glyphosat kann demnach Embryonen vergiften und zu Geburtsfehlern führen. Die zeigt die Studie des argentinischen... weiter
Weiter Proteste gegen Yasuní-Boykott
Ablehnende Haltung der Bundesregierung sorgt für Unmut in Berlin und Quito. Präsident Correa sagt Deutschland-Besuch ab
Berlin. Die Proteste gegen den angedrohten Boykott des ecuadorianischen Umweltschutzprojektes Yasuní-ITT durch die deutsche Bundesregierung setzen sich fort. Während Oppositionsparteien den Druck auf die Bundesregierung erhöhen, sorgt die überraschende Änderung der deutschen... weiter
Yasuní-ITT: "Nun muss Berlin entscheiden"
Ecuador lässt sich von Absage an Umweltprojekt nicht beirren. Ministerin: "Haben alle Fragen des Entwicklungsministers Niebel beantwortet"
Berlin/Quito. Trotz des überraschenden Rückzugs der Bundesregierung aus dem internationalen Umweltprojekt Yasuní-ITT in Ecuador geht die Regierung des südamerikanischen Landes weiterhin von einer Beteiligung Berlins aus. Das sagte Ecuadors Ministerin für die Koordination des... weiter
Berlin straft Ecuadors Regierung ab
Staatschef Correa will Souveränität bei Handels- und Wirtschaftsabkommen stärken. Berlin kündigt Beteiligung an Umweltprojekt auf
Quito/Berlin. Zwischen der deutschen Regierung und der Staatsführung Ecuadors verschärfen sich aufgrund der anti-neoliberalen Politik des südamerikanischen Landes die Spannungen. Ecuadors Regierung unter Präsident Rafael Correa gab unlängst bekannt, dass alle bilateralen Abkommen... weiter








