Nachrichten (Alle Länder, Soziales)

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Zehntausende demonstrieren in Argentinien zum "Tag der Erinnerung"

Erstmals nach zwei Jahren Pandemie wieder landesweite Gedenkmärsche. Straflosigkeit und Regierungspolitik gegenüber dem IWF in der Kritik
Buenos Aires et al. In zahlreichen Kundgebungen haben Argentinierinnen und Argentinier am vergangenen 24. März zum Jahrestag des Militärputsches von 1976 gedacht. Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause gingen wieder im ganzen Land Zehntausende Menschen auf die Straße. Im... weiter

Anhaltende Polizeigewalt gegen Demonstrierende in Chile

Sowohl eine Reform als auch die Auflösung der Carabineros wird gefordert. Die Frage nach dem Umgang mit politischen Gefangenen rückt erneut in den Vordergrund
Santiago de Chile. Bei einer Demonstration für die Freilassung aller politischen Gefangenen am vergangenen Freitag ist die chilenische Polizei erneut massiv gewaltsam gegen Demonstrierende vorgegangen. Mindestens zwei Personen wurden schwer verletzt. Eine von ihnen war mit... weiter

Regierung von Peru geht neue Wege in der Drogenpolitik

Regierung setzt auf freiwillige, friedliche und schrittweise Ausrottung der Kokapflanzen und einen Sozialpakt mit den Kokabauern. Orientierung ist dabei das bolivianische Modell
Lima. Im peruanischen Kongress liegen derzeit vier Gesetzentwürfe vor, die den Anbau von Kokapflanzen teilweise legalisieren sollen. Koka soll als emblematische Kulturpflanze und zum kulturellen Erbe deklariert, die Forschung sowie die industrielle Entwicklung von Kokablatt-... weiter

"Pandemie der Habgier": Corona-Todesfälle im Globalen Süden viermal höher

Laut Oxfam sind in armen Ländern 19,6 Millionen Menschen an der Pandemie gestorben. Die Reichen der Welt haben ihr Vermögen dabei verdoppelt
Barcelona. Ein aktueller Bericht von Oxfam Intermón stellt fest, dass die durch Covid-19 verursachten Todesfälle in armen Ländern viermal so hoch waren wie in reichen Ländern. Zwei Jahre nach Ausbruch der Pandemie kommt die NGO zu dem Schluss, dass die Auswirkungen von Covid-19 in... weiter

Weltklimarat: In Lateinamerika verschärft sich die Klimakrise

Globaler Süden stärker von Klimawandel betroffen als Industrieländer. Klimawandel führt zu extremer Armut und verstärkt Ungleichheit in der Region. Unwetter und Dürre zerstören Lebensgrundlagen
Genf. In seinem jüngsten Bericht warnt der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) vor den negativen Folgen des Klimawandels. Dieser führe zur extremer Armut und verstärke die Ungleichheit, besonders im globalen Süden. Das Thema des II. Teils zum 6.... weiter