Mexiko-Stadt. Seit dem Jahr 2005 sind in Mexiko 68 hauptberufliche Journalisten getötet worden, weitere 13 gelten als verschwunden. Damit ist Mexiko weiterhin das gefährlichste Land für Journalisten in Lateinamerika. Die Nationale Kommission für Menschenrechte (CNDH) registrierte... weiter
Nachrichten (Mexiko, Menschenrechte)
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Atenco: Fünf Jahre Straflosigkeit für Folterer
Menschenrechtsorganisationen fordern Gerechtigkeit für die Repression von 2006. Unterstützung auch aus Deutschland
Mexiko-Stadt. Über 100 Menschenrechtsgruppen, Nichtregierungsorganisationen und Einzelpersonen in Mexiko und weltweit fordern anlässlich des fünften Jahrestages der Repression von San Salvador Atenco Gerechtigkeit für die Opfer. Am 3. und 4. Mai 2006 hatten in dem Ort in der Nähe... weiter
Deutschland hilft Mexiko im "Krieg gegen Drogen"
Botschafter: Kooperationsabkommen behandelt unter anderem Sicherheitspolitik. Bundespräsident Wulff in Mexiko angekommen
Mexiko-Stadt. Deutschland handelt zur Zeit ein Kooperationsabkommen mit Mexiko aus, welches dieses Jahr konkretisiert werden soll. Dies erklärte kurz vor der Ankunft des deutschen Bundespräsidenten, Christian Wulff, in Mexiko der deutsche Botschafter in Mexiko-Stadt, Edmund... weiter
Mexiko: Bekannter Menschenrechtler ermordet
Javier Torres Cruz von Paramilitärs im Bundesstaat Guerrero ermordet. Drohung für Aktive gegen Großgrundbesitz, Drogenhandel und Militarisierung
La Morena, Mexiko. Der bekannte mexikanische Ökobauer und Menschenrechtler Javier Torres Cruz wurde am 18. April ermordet. Eine Gruppe von 30 Maskierten, die teilweise Militäruniform trugen, legte dem Bauern einen Hinterhalt in der Nähe seiner Gemeinde La Morena, folterte und... weiter
Proteste gegen Gewalt durch "Drogenkrieg" in Mexiko
Mexiko-Stadt. Unter dem Motto "Es reicht – nicht einen toten Sohn mehr" fanden am Abend des 6. Aprils zeitgleich in rund 40 mexikanischen Städten Demonstrationen gegen die zunehmende Gewalt im sogenannten Drogenkrieg statt. Auslöser für Protest war die Ermordung... weiter
USA glauben nicht an eigenen "Drogenkrieg"
Wikileaks und Lateinamerika: US-Botschaft in Mexiko-Stadt zweifelt an Erfolg militärischer Strategien. Ermordete Menschenrechtsaktivistin diffamiert
Washington/Mexiko-Stadt. Während die mexikanische Regierung unter Präsident Felipe Calderón unbeirrt an der militärischen Bekämpfung der Drogenbanden festhält, glaubt selbst die US-Führung als engste Alliierte nicht mehr an einen Erfolg dieses umstrittenen Vorgehens. Das geht aus... weiter
Solidaritätskarawane besucht Agua Azul in Chiapas
Menschenrechtsaktivisten beklagen Repression und Militarisierung der Region. Respektierung der Rechte der Frauen gefordert
San Cristóbal de las Casas/Mexiko. Eine Karawane verschiedener Menschenrechtsorganisationen und von Anhängern der zapatistischen "Anderen Kampagne" besuchte am vergangenen Samstag die Region Agua Azul im Süden Mexikos. Ziel der Karawane war die Situation der Frauen und ihrer... weiter
250 Familien in Mexiko-Stadt geräumt
Mexiko-Stadt. Geschützt von Zäunen und von Spezialeinheiten der Polizei begannen Bautrupps am 1. Januar mit der Einebnung von mindestens 52 Gründstücken im Viertel "La Malinche" von Mexiko-Stadt. Der Abriss im Süden der mexikanischen Hauptstadt dient dem Bau einer... weiter
OAS-Gerichtshof verurteilt Mexiko
Schuldspruch wegen Folter und Inhaftierung von Umweltaktivisten. Fall bewegt das Land seit Jahren. Staat muss nun für Recht sorgen
Mexiko-Stadt. Für den mexikanischen Staat endet das Jahr 2010 mit einer Verurteilung durch den Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) wegen der grundlosen Verurteilung zweier Aktivisten. Das mexikanische Menschrechtszentrum Centro Pro hatte am 20. Dezember auf... weiter
Journalistenmorde in Mexiko erreichen Höchststand
Genf. Die in Genf ansässige Nichtregierungsorganisation Press Emblem Campaign (PEC) hat am Montag bekannt gegeben, dass in diesem Jahr weltweit 105 Journalisten getötet wurden, darunter jeweils 14 in Mexiko und Pakistan. Statistisch betrachtet wurde in den letzten fünf Jahren... weiter
Gewalt hemmt Tourismus in Mexiko
Mexiko. Die eskalierende Gewalt und bewaffnete Auseinandersetzungen haben nach Angaben von Tourismusorganisationen in Mexiko massive Auswirkungen auf den Fremdenverkehr dieses Landes. Nach Aussagen von Armando de la Cruz, Präsident der Hotelvereinigung AMHM, kam es zu... weiter
Übergriff auf HIV-Aktivisten in Mexiko
Mexiko-Stadt. Nach Meldungen über zahlreiche Verletzungen der Menschenrechte in den südmexikanischen Bundesstaaten Chiapas, Guerrero und Oaxaca kommen nun auch negative Nachrichten aus dem Halbinsel-Staat Yucatán.
José Ricardo Maldonado Arroyo, Leiter der... weiter
Mexiko schockiert über Ermordung von Aktivistin
Mexiko-Stadt. In Mexiko haben Menschenrechtsorganisationen schockiert auf den Mord der Aktivisten Marisela Escobedo reagiert. Die 52-jährige war am Abend des 16. Dezembers vor dem Regierungspalast von Chihuahua Stadt getötet worden. Der Grund für den tödlichen Angriff war offenbar... weiter
Sorge wegen Militärmacht in Mexiko
US-Soziologe weist vor Hintergrund angespannter sozialer Lage auf die massive Militarisierung in Mexiko hin. "Drogenkrieg" als Vorwand
Mexiko-Stadt. Der US-amerikanische Soziologe William I. Robinson hat vor einer weiteren Militarisierung Mexikos unter der aktuellen Regierung von Präsident Felipe Calderón gewarnt.
Der Dozent an der Universität von Kalifornien in Santa Barbara hatte bei einer mehrwöchigen... weiter
Menschenrechtsverteidigerin in Chiapas erneut attackiert
San Cristóbal. Eine bekannte Menschenrechtsaktivistin im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas ist erneut von Unbekannten mit dem Tode bedroht worden. Der Angriff fand statt, obwohl die mexikanischen Behörden schon im März dieses Jahres von der Interamerikanischen... weiter







