Den Haag/ Tegucigalpa. Die honduranische Menschenrechtsaktivistin Bertha Oliva hat am Samstag von der Regierung der Niederlande in Den Haag den Staatspreis "Tulpe der Menschenrechte" verliehen bekommen. Die Leiterin der Organisation COFADEH wurde damit für ihr Engagement zur... weiter
Nachrichten (Alle Länder, Menschenrechte)
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Anklage gegen ThyssenKrupp-Tochter erhoben
Deutschem Konzern werden in Brasilien massive Umweltverstöße vorgeworfen. Projektverantwortlichen drohen bis zu 19 Jahren Haft und weitere Sanktionen
Rio de Janeiro. Die Staatsanwaltschaft von Rio de Janeiro hat gegen das ein Tochterunternehmen des deutschen Industriekonzerns ThyssenKrupp und mehrere Verantwortliche für das Mega-Stahlwerk CSA in der Nähe der brasilianischen Metropole Anklage erhoben. Die Companhia Siderúrgica do... weiter
Delegation zur Beobachtung der Menschenrechtslage in Honduras
Berlin/Wien/Tegucigalpa. Eine Delegation aus Deutschland und Österreich wird von heute an bis zum 20. Dezember in dem mittelamerikanischen Land Honduras über die Lage der Menschenrechte nach dem Putsch Ende Juni 2009 informieren.
Die Vertreter verschiedener entwicklungspolitischer... weiter
Paramilitarismus mordet wieder in Kolumbien
Bauernaktivist zu Tode gesteinigt. Opfer stand unter Schutz der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte
Bogotá. In der vergangenen Woche wurde erneut ein führender Aktivist der Bauernbewegung in Kolumbien von Paramilitärs ermordet. Óscar Maussa wurde von den Milizen an einen Baum gefesselt und zu Tode gesteinigt. Maussa stand an der Spitze einer Bewegung, die für die Wiedererlangung... weiter
EU-Parlamentarier informieren sich über Lage der Mapuche
Temuco, Chile. EU-Abgeordnete aus Deutschland, Bulgarien, Griechenland und Spanien sind unter dem Vorsitz der spanischen Parlamentarierin Maria Muñiz de Urquiza (PSOE) in der südchilenischen Stadt Temuco eingetroffen, um sich dort ein Bild der Situation der Mapuche machen.
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Menschenrechtsverteidigerin in Chiapas erneut attackiert
San Cristóbal. Eine bekannte Menschenrechtsaktivistin im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas ist erneut von Unbekannten mit dem Tode bedroht worden. Der Angriff fand statt, obwohl die mexikanischen Behörden schon im März dieses Jahres von der Interamerikanischen... weiter
Regierung Piñera könnte Aufarbeitung der Diktatur verhindern
Santiago de Chile. Der Präsident der Menschenrechtskommission im chilenischen Parlament, Hugo Gutiérrez, hat davor gewarnt, dass die neue, rechtsgerichtete Regierung dieses südamerikanischen Landes laufende und angestrebte Strafprozesse gegen Verantwortliche für... weiter
302 "Tote" vor uruguayischem Parlament
Emanzipationsbewegung nutzt Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen zu kreativem Protest
Montevideo. Frauenpolitische Gruppen haben am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am Donnerstag in der uruguayischen Hauptstadt Montevideo zahlreiche Gedenk- und Protestaktionen organisiert. Für die größte Aufmerksamkeit sorgte eine Performance des "Kollektivs der Frauen in... weiter
Warnung vor erneutem Hungerstreik in Chile
Santiago de Chile. Der neue Präsident der chilenischen Bischofskonferenz, Ricardo Ezzati, hat zu Wochenbeginn gegenüber der Tageszeitung La Nación vor einer Wiederaufnahme des Hungerstreik durch politische Gefangene gewarnt, die der Volksgruppe der Mapuche angehören. Der... weiter
Frauenmorde in Südmexiko dauern an
Oaxaca-Stadt. Der südmexikanische Bundesstaat Oaxaca bleibt ein gefährlicher Ort für Frauen. Der Bundesstaat hat die vierthöchste Rate an Frauenmorden in Mexiko und auch bei weiteren Formen von Gewalt an Frauen, sexuelle, physische und psychische, liegt er unter den ersten fünf... weiter
Kritik an Kardinal in Honduras und Hamburg
Vertreter der progressiven Diözese Santa Rosa de Copán fordert Rodriguez Maradiaga zum Umdenken auf. Proteste gegen Besuch in Hamburg
Tegucigalpa. Der honduranische Befreiungstheologe der Diözese Santa Rosa de Copan, Fausto Milla, hat den Kardinal von Tegucigalpa, Oscar Andrés Rodriguez Mariadiaga, in einem Radiointerview dazu aufgefordert, sich beim Volk von Honduras für seine Unterstützung des Putsches vom 28.... weiter
Streit um Belo-Monte-Damm vor OAS
Nichtregierungsorganisationen hoffen auf Unterstützung der Organisation Amerikanischer Staaten bei Kampagne gegen Megaprojekt am Xingu-Fluss
Brasilia. Indigenenorganisationen, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen aus Brasilien haben wegen des geplanten Staudamms Belo Monte bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) Beschwerde gegen den brasilianischen Staat eingereicht. In der Anzeige verweisen die Organisationen... weiter
Paramilitärs in Honduras ermorden fünf Bauern in Bajo Aguán
Tegucigalpa. Die Nationale Front des Populären Widerstandes (FNRP), das zentrale Bündnis der Demokratiebewegung in Honduras, hat in einem Kommuniqué den Mord an fünf Bauernaktivisten in der Region Bajo Aguán verurteilt. Die Mitglieder der Bauernbewegung Aguán (MCA) waren am Montag... weiter
Erdölunternehmen gefährden indigene Völker
Lima. Mehr als 40 Nichtregierungsorganisationen (NRO) haben die drei Erdölunternehmen Perenco, Repsol-YPF und ConocoPhillips aufgefordert, sich aus Fördergebieten des nördlichen Amazonasgebietes in Peru zurückzuziehen. Der Aufruf, der von der Organisation Survival International... weiter
Catatumbo fürchtet Eskalation
Geplante Kohleförderung provoziert humanitäre Krise in der kolumbianischen Region. Vertreter der Bewohner zu Gast in Deutschland
Bogotá. Fast 800.000 Tonnen Steinkohle will das Kohleunternehmen Geofisin EU in der nordostkolumbianischen Region Catatumbo jährlich fördern. Diese Quote soll möglichst bald allein in einem Gebiet von 1500 Hektar erreicht werden. Weitere sieben multinationale Unternehmen planen die... weiter






